Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikKreiskrankenhaus Mechernich GmbH (öffentlich)
Psychiatrisches KrankenhausJa (ohne Versorgungsverpflichtung)
Anzahl der Betten523
Vollstationäre Fallzahl24989
Teilstationäre Fallzahl150
Ambulante Fallzahl47421 (Fallzählweise)
Lehrkrankenhaus der UniversitätRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Akademische LehreDozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten

Herausgeberschaften wissenschaftlicher Journale/Lehrbücher

Doktorandenbetreuung
Ausbildung in anderen HeilberufenGesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
150 (davon 91 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
2

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
3,5
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
304,7

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
29,7

Anzahl Altenpfleger
-

Anzahl Pflegeassistenten
-

Anzahl Krankenpflegehelfer
15,5

Anzahl Pflegehelfer
30,8

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
6,9

Anzahl Operationstechnische Assistenz
3

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl Diätassistent und Diätassistentin
1,5

Anzahl Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin
2,8

Anzahl Heilpädagoge und Heilpädagogin
0,4

Anzahl Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
3,5

Anzahl Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin
2,6

Anzahl Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin
0

Anzahl Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal
13,7

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
3

Anzahl Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin
0,8

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
3,6

Anzahl Sozialpädagoge und Sozialpädagogin
0,9

Anzahl Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement
0

Anzahl Bobath-Therapeut und Bobath-Therapeutin für Erwachsene und/oder Kinder
3

Anzahl Stomatherapeut und Stomatherapeutin
0

Anzahl Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2

Anzahl
5

Anzahl
5

Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden)
Hochfrequenzthermotherapiegerät (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Inkubatoren Neonatologie (Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten))
Kapselendoskop (Verschluckbares Spiegelgerät zur Darmspiegelung)
Lithotripter (ESWL) (Stoßwellen-Steinzerstörung)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Mammographiegerät (Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Single-Photon-Emissions-computertomograph (SPECT) (Schnittbildverfahren unter Nutzung eines Strahlenkörperchens)
Szintigraphiescanner/Gammasonde (Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z.B. Lymphknoten)
Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)
Perinatalzentrum
Neugeborene ab einem Geburtsgewicht von 1500 g können versorgt bzw. in unser Haus verlegt werden. Bei Risikoschwangerschaften kann bei entsprechender Indikation eine Entbindung/Kaiserschnitt ab der 32. Schwanger¬schaftswoche eingeleitet werden. Die vorhandenen fachmedizinischen, organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen entsprechen der Versorgungsstufe Perinataler Schwerpunkt.
Schlaganfallzentrum
Die Behandlungseinheit für Schlaganfallpatienten ist in die internistische Intensivstation integriert. Parallel zur Überwachung der Vitalfunktionen erfolgt die diagnostische Abklärung der Ursachen des Schlaganfalls. Bei frühzeitiger Diagnose kann innerhalb der ersten Stunden nach Auftreten von Symptomen eine Therapie in Form einer systematischen Lyse, der Auflösung eines Blutgerinnsels, eingeleitet werden. Für die Wiedereingliederung in die häusliche Umgebung stehen insbesondere für ältere Patienten im Anschluss an die Akutphase die stationäre geriatrische Frührehabilitation, die Geriatrische Tagesklinik und unsere Brabender Klinik (Geriatrische REHA-Klinik) sowie ein ambulanter Pflegedienst zur Verfügung.
