Klinikum Bielefeld gem. GmbH


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikKlinikum Bielefeld gem.GmbH (öffentlich)
Psychiatrisches KrankenhausNein
Anzahl der Betten1140
Vollstationäre Fallzahl50485
Teilstationäre Fallzahl0
Ambulante Fallzahl0 (Fallzählweise)
Lehrkrankenhaus der UniversitätWestfälische Wilhelms-Universität Münster
Akademische LehreDozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Medizinische Fakultät der Uniklinik RWTH Aachen, Medizin Fakultät der Kairo Universität, Universität Lübeck,WWU Münster,TU München, Universität Heidelberg, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, CAU Kiel, Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)
Studierende der Westfälische Wilhelms-Universität Münster können ihr Praktisches Jahr absolvieren. Angebote für Studierende des Bachelorstudiengangs Pflege und Gesundheit der FH Bielefeld. Kooperation für Studierende des Bachelorstudiengangs Hebammenkunde der Hochschule für Gesundheit in Bochum.

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (Uniklinik RWTH Aachen) Universität Bielefeld Universität Leipzig Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Universität Tashkent (Usbekistan) Universität Bielefeld (AnTiB)

Herausgeberschaften wissenschaftlicher Journale/Lehrbücher
acht Herausgeberschaften

Doktorandenbetreuung
elf Doktorandenbetreuungen

Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen Studien
vier multizentrische klinische-wissenschaftliche Studien

Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
zwei multizentrische Phase I/II-Studien

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
zwei multizentrische Phase-III/IV-Studien
Ausbildung in anderen HeilberufenGesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Wir sind Kooperationspartner der Zentralen Akademie für Berufe im Gesundheitswesen - ZAB, die für uns die Ausbildung durchführt. Praxisabschnitte erfolgen auch hier vor Ort. 2019 standen 159 Ausbildungsplätze über die ZAB zur Verfügung.

Medizinisch-technischer-Radiologieassistent und Medizinisch-technische-Radiologieassistentin (MTRA)
30 Ausbildungsplätze zur MTRA in unserer staatlich anerkannten Schule für Med.-techn. Assistenten.

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
Wir sind Kooperationspartner der Zentralen Akademie für Berufe im Gesundheitswesen - ZAB, die für uns die Ausbildung durchführt. Praxisabschnitte erfolgen auch hier vor Ort. 2019 waren 12 Ausbildungsplätze über die ZAB besetzt.

Entbindungspfleger und Hebamme
Wir sind Kooperationspartner der Hochschule für Gesundheit Bochum, Bachelorstudiengang Hebammenkunde.

Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent und Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin (MTLA)
30 Ausbildungsplätze zur MTLA in unserer staatlich anerkannten Schule für Med.-techn. Assistenten.
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
346,90 (davon 206,86 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
3

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
4,00
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
673,79

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
14,90

Anzahl Altenpfleger
10,94

Anzahl Pflegeassistenten
-

Anzahl Krankenpflegehelfer
29,65

Anzahl Pflegehelfer
0,00

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
15,74

Anzahl Operationstechnische Assistenz
33,50

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl Audiologe und Audiologin/Audiologieassistent und Audiologieassistentin/Audiometrieassistent und Audiometrieassistentin/Audiometrist und Audiometristin/Hörgeräteakustiker und Hörgeräteakustikerin
2,50

Anzahl Diätassistent und Diätassistentin
6,79

Anzahl Podologe und Podologin/Fußpfleger und Fußpflegerin
0,00

Anzahl Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement
2,67

Anzahl
34,70

Anzahl Orthoptist und Orthoptistin/Therapeut und Therapeutin für Sehstörungen/Perimetrist und Perimetristin/Augenoptiker und Augenoptikerin
0,79

Anzahl Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,00

Anzahl Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin
2,00

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
6,95

Anzahl Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
3,35

Anzahl Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin
2,38

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
30,36

Anzahl
41,29

Anzahl Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin
6,97

Anzahl Entspannungspädagoge und Entspannungspädagogin/Entspannungstherapeut und Entspannungstherapeutin/Entspannungstrainer und Enspannungstrainerin (mit psychologischer, therapeutischer und pädagogischer Vorbildung)/Heileurhythmielehrer und Heileurhythmielehrerin/Feldenkraislehrer und Feldenkraislehrerin
0,00

Anzahl Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin/Orthopädiemechaniker und Orthopädiemechanikerin/Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin/Bandagist und Bandagistin
0,00

Anzahl Kunsttherapeut und Kunsttherapeutin/Maltherapeut und Maltherapeutin/Gestaltungstherapeut und Gestaltungstherapeutin/ Bibliotherapeut und Bibliotherapeutin
0,00

