Bürgerhospital Friedberg


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikGesundheitszentrum Wetterau gGmbH (freigemeinnützig)
Psychiatrisches KrankenhausJa (mit Versorgungsverpflichtung)
Anzahl der Betten206
Vollstationäre Fallzahl8407
Teilstationäre Fallzahl269
Ambulante Fallzahl9389 (Quartalszählweise)
Lehrkrankenhaus der Universität-
Akademische Lehre-
Ausbildung in anderen HeilberufenGesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Die Theodora Konitzky-Krankenpflegeschule ist ein Erfolgsmodell. 1997 wurde sie als hessisches Pilotprojekt unter der Trägerschaft von vier regionalen Akutkrankenhäusern (Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Kreiskrankenhaus Schotten / Gedern und Mathildenhospital Büdingen) gegründet und löste die bis dahin bestehende Krankenpflegeschule des Bürgerhospitals Friedberg mit 54 Ausbildungsplätzen ab. Insgesamt stellt die Theodora-Konitzky-Krankenpflegeschule seither 120 Ausbildungsplätze zur Verfügung und ist damit der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. Jährlich legen 35-40 junge Frauen und Männer nach ihrer dreijähriger Ausbildung ihre staatliche Prüfung zur Kranken- und Gesundheitspflegerin bzw. zum Kranken- und Gesundheitspfleger ab. Die Auszubildenden werden von sechs Lehrkräften und 78 Fachdozenten ? darunter Ärzte, Psychologen, Rechtsanwälte, Medizinstudenten, Biologen, Hygienefachleute ? unterrichtet.
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
52,2 (davon 24,6 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
-
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
177,5

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
0

Anzahl Altenpfleger
0

Anzahl Pflegeassistenten
0

Anzahl Krankenpflegehelfer
18,6

Anzahl Pflegehelfer
0

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
0

Anzahl Operationstechnische Assistenz
0

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl Arzthelfer und Arzthelferin
4,4