Traumazentrum
Das regionale Traumazentrum versorgt Schwerverletzte aus der Eifel bzw. Voreifel. An der Versorgung der polytraumatisierten Patienten wirken neben der Unfall¬chirurgie insbesondere die Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, die Radiologie, die Gefäßchirurgie, die Urologie, die HNO sowie die Pädiatrie mit. Ein Augenarzt wird bei entsprechenden Verletzungsmustern ebenfalls hinzugezogen. Bei Verletzung des Gehirns, des Rückenmarks und des Gesichtsschädels erfolgt im Rahmen einer Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Köln und Bonn eine Mitbehandlung durch die Neurochirurgie und die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Im Rahmen des Traumanetzwerkes, welches von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie betrieben wird, erfolgt eine fachliche und strukturelle Anbindung der regionalen Krankenhäuser und der Universitätskliniken (Luftrettung, digitaler Datenaustausch von Röntgenbildern (Telemedizin)).
Tumorzentrum
Die Behandlung bei bösartigen Erkrankungen ist in den Abteilungen des Krankenhauses sowohl in konser¬vativer, chirurgischer, schmerztherapeutischer und palliativer Weise durch fachabteilungsinterne wie auch fachabteilungsübergreifende Fallbesprechungen koordiniert. Eine strahlentherapeutische Behandlung ist seit Mitte 2009 durch eine Praxis auf dem Krankenhausgelände gewährleistet.
Zentrum für angeborene und erworbene Fehlbildungen
Das Kreiskrankenhaus als Perinataler Schwerpunkt eingestuft. Zum Behandlungsspektrum gehört die umfassende vorgeburtliche Diagnostik in Hinblick auf Fehlbildungen zum Standard. Daneben erfolgt eine eingehende Beratung über die bevorstehende Geburt, sowie über Risiken, die bei nachgewiesenen oder vermuteten Fehlbildungen bestehen. In der Pädiatrie stehen für die Diagnostik von Fehl¬bildungen und Stoffwechselerkrankungen ein modernes Computer-EEG mit Videodoppelanalyse, die Computertomografie (CT), die Kernspintomografie (MRT) sowie eine Vielzahl an Laboruntersuchungen ? einschließlich Chromosomenanalyse ? zur Verfügung. Zahlreiche angeborene Miss- und Fehlbildungen der Harn- und Geschlechtsorgane lassen sich in den meisten Fällen bereits im Kindesalter mit modernen Operationsverfahren heilen. Die urologische Fachabteilung hat sich auf diese Krankheitsbilder spezialisiert und behandelt die kleinen Patienten in direkter Zusammenarbeit mit der Fachabteilung für Kinder- und Jugendmedizin.
Abdominalzentrum (Magen-Darm-Zentrum)
Beschwerden im Bereich des Bauches können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Bei unklarer Symptomatik arbeiten die verschiedenen Fachab¬teilungen unter Federführung einer Abteilung im Rahmen der Diagnostik zusammen. Werden ein diagnostischer oder therapeutischer Eingriff notwendig, erfolgt bereits bei der OP-Planung ein fachüber¬greifendes Vorgehen. Eine Zertifizierung des im Aufbau befindlichen Darmzent-rums unter Federführung der Medizinischen Klinik1 und der Viszeralchirurgie ist derzeit in Arbeit.
Ambulantes OP-Zentrum
Ambulante Operationen werden im Ambulanten OP-Zentrum in Zülpich (AOPZ) durchgeführt. In den OP-Sälen des Krankenhauses in Mechernich finden ambulante Operationen nur dann statt, wenn es sich um nicht geplante Eingriffe (Notfälle) handelt oder wenn eine spezielle technische Ausstattung (z.B. großes Röntgengerät) erforderlich ist. Für die eventuell notwendige Hilfestellung und Betreuung in den ersten Tagen zuhause steht den Patienten unser Team des ambulanten Pflegedienstes VIVANT gGmbH zur Verfügung.