Anzahl Musiktherapeut und Musiktherapeutin
0,00

Anzahl Psychologe und Psychologin
2,28

Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung
Hochfrequenzthermotherapiegerät (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Mammographiegerät (Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse)
Positronenemissionstomograph (PET)/PET-CT (Schnittbildverfahren in der Nuklearmedizin, Kombination mit Computertomographie möglich)
Szintigraphiescanner/Gammasonde (Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z.B. Lymphknoten)
Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)
Inkubatoren Neonatologie (Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten))
Kapselendoskop (Verschluckbares Spiegelgerät zur Darmspiegelung)
Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermoablationsverfahren (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden)
Alterstraumatologie
In der Alterstraumatologie arbeiten die Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten und der Sozialdienst der beteiligten Kliniken ab Beginn der Behandlung gemeinsam an der Genesung der Patienten. Die Geriater werden sofort im Anschluss an eine knochenchirurgische Versorgung zur therapeutischen Mitbehandlung hinzugezogen. Dies geschieht bei Patienten, die neben der akuten Erkrankung andere vorliegende akute oder chronische Krankheiten aufweisen. Diese spezielle Form der Therapie und Zusammenarbeit unterstützt und fördert die Frühmobilisation von Patienten, die bei herkömmlichen Versorgungsformen so nicht erreicht würde.
Zentrum für Brustkorbschmerz (Chest Pain Unit)
Bei Erkrankungen des Herzens ist schnelle und kompetente Hilfe besonders wichtig. Die Chest Pain Unit bietet ein umfassendes Versorgungskonzept bei neu aufgetretenem Brustkorbschmerz (engl. ?Chest Pain?: Schmerzen im Brustkorb) und befindet sich in den Räumen der Notaufnahme am Standort Mitte. Das Team aus Kardiologen, Orthopäden, Thoraxchirurgen und Pulmonologen wird unterstützt von speziell ausgebildeten Pflegekräften. Dadurch wird eine sofortige, interdisziplinäre Abklärung eines Brustkorbschmerzes gewährleistet. Für akute Notfälle (Herzinfarkt, instabile Angina pectoris) steht die Chest Pain Unit mit einer 24 h-Katheterinterventionsbereitschaft mit insgesamt zehn erfahrenen Kardiologen bereit. Wir kooperieren zudem eng mit niedergelassenen Kardiologen und Hausärzten.
Integrierte Geriatrie, Standort Mitte
In der Integrierten Geriatrie in der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie arbeiten die Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten und der Sozialdienst der beteiligten Kliniken ab Beginn der Behandlung gemeinsam an der Genesung der Patienten. Dies geschieht bei Patienten, die neben der akuten Erkrankung andere vorliegende akute oder chronische Krankheiten aufweisen. Diese spezielle Form der Therapie und Zusammenarbeit unterstützt und fördert die Frühmobilisation von Patienten, die bei herkömmlichen Versorgungsformen so nicht erreicht würde.
Integrierte Geriatrie, Standort Halle
In der Integrierten Geriatrie in der Klinik für Innere Medizin am Standort Halle arbeiten die Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten und der Sozialdienst der beteiligten Kliniken ab Beginn der Behandlung gemeinsam an der Genesung der Patienten. Dies geschieht bei Patienten, die neben der akuten Erkrankung andere vorliegende akute oder chronische Krankheiten aufweisen. Diese spezielle Form der Therapie und Zusammenarbeit unterstützt und fördert die Frühmobilisation von Patienten, die bei herkömmlichen Versorgungsformen so nicht erreicht würde.
Interdisziplinäre Notaufnahme, Zentrum für ambulante und stationäre Versorgung von Notfallpatienten
Die Notaufnahme ist zentrale Anlaufstelle für akute Notfälle und Unfälle. Nach der Erfassung der Daten und Durchführung einer Dringlichkeitseinstufung findet so bald wie möglich eine Befragung und Untersuchung durch den Arzt statt. Wenn notwendig, werden weiterführende diagnostische Maßnahmen wie Röntgen, Labor, EKG etc. eingeleitet. Die Dauer der Untersuchungen hängt vom Krankheitsbild und der Fachklinik ab. Nach der Diagnostik und ggf. der Behandlung erfolgt entweder eine Entlassung mit einem Anschreiben für den Hausarzt, oder die Patienten werden stationär aufgenommen.
Brustzentrum
Im Brustzentrum werden Patientinnen mit gut- und bösartigen Erkrankungen der Brust von einem interdisziplinären Expertenteam unter einem Dach behandelt. Ziele sind eine individuelle maßgeschneiderte Planung der Therapie und ein reibungsloser Ablauf der Behandlung. Kernstück des Brustzentrums ist die wöchentliche Tumorkonferenz, an der alle Kooperationspartner teilnehmen. Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Wiederaufbau und Korrekturen bei Fehlbildungen sind weitere Schwerpunkte sowie eine Beratung im Bereich Prävention und die Einholung einer Zweitmeinung. Das Brustzentrum ist zertifiziert durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe und nach DIN EN ISO 9001-2008.
Traumazentrum