Anzahl Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin
5,4

Anzahl Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal
13,3

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
9

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,5

Anzahl Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
1

Belastungs-EKG/Ergometrie (Belastungstest mit Herzstrommessung)
Cell Saver (Eigenblutaufbereitungsgerät im Rahmen einer Bluttransfusion)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Gastroenterologisches Endoskop (Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
OP-Navigationsgerät
Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (z. B. C-Bogen)
Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall)
Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
Arthroskop (Gelenksspiegelung)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Bronchoskop (Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung)
Defibrillator (Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen)
Gerät zur Durchflusszytometrie/ FACS-Scan (Gerät zur Zellzahlmessung und Zellsortenunterscheidung in Flüssigkeiten)
Endosonographiegerät (Ultraschalldiagnostik im Körperinneren)
Endoskopisch-retrograde-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP) (Spiegelgerät zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mittels Röntgenkontrastmittel)
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen)
Laparoskop (Bauchhöhlenspiegelungsgerät)
24h-Blutdruck-Messung
24h-EKG-Messung
Diabeteszentrum
Volkskrankheit Diabetes: Mit sechs Millionen Betroffenen bundesweit bei einer hohen Dunkelziffer ist der Diabetes mellitus die häufigste der Stoffwechsel-Erkrankungen. Inzwischen leidet bereits jeder zweite "Typ 2"-Diabetiker bei der Diagnosestellung unter Folgeerscheinungen wie Durchblutungsstörungen, Polyneuropathie oder Nierenfunktionsstörungen. Die Klinik ist Mitglied des Diabeteszentrums Wetterau (DZW), einem Schulungsverein, in dem sich Mitarbeiter des Bürgerhospitals, niedergelassene Diabetologen, Hausärzte und der Diabetesklinik Bad Nauheim zur weiteren Qualifizierung und Fortbildung zusammengeschlossen haben. Weiterhin unterstützt das Bürgerhospital Friedberg offiziell den Deutschen Diabetiker Bund DDB (www.diabetikerbund.de). Patienten der Geriatrie und selbstverständlich aller anderen Abteilungen des Hauses, die an Diabetes mellitus und dessen Folgeerkrankungen leiden, werden ebenfalls durch die Diabetologie behandelt und betreut.
Notfallversorgung
Seit Einrichtung des professionellen Rettungsdienstes ist das Bürgerhospital Friedberg in die notärztliche Versorgung des Wetteraukreises eingebunden. Ein Team von erfahrenen Notärzten und leitenden Notärzten steht zur Verfügung. Das Bürgerhospital ist außerdem Standort des Notarztwagens. Ca 1/3 der medizinischen Notfälle im Kreisgebiet wird im Bürgerhospital weiterbehandelt. Damit bildet das Krankenhaus einen Schwerpunkt der Notfallversorgung im Wetteraukreis. Das Bürgerhospital ist jederzeit aufnahmebereit für internistische und chirurgische Notfälle. zusammengeschlossen haben.
Netzwerk Herzinfarkt
Das Bürgerhospital ist am "Netzwerk Herzinfarkt" beteiligt und arbeitet eng mit der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim als Interventionszentrum für die Wetterau zusammen.
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Spezielle Schulung und Beratung bei langfristigen Behandlungen wie z.B. Einstellung eines Diabetes mit Insulin, Einstellung mit einer Marcumartherapie, u.a. können durch den Sozialdienst für zu Hause oder noch während des Aufenthaltes organisiert werden und erfolgen durch extern bestellte Fachkräfte. Stomaberatung, Diätberatung, Physiotherapie, med. Trainingstherapie,
Diät- und Ernährungsberatung
Der Rahmenspeiseplan, ein Kostableitungsplan mit postoperativen Kostaufbauplänen, ärztliche Diätverordnungen sowie die individuelle diätetische Beratung gewährleisten die unterschiedlichen Arten medizinisch indizierter Verpflegung.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Die Entlassung und Verlegung des Patienten in andere Versorgungsbereiche erfolgt geplant und ggf. unter Einbeziehung der Angehörigen/ Bezugsperson. Der Patient wird von Beginn an in diesen Prozess integriert und erhält alle erforderlichen Informationen. Es werden keine Maßnahmen ohne das Einverständnis des Patienten bzw. seines Betreuers eingeleitet. Bereits bei der Aufnahme beginnt die Entlassungsplanung. Hier erfolgt anhand verschiedener Kriterien eine erste Einschätzung eines möglichen Behandlungs-,Pflege-,Versorgungs- oder Rehabilitationsbedarfs über den stationären Aufenthalt hinaus. Die Pflegekräfte haben in diesem Prozess eine Schlüsselposition als Vermittler zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und dem Patienten mit seinen Angehörigen und ggf. als Vermittler an das Entlassungsmanagement. Die Koordinierung und Strukturierung des Entlassungs- bzw. Verlegungsprozesses erfolgt mit der Zielsetzung, eine lückenlose Weiterversorgung des Patienten zu gewährleisten.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Eine Abteilung für Physiotherapie befindet sich direkt im Haus. Deren Mitarbeiter betreuen täglich auch ihre Patienten auf den Stationen. Neu aufgenommene Patienten werden zum einen direkt der Physiotherapieabteilung gemeldet, zum anderen fragen die Therapeuten täglich gezielt nach Neuaufnahmen. Ein Verordnungsblatt dazu wird vom Stationsarzt ausgefüllt und unterschrieben.