Beckenbodenzentrum
Im Wesentlichen betreffen die Erkrankungen des Beckenbodens einerseits die Harn- und Stuhlinkontinenzen und andererseits Erkrankungen des Enddarms (u. a. Hämorrhoiden, Fissuren, Abszesse usw.). Neben der fachabteilungsspezifischen Diagnostik und Therapie wird bei unklarer Symptomatik bzw. bei komplexen Befunden ein fachabteilungsübergreifendes Therapiekonzept erarbeitet und mit dem Patienten abgestimmt.
Diabeteszentrum
Der insulinpflichtige Diabetes mellitus vom Typ I im Kindesalter ist eine Erkrankung des Zuckerstoffwechsels und hat in den letzten Jahrzehnten an Häufigkeit zugenommen. In der speziellen Diabetesambulanz der Kinder- und Jugendabteilung finden neben der regelmäßigen ambulanten Untersuchung Schulungen einschließlich einer ambulanten und stationären Ernährungsberatung statt. Eine Zusammenarbeit mit der Elternselbsthilfegruppe ist gewährleistet. Die Betreuung und Beratung von diabetischen Schwangeren erfolgt in der Fachabteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Nach der Geburt werden das Neugeborene und die Mutter gemeinsam von den Gynäkologen und Pädiatern behandelt und beraten.
Dialysezentrum
In Kooperation mit der Nephrologischen Dialysepraxis wird für Nierenkranke sowohl eine ambulante als auch eine eng verzahnte stationäre Behandlung sichergestellt, da die Praxisärzte ihre Patienten konsiliarisch in unserem Hause mitbetreuen. Für Dialysepatienten stehen seit 2009 10 Dialyseeinheiten für die Fortführung ihrer Therapie in unserem Hause zur Verfügung. Die gleiche enge Zusammen¬arbeit gilt auch für Patienten, die im Rahmen einer anderen Erkrankung akut niereninsuffizient werden. Die Shuntchirurgie ist ein Schwerpunkt der Gefäßchirurgie. Pro Jahr führen wir ca. 250 Eingriffe durch und wenden sämtliche Operationsverfahren der modernen Shuntchirurgie an. Die Eingriffe erfolgen entweder in einer kurzen stationären Behandlung oder ambulant.
Endoprothesenzentrum
Die Implantation von Kunstgelenken (Hüft-, Knie- und Schultergelenk), Austauschoperationen derartiger Implantate und die Wirbelsäulenchirurgie stellen besondere Schwerpunkte dar. Während in der Orthopädie vorrangig ein chronischer Gelenkverschleiß die Indikation für den Einbau eines künstlichen Gelenkes darstellt, ist in der Fachabteilung für Unfallchirurgie meist eine Fraktur des Schenkelhalses oder des Schultergelenkes Anlass für eine endoprothetische Versorgung. Mit den niedergelassenen Orthopäden und verschiedenen Reha-Kliniken aus der Region Eifel-Erft stellt das Kreiskrankenhaus Mechernich als Hauptleistungserbringer die umfassende Versorgung mit Hüft-, Knie- und Schulter-Endoprothesen in der Region sicher.
Fußzentrum
Neben den Verletzungen (Frakturen, Amputationen und Weichteilverletzungen) werden in der Orthopädie und Unfallchirurgie chronische Fußbeschwerden behandelt. Permanentes Tragen von modisch konfektioniertem Schuhwerk sowie eine anlagebedingte oder erworbene Schwäche von Muskulatur, Sehnen und Bändern im Fußbereich führen häufig zu schmerzhaften Fehlstellungen im Rück- und besonders im Vorfuß. Daneben bewirken chronisch entzündliche Erkrankungen wie die Rheumatoide Arthritis oder auch chronische Veränderungen bei Diabetes mellitus (Diabetischer Fuß) behandlungsbedürftige Fehlstellungen des Fußes. Viele dieser Fußfehlstellungen können durch relativ kleine operative Eingriffe korrigiert werden. Meistens vermag die korrekte Form und Biomechanik des Fußes durch Abtragung von Knochenvorsprüngen, Durchtrennung und Korrektur der Knochen (Osteotomien) sowie Weichteilkorrekturen (Sehnen- und Weichteileingriffe) wiederhergestellt werden.