Die Unfallchirurgische Klinik wurde am 06.08.2010 durch die Zertifizierungsstelle DIOcert erstmalig als regionales Traumazentrum zertifiziert. Es erfüllt damit alle von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie erstellten Bedingungen für eine moderne und effektive Behandlung von Schwerverletzten und polytraumatisierten Patienten. In dem ebenfalls zertifizierten überregionalem TraumaNetzwerk OWL haben sich zwanzig unfallchirurgische Kliniken Ostwestfalens zusammengeschlossen. Durch die Netzwerkstrukturen soll die schnelle und effektive Kommunikation zwischen den Kliniken erleichtert und die Verlegungsmöglichkeit für Schwerstverletzte verbessert werden. Durch die Teilnahme an regelmäßigen Qualitätszirkeln und Fortbildungen innerhalb des Traumanetzwerks OWL wird die Behandlungsqualität fortlaufend überprüft.
Tumorzentrum
Eine moderne onkologische Therapie beinhaltet immer das Erstellen eines komplexen Therapiekonzepts unter Berücksichtigung neuester Entwicklungen in den verschiedenen beteiligten Disziplinen. Von herausragender Bedeutung hierbei ist, dass diese Therapiestrategie vor Beginn der ersten Therapiemaßnahme festgelegt wird, da ansonsten Heilungschancen vertan oder belastende Eingriffe unnötigerweise durchgeführt werden. Die Erstellung eines solch umfassenden Therapiekonzepts kann durch einen einzelnen Spezialisten nicht mehr erfolgen, sondern muss im Rahmen einer Konferenz unter Beteiligung der Tumorspezialisten aus den unterschiedlichen Fachbereichen erarbeitet werden.
Abdominalzentrum (Magen-Darm-Zentrum)
Das Abdominalzentrum ist spezialisiert auf die Behandlung von Erkrankungen des Magens und Darmes. Hierzu werden alle modernen Verfahren zur Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der Verdauungsorgane eingesetzt - angefangen von hochgenauen modernsten bildgebenden Verfahren bis hin zu operativen und nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten. Diagnostik und Therapie erfolgen interdisziplinär und sind an internationalen Behandlungsstandards ausgerichtet.
Adipositaszentrum
Als Adipositas wird die krankhafte Fettsucht oder Übergewicht bezeichnet. Im Adipositaszentrum werden nach Abklärung der Ursachen der Fettsucht konservative und operative Behandlungsverfahren angeboten, um eine Gewichtsabnahme zur Verbesserung der Lebensqualität und der Lebenserwartung zu erreichen. Hierzu gehören zum Beispiel die Implantation von Magenbändern, Magenverkleinerungen und Bypassoperationen, die so gut wie immer mit der Schlüssellochchirurgie (minimal-invasive Chirurgie) durchgeführt werden. Nach Gewichtsabnahme können durch die Klinik für Plastische, Wiederherstellungs- und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie überschüssige Hautfalten am gesamten Körper entfernt und Fettabsaugungen durchgeführt werden.
Ambulantes OP-Zentrum
Eine Vielzahl an Operationen der unterschiedlichen Fachrichtungen sind heute schon ambulant möglich. Unter Einsatz moderner Anästhesie- und Operationsverfahren führen wir im Ambulanten Operationszentrum Eingriffe der verschiedenen medizinischen Fachrichtungen durch, wie zum Beispiel: Handchirurgische Eingriffe Gynäkologische Operationen Leistenbruch-Operationen Arthroskopien Metallentfernungen Plastische Operationen Gefäßchirurgische Eingriffe Hals-Nasen-Ohren-Operationen Augenoperationen Für die Patienten bietet sich damit die Möglichkeit, nach einer Behandlung durch ein hochqualifiziertes Team noch am selben Tag wieder in die Geborgenheit ihrer häuslichen Umgebung zurückzukehren und dennoch nicht auf die Sicherheit eines optimal ausgestatteten, großen Krankenhauses verzichten zu müssen.
Beckenbodenzentrum
Im Beckenbodenzentrum erfolgen Beratung, Diagnostik und ggf. operative Behandlung aller Formen der Stuhl- und Harninkontinenz nach modernsten Verfahren. Das beste Behandlungsergebnis wird erreicht durch interdisziplinäre Fallbesprechung und operative Behandlung.
Diabeteszentrum
Hier erfolgt eine komplexe Versorgung von Diabetespatienten sowohl vom Typ 1 und Typ 2 einschließlich der Einstellung auf Insulinpumpen. Diabetesberaterinnen und Diätberaterinnen stehen für die Beratung der Patienten zur Verfügung. Das Zentrum ist zertifiziert durch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft.
Dialysezentrum
Das Dialysezentrum im Klinikum Bielefeld umfasst acht Behandlungsplätze für Patienten, bei denen die Dialyse ambulant oder während eines stationären Aufenthaltes durchgeführt wird. Es werden alle modernen Hämodialyseverfahren angeboten. Diese Patienten werden durch die Ärzte des Zentrum für Diabetes, Nieren- und Hochdruckkrankheiten behandelt. Das Dialysezentrum versorgt zusätzlich unter der ärztlichen Verantwortung des am Klinikum tätigen Nephrologen über 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche die Intensivstationen des Klinikums mit allen erforderlichen Dialyseverfahren. Polymorbide, stationäre Dialysepatienten u.a. mit Herz- und Gefäßerkrankungen oder Diabetes mellitus werden gemeinsam von Kardiologen, Diabetologen, interventionell tätigen Radiologen und Gefäßchirurgen behandelt. Durch die Kooperation mit den Gefäßchirurgen und Radiologen ist die Anlage auch komplexer Dialyseshunts sowie die Behandlung von Shuntthrombosen oder -stenosen jederzeit möglich.
Fußzentrum