Sozialdienst
Hier finden Patienten Hilfe, die persönliche und soziale Probleme im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung haben. Es wird ganz konkrete Unterstützung angeboten bei der Problematik der häuslichen Versorgung, dem Bearbeiten des Pflegeeinstufungsantrags, bei der Vermittlung ambulanter Pflegedienste und der Bereitstellung von Pflegehilfsmitteln. Auch werden Patienten und ihre Angehörigen über die stationäre Versorgung beraten, finden Unterstützung bei der Heimplatzsuche und der Vermittlung von Kurzzeitpflege. Auch gibt der Sozialdienst gerne Informationen und Hilfe bei Vorsorgevollmachten und amtlicher Betreuung.
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Fachvorträge mit begleitenden Presseberichten und Anzeigen Imagebroschüre, Patientenmappe Broschüren einzelner Fachabteilungen Broschüren zu einzelnen Diagnosen und Therapien Teilnahme an regionalen und überregionalen Gesundheitsveranstaltungen.
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Der Sozialdienst pflegt Kontakte zu ambulanten Pflegediensten, Selbsthilfegruppen, Hospizdiensten, anderen Sozialdiensten, etc. Dem Sozialdienst sind die Anforderungen der weiterbetreuenden Stellen bekannt und es werden die nötigen Informationen ausgetauscht.
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Die enge Kooperation mit Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen und anderen Therapieeinrichtungen ist im Therapiekonzept und im Stationsablauf fest integriert.
Abschiedsraum
Angehörige haben auch die Möglichkeit, im Patientenzimmer angemessen u. in Ruhe vom Verstorbenen Abschied zu nehmen.
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Sie können zwischen drei Menüs ( Vollwertkost, Schonkost, vegetarische Kost ) jeweils zum Mittag- und Abendessen wählen. Das Frühstück kann in einem Modulsystem selbst zusammengestellt werden. Sofern die verordnete Diätkostform es zulässt, werden individuelle Wünsche berücksichtigt. Die Essenskarten zur Bestellung werden jeweils am Vortag durch unsere Versorgungsassistenten (anhand der vom Patienten ausgefüllten Speisepläne) mit den entsprechenden Anforderungen an die Küche weitergeleitet.
Diät-/Ernährungsangebot
Der Rahmenspeiseplan, ein Kostableitungsplan mit postoperativen Kostaufbauplänen, ärztliche Diätverordnungen sowie die individuelle diätetische Beratung gewährleisten die unterschiedlichen Arten medizinisch indizierter Verpflegung.
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
Fachvorträge mit begleitenden Presseberichten und Anzeigen Imagebroschüre, Patientenmappe Broschüren einzelner Fachabteilungen Broschüren zu einzelnen Diagnosen und Therapien Teilnahme an regionalen und überregionalen Gesundheitsveranstaltungen.
Beschwerdemanagement
Alle Ideen und Beschwerden werden nach dem ?idea / complaint owner? Prinzip bearbeitet! Derjenige, dem die Idee oder Beschwerde entgegengebracht wird, ist gegenüber dem Kunden für die Bearbeitung verantwortlich. D. h., derjenige muss die nächsten Schritte / Maßnahmen einleiten (siehe Ablaufdiagramm Beschwerdemanagement). Innerhalb der Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH ist der Umgang mit einer Beschwerde in einem Ablaufdiagramm dargestellt. Diejenige Person, welche eine Beschwerde entgegennimmt, entscheidet zunächst über die Möglichkeit, der Beschwerde sofort und eigenständig abzuhelfen, bzw. über die Weiterleitung an die jeweils zuständige Stelle. Beschwerdemanagement erfordert demnach einen systematischen Ansatz mit zwei Zielen: 1. Kundenzufriedenheit erhöhen 2. Beschwerdezufriedenheit erhöhen
Seelsorge
Manche fragen: Warum werde gerade ich krank? Ich habe das nicht verdient! Oder der Wunsch kommt auf, die Erkrankung im Zusammenhang des eigenen Lebens zu verstehen, ihre Bedeutung zu erkennen, oder auch das Nichtverstehen nicht allein aushalten zu müssen. Manche Menschen tröstet ein gemeinsames Gebet, Krankensalbung oder Teilen von Brot in Erinnerung an Jesus. Er hat sich liebevoll für kranke und randständige Menschen engagiert. Obwohl er in den Augen vieler Menschen gescheitert ist, beflügelt sein Geist dennoch Menschen immer wieder. Die Mitarbeitenden der Klinik-Seelsorge nehmen sich Zeit, Sie individuell zu begleiten.
Bürgerhospital Friedberg
Ockstädter Straße 3-5
61169 Friedberg

Telefon: 06031 890
Fax: 06031 89321
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.gz-w.de

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