Gefäßzentrum
Das Zentrum für Gefäßmedizin verfügt mit Farbdopplersonographie, DSA, Angio-MRT, Herzkatheterlabor usw. über ein breites Spektrum an diagnostischen Möglichkeiten. Im Gefäßzentrum werden sämtliche mo-dernen therapeutischen Verfahren der Gefäßmedizin angeboten. Neben den klassischen Operationen an der Halsschlagader, der Bauchschlag-ader und den Beingefäßen werden sämtliche modernen interventionel-len Therapieverfahren mit Dilatationen und Stent-Implantationen durch-geführt. Aortenaneurysmen werden wenn möglich durch Stent-Prothesenimplantationen versorgt. Krampfadernoperationen werden ambulant, wenn nötig auch stationär durchgeführt.Die modernen Verfahren der Wundbehandlung kommen zur Anwendung . In das Gefäßzentrum ist ein niedergelassener Angiologe einbezogen. Es finden wöchentliche Gefäßkonferenzen statt, in denen der individuelle Fall besprochen und das weitere Therapieprozedere festgelegt wird. Gemeinsam mit allen Beteiligten wird auf eine Zertifizierung hingearbeitet.
Gelenkzentrum
Um die Leistungsqualität zu erhöhen und der geänderten Weiterbildungsordnung (gemeinsamer Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) Rechnung zu tragen, ist am Kreiskrankenhaus Mechernich ein Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie eingerichtet. Die Implantation von Kunst¬gelenken (Hüft-, Knie- und Schultergelenk), Austausch¬operationen derartiger Implantate und die Wirbelsäulen¬chirurgie stellen besondere Schwerpunkte dar. Weitere Schwerpunkte stellen die Hand- und Fußchirurgie dar.
Geriatriezentrum (Zentrum für Altersmedizin)
Neben der vollstationären Akutbehandlung stehen eine Geriatrische Tagesklinik, eine Geriatrische Rehabilitations¬einrichtung (Brabender Klinik) in Zülpich sowie ein ambulanter Pflegedienst als ergänzende Versorgungsformen zur Verfügung.
Inkontinenzzentrum/Kontinenzzentrum
Harn- und Stuhlinkontinenz sind Erkrankungen aller Alterstufen. Neben Fehlbildungen, die im Kindesalter meist geheilt werden können, leiden vornehmlich ältere Männer und Frauen an unkontrolliertem Harn- und Stuhlabgang. Für jeden Patienten erfolgt zunächst immer die Diagnostik in den Fachabteilungen Frauenheilkunde und/oder Urologie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie. Wird die Indikation für eine operative Behandlung gestellt, wird diese häufig unter Beteiligung mehrerer Fachrichtungen durchgeführt. Das Kontinenz-Zentrum ist als zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz-Gesellschaft anerkannt.
Interdisziplinäre Intensivmedizin
Die interdisziplinäre Intensivstation mit insgesamt 14 Betten wird organisatorisch in die Bereiche internistische und operative Intensivbehandlung unterteilt. Eine Ausweitung der operativen Intensivplätze um 4 Betten in 2012 erfolgt. Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Nieren¬insuffizienz und der akute Schlaganfall stellen die häufigsten Indikationen für eine internistisch-intensivmedizinische Betreuung dar. Patienten mit akuten Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt und Blutvergiftungen (Sepsis) ergänzen das Patientenkollektiv. Die operative Intensivstation mit 7 Betten steht unter anästhe¬siologischer Leitung. Neben der Versorgung von Schwerverletzten (Polytrauma) liegt der Schwerpunkt der Versorgung auf der postoperativen Überwachung von Patienten nach sehr großen Eingriffen bzw. bei Hochrisikopatienten.
Interdisziplinäre Tumornachsorge