In diesem Zentrum erfolgt die ambulante und stationäre Versorgung von Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom. Neben der ärztlichen und pflegerischen Versorgung ist ein Podologe in das Behandlungskonzept eingebunden. Das Zentrum ist zertifiziert für die stationäre und ambulante Versorgung von Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft.
Gefäßzentrum
Im Gefäßzentrum stehen, von der Chest-Pain Unit bis zu modernen Herzkatheterlaboren den Patienten alle gängigen Verfahren der Diagnostik und Behandlung Herzkranker, mit Ausnahme von Herzoperationen, zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der herzchirurgischen Abteilung der Schüchtermann Klinik sind alle notwendigen Herzoperationen zeitgerecht, auch im Notfall, möglich. Gemeinsam mit der Klinik für Thoraxchirurgie werden Herzschrittmacher (1,2, 3 Kammersysteme) und Defibrillatoren implantiert. Durch die enge Kooperation mit der Gefäßchirurgie werden Herz- und Gefäßpatienten umfassend diagnostiziert und behandelt. Gemeinsam mit der Radiologie wird im Zentrum für kardiale Bildgebung Kardio-MRT- und -CT- Diagnostik durchgeführt. Die ambulante kardiologische Behandlung erfolgt in enger Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis Kardiologie. Wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen Kardiologie werden in der Kooperation mit der Gesellschaft für Cardiac Research durchgeführt.
Inkontinenzzentrum/Kontinenzzentrum
Um Patienten mit Stuhl- und/oder Harninkontinenz möglichst effektiv diagnostizieren und behandeln zu können, wurden interdisziplinäre Diagnosepfade und Behandlungsstrategien etabliert, die in enger Abstimmung entsprechend den Leitlinien der jeweiligen Fachgesellschaften entworfen wurden. Es werden sämtliche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Inkontinenzbehandlung angeboten. Die Klinik für Allgemeinchirurgie und Koloproktologie gehört im Bereich der Implantation künstlicher Afterschließmuskeln zu den weltweit erfahrensten und führenden Kliniken. In den operativen Kliniken erlernen jährlich zahlreiche Ärzte anderer Krankenhäuser die modernen Untersuchungs- und Operationsmethoden, die bei uns zur Anwendung kommen.
Interdisziplinäre Intensivmedizin
Durch fachübergreifende Zusammenarbeit wird die optimale Behandlung schwerer Allgemeinerkrankungen wie Herz- oder Lungenversagen sowie der Erfolg großer Operationen oder auch die Behandlung Schwerstverletzter auf unseren Intensivstationen sichergestellt. Dort stehen alle Verfahren einer modernen Intensivbehandlung bis hin zum vorübergehenden Ersatz verschiedener Organsysteme durch Herzkreislaufunterstützung, Nierenersatzverfahren (Dialyse) oder apparative Beatmung zur Verfügung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Patienten mit schwerer Blutvergiftung (Sepsis).
Lungenzentrum
Im Lungenzentrum erfolgt die Diagnostik und Therapie von Patienten mit gutartigen und bösartigen Lungenerkrankungen. Zur Abstimmung der Behandlung finden regelmäßige interdisziplinäre Fallkonferenzen statt.
Polytraumaversorgung
Die Behandlung von Schwer- und Schwerstverletzten erfolgt interdisziplinär und ist einer der Schwerpunkte des Klinikums. Die Unfallchirugische Klinik ist als Traumazentrum zertifiziert und ist Mitglied des Regionalen Traumanetzwerks OWL. Der direkt am jeweiligen Standort angeschlossene Hubschrauberlandeplatz, die interdisziplinär geführte Notaufnahme und ein modernes Schockraumkonzept mit angegliedertem CT unterstreichen die günstigen infrastrukturellen Voraussetzungen. Die Behandlungskompetenz umfasst neben Verletzungen des Beckens und der Wirbelsäule (auch Querschnittslähmungen), Verletzungen der Brust- und Bauchhöhle sowie der Extremitäten.
Schilddrüsenzentrum
Hier erfolgt die Versorgung von Patienten mit gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen. Zur Abstimmung der Behandlung finden regelmäßige Fallkonferenzen statt.
Schlafmedizinisches Zentrum
Im Schlafmedizinischen Zentrum werden alle Schlafstörungen untersucht. Dazu zählt u.a. das Schnarchen mit Atemstillständen. Dies kann zu nächtlicher Sauerstoffnot, allgemeiner Gefäßsklerose, Tagesmüdigkeit oder Depressionen führen. Im Schlaflabor werden Nachts diverse Körperfunktionen untersucht. Bei der Schlafapnoe ist oft eine Überdruckbeatmung (CPAP) notwendig. Vorher sollte ein HNO-Arzt einen operationswürdigen Befund ausschließen. Bei Patienten mit Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen oder einer Herzschwäche liegt oft eine behandlungsbedürftige Schlafapnoe vor. Neben den klassichen Ein- und Durchschlafstörungen verursachen auch neurologische Erkrankungen Schlafstörungen wie z.B. die Narkolepsie und das Restless-legs-Syndrom. Diese werden gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten diagnostiziert und behandelt.
Schmerzzentrum
Der Schwerpunkt liegt auf der perioperativen und posttraumatischen Schmerztherapie. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Klinik für Anästhesie mit den operativen Kliniken und der Physiotherapie wird eine für den Patienten und die Operation passende Akutschmerztherapie durchgeführt. Zu den Leistungen zählen die differenzierte medikamentöse multimodale Schmerztherapie unter Umsetzung des "Expertenstandard Schmerztherapie", spezielle Regional-Analgesieverfahren (Schmerzkatheter) für Eingriffe an Schulter, Arm und Bein, Periduralkatheter (rückenmarksnahe Katheter) zur Analgesie und raschen Erholung (Fast-Track-Konzept) bei großen Lungen-, Gefäß- und Baucheingriffen, Periduralkatheter für die Geburtshilfe, patientenkontrollierte Analgesie (PCA) mit speziellen Schmerzpumpen sowie die konsiliarische schmerztherapeutische Mitbehandlung von stationären Patienten mit speziellen Schmerzerkrankungen oder onkologischen Erkrankungen. Die Patienten werden vom Akutschmerzdienst betreut.
Wirbelsäulenzentrum
Das WSZ Bielefeld widmet sich der Diagnostik und Behandlung von Wirbelsäulenleiden und Schmerzsyndromen der gesamten Wirbelsäule, wie z. B. Bandscheibenerkrankungen, Verengungen des Spinalkanals, Instabilitäten, Wirbelbrüchen bei Traumen und Osteoporose sowie Tumorerkrankungen. Das Behandlungsspektrum erfasst konservative Therapiemaßnahmen sowie die operative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Bei der operativen Behandlung kommen mikrochirurgische und minimal-invasive Methoden zum Einsatz. Zum operativen Spektrum gehören darüber hinaus der Ersatz von erkrankten Bandscheiben mit Bandscheibenprothesen, dynamische Stabilisationsverfahren, Versteifungsoperationen und die Aufrichtung und Stabilisierung von Wirbelbrüchen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Klinikum Bielefeld ist sowohl die stationäre Versorgung als auch die ambulante Nachsorge gegeben. Das WSZ kooperiert mit der Neurochirurgischen Praxisklinik Dr. Dr. M. Conzen Bielefeld. Link: http://wb.wszb.de/pages/home.php
Wundzentrum
Im Klinikum Bielefeld wird ein zentrales Wundmanagement betrieben, das für alle Patienten mit offenen Wunden und Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom angewendet wird. Zusätzlich erfolgt die stationäre Versorgung von Dekubituspatienten aller Abteilungen.
Zentrum für Diabetes und Schwangerschaft
Im Zentrum für Diabetes und Schwangerschaft werden Diabetikerinnen, die einen Kinderwunsch haben, sowie Diabetikerinnen in der Schwangerschaft und im Wochenbett betreut. Eine Optimierung der Zuckereinstellung erfolgt mit Hilfe speziell ausgebildeter Diabetesberaterinnen (DDG).
Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie
Die minimal-invasive Chirurgie (MIC) umfaßt Operationen, die besonders schonend ohne große Schnitte durchgeführt werden (sogenannte Schlüssellochchirurgie). Durch die MIC ist es möglich, gut- und bösartige Erkrankungen im Bauchraum operativ zu behandeln. Durch diese Form der besonders schonenden Chirurgie werden Komplikationen und postoperative Schmerzen reduziert, die Heilungsphase und somit auch der stationäre Aufenthalt verkürzt, ohne dabei die Heilungsmöglichkeiten zu verringern. Ein positiver Nebeneffekt der MIC ist die Vermeidung von unnötigen Narbenbildungen.
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Die fachübergreifende Zentrumsbildung von Orthopädie und Unfallchirurgie sowie die Einrichtung von Departments mit Subspezialisierung dient dem Zweck der Kompetenzbildung und Qualitätssteigerung. Gemeinsame Fortbildungen, Röntgendemonstrationen mit interaktiver Besprechung von ausgesuchten Fällen sowie gemeinsam erarbeitete Aus- und Weiterbildungskonzepte ermöglichen die umfassende Ausbildung der ärztlichen Mitarbeiter.
Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/ Konzentrationstraining
Im Assessment durch die Ergotherapeuten werden nach standardisierten Tests die kognitiven Fähigkeiten geprüft. Bei Einschränkung der Kognition wird ein spezielles individuell angepasstes Hirnleistungstraining und/oder Gedächtnistraining durchgeführt.
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
Diabetiker werden durch Ärzte, Pflegekräfte und besonders aus- und weitergebildete Diätberater zentral in Schulungsräumen und dezentral am Bett beraten und unterwiesen. Dabei wird ein besonderer Wert auf die optimale Anpassung der Therapie an das konkrete häusliche Umfeld des Patienten gelegt.
Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern
Babyschwimmen und Babymassagen finden aufgrund der Coronasituation zurzeit nicht statt.
Audiometrie/Hördiagnostik
Die Klinik ist in der Lage, alle notwendigen Hörtests durchzuführen, die zur Diagnostik von Hör- und Gleichgewichtsstörungen notwendig sind. Eine spezielle Diagnostik und Versorgung frühkindlicher Hörstörungen erfolgt durch einen Pädaudiologen.
Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theatertherapie/Bibliotherapie
In der Kunsttherapie können die Patienten unter (psycho-)therapeutischer Begleitung innere und äußere Bilder ausdrücken und ihre kreativen Fähigkeiten entwickeln.
Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik
Wir bieten die Möglichkeit, Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Dies geschieht durch praktische Übungen wie Atemübungen, Massagen und Gymnastik sowie Informationen und Gespräche. Kurstermine und -orte finden Sie aktuell im Internet.
Spezielles Leistungsangebot für neurologisch erkrankte Personen
Wir arbeiten eng mit einem niedergelassenen Logopäden zusammen, der alle Patienten mit Sprachstörungen oder (Verdacht auf) Schluckstörungen gleich nach Aufnahme untersucht und bei entsprechender Indikation therapiert.
Asthmaschulung