Über die fachabteilungsbezogenen Behandlungsmöglichkeiten hinaus-gehend ist die Tumornachsorge über Kooperation mit auf dem Kranken-hausgelände befindlichen, onkologischen sowie strahlentherapeutischen Praxis sichergestellt. In den wöchentlichen Tumorkonferenzen wird der individuelle Behandlungsverlauf interdisziplinär erörtert.
Kinderzentrum
Das Leistungsspektrum der Pädiatrie umfasst sowohl akute wie auch chronische Erkrankungen. Zur Unterstützung der Patienten und ihrer Eltern führen wir zahlreiche Schulungen und Informations¬veran¬staltungen (z.B. Diabetes- und Asthma-Schulung) durch. Der Fachabteilung angeschlossen ist ein Sozialpädiatrisches Zentrum. Weitere Schwerpunkte der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin liegen in der Neonatologie und der Neuropädiatrie. Dabei werden extreme Frühgeborene und kranke Neuge¬borene bereits vorgeburtlich in Kooperation mit der Fachabteilung für Frauenheilkunde und Geburthilfe versorgt. Die Urologie hat sich auf kindliche Erkrankungen und angeborene Miss- und Fehlbildungen der Harn- und Geschlechtsorgane spezialisiert. Kinder, die von der Unfallchirurgie (Verletzungen) oder der Allgemein- und Viszeralchirurgie (Blinddarmentzündungen, Hernien usw.) behandelt werden, werden auf den Stationen der Kinder- und Jugendmedizin untergebracht und von den Pädiatern mitbetreut.
Muskelzentrum
Das Spektrum der Muskelerkrankungen reicht von Verletzungen und Infektionen, über Durchblutungsstörungen bis hin zu Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen. In den verschiedenen Fachabteilungen unseres Hauses sind entsprechend der Krankheits¬ursache alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vorhanden.
Mutter-Kind-Zentrum
Entbindungen können in unserem Hause von Beleg¬hebammen oder angestellten Hebammen betreut werden. Auf Wunsch kann die Mutter das Neugeborene Kind Tag und Nacht selbst versorgen oder es den erfahrenen Händen der Kinderkrankenschwester anvertrauen. Beratend stehen auch zwei ausgebildete Stillschwestern/Diplomierte Laktations¬beraterinnen zur Verfügung. Die Vorsorgeuntersuchungen (U2) werden täglich durchgeführt und routinemäßig um eine Hüft- und Nierensonographie ergänzt. Sollte die Mutter oder ein Kind krank sein, können auch die gesunden Familienmitglieder im geräumigen Familienzimmer mitver¬sorgt werden. Das Schulungs- und Veran¬staltungsangebot der beiden Fachabteilungen reicht von Kursen rund um die Geburt über Kurse für Eltern und ihre chronisch kranken Kinder (z. B. Asthma-, Diabetesschulung) bis hin zu Molly Teens und Eltern-Kind-Schwimmen (www.kreiskrankenhaus-mechernich.de).
Neurozentrum
Mit dem Schwerpunkt Neuropädiatrie wird die Betreuung neurologisch erkrankter Kinder und Jugendlicher weiter ausgebaut. Zur Diagnostik stehen ein modernes Computer-EEG mit Videodoppelanalyse und ein Kernspintomograph (MRT) bereit. Akute Fälle versorgen wir auf der Intensivstation; darunter entzündliche, toxische, vaskuläre und unfallbedingte Erkrankungen des Nervensystems. Auch chronische Fälle betreuen wir diagnostisch und therapeutisch, seien es Erkrankungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems oder der Muskeln. Ebenso gehören Epilepsien und chronische Kopfschmerzen zu unserem Behandlungsbereich. Dabei kooperieren wir eng mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ). Kinder, die in anderen Fachabteilungen behandelt werden und deren Krankheitsbild (häufige Stürze, Kopfverletzungen, Inkontinenz) eine neurologische Erkrankung vermuten lassen, werden routinemäßig von der Neuropädiatrie diagnostiziert und ggf. mitbehandelt.
Palliativzentrum