Diese umfasst Informationen über Ursachen der Erkrankung und vorbeugende Maßnahmen. Es wird der Gebrauch des Atemflussmessgerätes vermittelt. Therapiemöglichkeiten und Anpassung der Therapie bei unterschiedlichen Krankheitsstadien werden dargestellt. Atem- und Inhalationstechniken werden eingeübt.
Akupunktur
Ohrakupunktur ist eine Heilmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Dabei werden Regulationspunkte mittels Nadeln stimuliert, um Körperfunktionen und Energiefluss positiv zu beeinflussen. Diese Methode eignet sich auch sehr gut zur Schmerzbehandlung.
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Diese erfolgt durch die Mitarbeiter der Fachkliniken sowie durch den Sozialdienst, die Seelsorge, die Psycho-Onkologen, die Ernährungsberatung oder ergänzend im Patienten-Informations-Zentrum. Die Kursangebote (z.B. häusliche Pflege) und Vorträge sind auf der Homepage des Klinikums veröffentlicht.
Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern und/oder Hebammen
Akupunktur nach telefonischer Absprache, Geburtsvorbereitung, Kreißsaalführung (jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr und jeden 3. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr) Viele Angebote finden coronabedingt zurzeit nicht statt. Unter der Rufnummer 0521/5811230 können Sie nähere Informationen erfragen.
Atemgymnastik/-therapie
Die Physiotherapeuten vermitteln Atemtechniken, autogene Drainagen und Inhalationstechniken, mit und ohne Hilfsmittel. Dabei werden theoretische Einblicke in die Lungenfunktion und die Atemphysiologie vermittelt. Den Patienten wir ein Video zum selbständigen Üben angeboten (Klinikkanal)
Stillberatung
Während des Klinikaufenthaltes erhalten die Frauen eine kompetente und individuelle Stillberatung durch Hebammen und Kinderkrankenschwestern. Termine nach Absprache unter der Rufnummer: 0521/5811230.
Basale Stimulation
Die basale Stimulation ist eine Methode zur Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit des Körpers. Das Gefühl für den eigenen Körper, die Orientierung im Raum und die Sinneswahrnehmung werden durch Maßnahmen der basalen Stimulation gefördert.
Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Die Rehabilitationsberatung erfolgt durch den Sozialdienst. Die Einbindung der Rahabilitationsberatung erfolgt über die Station oder durch Kontaktaufnahme des Patienten/Angehörigen. Zur Berufsberatung werden Kontakte mit den relevanten Ansprechpartnern der zuständigen Institutionen vermittelt.
Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik
Durch gezielte Übungen, Bewegungs- und Entspannungselemente werden die durch Schwangerschaft und Geburt stark beanspruchten Muskelgruppen wie Beckenboden, Bauch und Rücken gestärkt und das eigenen Wohlbefinden gesteigert. Aktuelle Kurstermine und –orte finden sie im Internet.
Bewegungsbad/Wassergymnastik
Im Bewegungsbad werden spezifische Therapien angeboten. Es gibt Einzeltherapien mit individuellen Übungen für Patienten mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern sowie Gruppentherapien für rehabilitative oder präventive Maßnahmen. In Halle gibt es kein Bewegungsbad.
Bewegungstherapie
Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung. Wir brauchen die Bewegung, um gesund zu leben. Die Bewegungstherapie findet sich in vielen therapeutischen Maßnahmen und kann allgemein zur Physiotherapie und Gesundheitsprävention genutzt werden.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Auf neurophysiologischer Grundlage werden Bewegungsstörungen nach einem Schlaganfall behandelt. Das Ziel ist die Optimierung aller Funktionen über spezielle Maßnahmen, um verlorengegangene Bewegungsfähigkeiten wieder herzustellen und eine bestmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erreichen.
Diät- und Ernährungsberatung
In Absprache mit dem Arzt erfolgen individuelle Ernährungs- und Diätberatungen durch staatlich geprüfte Diätassistenten und Diabetesberater. Die Ernährungstherapie und -beratung erfolgt nach aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und neuestem Stand der Ernährungstherapie.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Für das Entlassungsmanagement entscheidend ist der bei Aufnahme oder im Verlauf ermittelte Versorgungsbedarf des Patienten nach der Entlassung. Ziel ist die Planung und Veranlassung einer frühzeitigen, umfassenden und bedarfsgerechten Vorbereitung einer angemessenen Weiterversorgung zu Hause.
Fußreflexzonenmassage
Die Fußreflexzonentherapie wird als Form des Tiefendrucks auf die Fußsohle ausgeübt, wirkt also über den Tastsinn auf Muskeln, Nerven und inneren Organe. Über die sensorischen Signale wird das Spannungsniveau des gesamten Körpers positiv beeinflusst.
Kinästhetik
Für Pflegekräfte werden regelmäßig Kinästhetikkurse durch eine Kinästhetiktrainerin angeboten. Diese sollen dem Mitarbeiter die Arbeit am und mit dem Patienten, wie z.B. bei der Mobilisation oder Umlagerung vereinfachen. Kinästhetik erleichtert auch dem Patienten die Mobilisation oder Umlagerung.
Kontinenztraining/Inkontinenzberatung
Individuell werden die Funktionen vermittelt und aktive Übungen erlernt. Beckenbodenbewegungen werden in Verbindung mit Alltagsbewegungen analysiert und die Wahrnehmung eingeübt. Beckenbodenentlastende Haltungen werden eingeübt und integriert.
Akupressur
Akupressur ist eine Heilmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden Leitlinien (Meridiane) mittels Druckmassage stimuliert, um Körperfunktionen und Energiefluss positiv zu beeinflussen. Diese Methode eignet sich auch sehr gut zur Schmerzbehandlung.
Manuelle Lymphdrainage
Sie dient als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, die durch bestimmte Krankheiten, Verletzungen oder Operationen entstehen können. Durch verschiedene Massage- und Grifftechniken wird das Lymphsystem aktiviert, um Flüssigkeiten abzutransportieren.
Massage
Massagen werden von den Mitarbeitern der Physiotherapie durchgeführt. Die Massage ist eine Behandlungstechnik zur Tonusregulierung der Muskulatur. Sie wird detonisierend bei Verspannungen, nach sportlichen Aktivitäten und zur Vorbereitung von Mobilisationen angewendet.
Medizinische Fußpflege
Im Rahmen der diabetologischen Fußambulanz der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie wird durch einen Podologen eine spezielle Versorgung des Diabetischen Fußes angeboten.
Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie
Manuelle Therapie und funktionelle Osteopathie sind systematische Untersuchungen und Behandlungen von reversiblen Funktionsstörungen im Bereich der Gelenke und Wirbelsäule. Es werden mit speziellen, therapeutischen Handgriffen Bewegungseinschränkungen behandelt.
Physikalische Therapie/Bädertherapie
Physikalische Therapie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Maßnahmen: Elektrotherapie, Wärmeanwendungen (Fango u. Heißluft), Kälteanwendungen, Ultraschallbehandlung.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Durch diese Therapie werden Bewegungs- Funktions- und Aktivitätseinschränkungen des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten. Vielfältige Behandlungstechniken dienen der Schmerzreduzierung und der spezifisch ausgerichteten Therapie für die aktuelle Symptomatik der Patienten.
Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse
Es werden verschiedene "Fitness-Kurse“, auch im Wasser, durch den Verein "Bielefelder Gesundheitssport e.V." angeboten. In Halle werden verschiedene "Fitness-Kurse" durch den Verein "Ravensberg Aktiv" angeboten.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Zur Unterstützung in psychischen Belastungssitutationen arbeiten qualifizierte Therapeuten mit den Patienten und Angehörigen.
Schmerztherapie/-management
Der Schwerpunkt liegt auf einer für Patienten und Operation passenden perioperativen und posttraumatischen Akutschmerztherapie. Dazu gehören eine differenzierte medikamentöse Schmerzbehandlung und der Einsatz spezieller Regional-Analgesieverfahren,die durch den Akutschmerzdienst betreut werden.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Die Anleitung und Beratung erfolgt durch Mitarbeiter der Fachkliniken, des Sozialdienstes, der Seelsorge und der Ernährungsberatung. Die Angebote sind auf der Internetseite des Klinikums veröffentlicht.
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
In Pflegetrainings für pflegende Angehörige werden während des Krankenhausaufenthalts und bis zu 6 Wochen danach, pflegerische Maßnahmen trainiert. In Initialpflegekursen werden Pflegetechniken geübt, Erfahrungen ausgetauscht und verschiedene Hilfsangebote vorgestellt. Beide Kurse sind kostenfrei.
Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie
Es besteht eine Kooperation mit einer logopädischen Praxis. Bei Sprach-, Sprech- oder Schluckstörungen wird sofort nach deren Auftreten der Sprachtherapeut hinzugezogen, der die Patienten während des stationären Aufenthaltes behandelt.
Stomatherapie/-beratung
Es bestehen Kooperationen mit Stomatherapeuten, die bereits während des stationären Aufenthaltes die Patienten mitbetreuen und nach der Entlassung die Behandlung auch zu Hause fortsetzen. Die Pflegekräfte werden regelmäßig durch Weiterbildungen in der Stomaversorgung fortgebildet.
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Die Bedarfserhebung erfolgt durch die Station oder die Pflegeüberleitung bzw. durch Sozialdienstmitarbeiter beim Gespräch mit Patient/Angehörigen. Es erfolgt eine Reha- und Hilfsmittelbestellung über die Kooperationspartner des Klinikums oder das von Patienten/Angehörigen gewünschte Sanitätshaus.
Wärme- und Kälteanwendungen
In der Physiotherapie des Klinikum Bielefeld werden Fango, Heißluft, heiße Rolle, Eisanwendung und Kaltluft angeboten.
Wundmanagement
Die Aufgaben des zentralen Wundmanagements umfassen die Wundbeurteilung, -dokumentation sowie die Empfehlung zur Wundversorgung, primäre Versorgung von chronischen und schlecht heilenden Wunden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kliniken.
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Das Klinikum Bielefeld kooperiert mit verschiedenen Selbsthilfegruppen und ist für die Umsetzung von 8 Qualitätskriterien als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit wird von der zentralen Selbsthilfebeauftragten des Klinikums koordiniert.
Sozialdienst
Der Sozialdienst hat die Aufgabe, die ärztliche und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus zu ergänzen, sie in sozialen Fragen zu beraten und Hilfen, die sich an die Entlassung aus dem Krankenhaus anschließen, zu vermitteln.
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Es gibt ein umfangreiches, kostenfreies Veranstaltungsangebot, z.B. die Vortragsreihe "Bürger fragen - Ärzte antworten" sowie Tage der offenen Tür. Alle aktuellen Angebote sowie weitere Informationen zum Klinikum sind auf der Internetseite des Klinikum Bielefeld veröffentlicht.
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Der Sozialdienst arbeitet mit zugelassenen Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen zusammen. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit dem "Zentrum für Pflege und Gesundheit" (ZPG). Das ZPG bietet ambulante Pflege, Familienpflege und stationäre Kurzzeitpflege an.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
Spezielle Behandlungen von Patienten, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt, oder von Einschränkungen bedroht sind. Die ergotherapeutische Behandlung hat das Ziel, größtmögliche Alltagsfähigkeiten zu erreichen und wird im Rahmen der geriatrischen Komplexbehandlung angeboten.
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
Die „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“ ist eine physiotherapeutische Behandlungsmethode, die auf dem Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln aufbaut. Trainiert werden Bewegungsmuster die körperliche Fähigkeiten verbessern.
Spezielle Entspannungstherapie
Frauen können nach der Geburt, gemeinsam mit ihrem Kind, an speziellen Yogakursen teilnehmen. Viele Angebote finden coronabedingt zurzeit nicht statt. Unter der Rufnummer 0521/5811230 können Sie nähere Informationen erfragen.
Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien
In regelmäßigen Abständen werden folgende Kurse/Vorträge geboten: Krabbelkäfer sowie Vorträge zur Ernährung im 1. Lebensjahr und Erste Hilfe im Säuglings- und Kleinkindalter.Termine und Orte finden Sie aktuell im Internet.
Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden
Unter Physiotherapie auf unserer Pallitaivstation verstehen wir eine sensible, mit unseren Patienten abgestimmte Behandlung, die sich täglich neu an deren besonderen Bedürfnissen orientiert. Häufige Ziele sind dabei die Schmerzlinderung, Atemerleichterung, Erhaltung und Förderung der Beweglichkeit.
Sehschule/Orthoptik
Untersuchung und Abklärung von Sehstörungen, die durch Schielen, Nystagmus (Augenzittern), Amblyopie (Sehschwäche), Fehlsichtigkeit und Augenmuskellähmung hervorgerufen werden.
Säuglingspflegekurse
Es wird jeweils ein Abend im Geburtsvorbereitungskurs komplett der Säuglingspflege (wickeln, baden etc) sowie der Erstausstattung gewidmet. Kurstermine und –orte finden Sie aktuell im Internet.
Rooming-in
Auf unserer Wochenbettstation sind die Mütter in 2-Bett-Zimmern untergebracht, auf Wunsch auch in Ein-Bett- bzw. Familienzimmern. Von ihrem Kind müssen sie sich nicht trennen, 24-Stunden-Rooming-In ist bei uns selbstverständlich.
Ein-Bett-Zimmer
Im Rahmen von Wahlleistungen (Eigenbeteiligung) kann die Unterbringung in einem Ein-Bett-Zimmer erfolgen.
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Die Ein-Bett-Zimmer sind mit einer eigenen Nasszelle ausgestattet.
Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer
In Babytown besteht die Möglichkeit, die vorhandenen Zwei-Bett-Zimmer als Familienzimmer zu nutzen. Voraussetzung ist, dass insgesamt ausreichend Betten auf der Station zur Verfügung stehen.
Unterbringung Begleitperson
Die Unterbringung von Begleitpersonen ist möglich (kostenpflichtig). Bei vorhandener medizinischer Notwendigkeit wird die Unterbringung der Begleitperson durch die Krankenkasse finanziert.
Zwei-Bett-Zimmer
Die Mehrheit der Patienten wird in 2-Bett-Zimmern untergebracht.
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Alle Zwei-Bett-Zimmer sind auch mit einer eigenen Nasszelle ausgestattet.
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
Patienten werden auf Wunsch vormittags von den "Grünen Damen" bei der Aufnahme begleitet.
Seelsorge
In Bielefeld stehen drei Seelsorger (ev. und kath.) zur Verfügung. Ihre Angebote richten sich an alle Patientinnen und Patienten, deren Angehörige und an die Mitarbeitenden des Klinikums. Sie sind 24 Stunden über die Information zu erreichen. In Halle kommen bei Bedarf Seelsorger aus der Gemeinde.
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
Für die interessierte Öffentlichkeit gibt es ein umfangreiches und kostenfreies Informationsangebot zu unterschiedlichsten medizinischen Themen, wie etwa die Vortragsreihe "Bürger fragen - Ärzte antworten". Eine Übersicht aller Veranstaltungen wird auf der Internetseite des Klinikums gegeben.
Beratung durch Selbsthilfeorganisationen
Das Klinikum ist für die Umsetzung von 8 Qualitätskriterien als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet. Es kooperiert mit Selbsthilfegruppen, die Gesprächs- und Bewegungsangebote im Klinikum anbieten. Die Selbsthilfe-Beauftragte steht als zentrale Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Klinikum Bielefeld gem. GmbH
Teutoburger Str. 50
33604 Bielefeld

Postfach 102 652
33526 Bielefeld

Telefon: 0521 5810
Fax: 0521 5812099
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.klinikumbielefeld.de/

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