Definiert wird die Palliativmedizin als Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, für die das Hauptziel die Begleitung zur Verbesserung der Lebensqualität ist. Bestenfalls ermöglicht sie die Rück¬kehr des Betroffenen in die häusliche Umgebung, sie kann aber auch die intensive Kontrolle der Begleitsymptome des Sterbens beinhalten. Für diejenigen Patienten, deren Symptomkontrolle besonders aufwendig ist, steht ein besonders eingerichtetes Palliativ¬zimmer zur Verfügung. Das ärztliche und pflegerische Personal ist entsprechend weiter- und fortgebildet. Alle Maßnahmen wurden vom Förderverein ideell begleitet und materiell großzügig unterstützt. Bei Schmerzpatienten ermöglicht es unser ambulanter Pflegedienst VIVANT, die Behandlung auch mit invasiven Schmerztherapieverfahren in häuslicher Umgebung fortzuführen.
Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Die Plastische und Rekonstruktive Chirurgie findet Anwendungen in operativen Fachabteilungen des Kreiskrankenhauses Mechernich. Die operativen Verfahren sind ebenso breit gefächert wie die Ursachen für das operative Vorgehen. Beispielhaft sind hier zu nennen: Haut- und Muskeldefekte nach Verletzungen und Infektionen, Wiederherstellung der Knochenkontinuität nach Fraktur oder anderem Knochensubstanzverlust, Herstellung einer Neoblase aus Darmgewebe bei Prostata- oder Harnblasenkarzinom, Wiederherstellung der Durchblutung bei Gefäßverschluss oder Gefäßverletzung.
Polytraumaversorgung
Das regionale Traumazentrum versorgt Schwerverletzte der (Vor-)Eifel. An der Versorgung der polytraumatisierten Patienten wirken neben der Unfallchirurgie insbesondere die Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, die Radiologie, die Gefäßchirurgie, die Urologie, die HNO sowie die Pädiatrie mit. Ein Augenarzt wird bei entsprechenden Verletzungsmustern ebenfalls hinzugezogen. Bei Verletzung des Gehirns, des Rückenmarks und des Gesichtsschädels erfolgt im Rahmen einer Zusammenarbeit mit den UK Köln und Bonn eine Mitbehandlung durch die Neurochirurgie und die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Als Bestandteil des zertifizierten Traumanetzwerkes, wel-ches von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie betrieben wird, erfolgt eine fachliche und strukturelle An-bindung der regionalen Krankenhäuser und der UK (Luftrettung, digitaler Datenaustausch von Röntgenbildern (Telemedizin)).
Prostatazentrum
Als Prostatazentrum steht das komplette Spektrum der Prostatachirurgie von der minimal-invasiven Prostata¬teilentfernung durch die Harnröhre bis hin zur großen Bauch-OP mit Entfernung von Prostata und Harnblase sowie Bildung einer Neoharnblase durch Darmgewebe bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom. Die konservativen Behandlungsmethoden, wie beispielsweise Hormontherapie und Chemotherapie, werden seit Mitte 2009 ergänzt durch eine Strahlentherapie, die auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses Mechernich ange¬siedelt ist. Durch die Prostataveränderungen möglicherweise bedingte Harn- und/oder Stuhlinkontinenz werden im Kontinenzzentrum fachübergreifend diagnostiziert und therapiert.
Schmerzzentrum
Schmerztherapie hat in der Betreuung unserer Patienten einen sehr hohen Stellenwert. Der Chefarzt und weitere Fachärzte der Abteilung Anästhesiologie, Operative Inten-sivmedizin und Schmerztherapie besitzen die Zusatzbe-zeichnung spezielle Schmerztherapie. Es wird unterschieden zwischen der Behandlung von Pati-enten mit akuten Schmerzen, wie sie bei Operationen, Verletzungen oder während der Geburt auftreten, und der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen als eigenem Krankheitsbild. Unterstützt werden die Ärzte durch eine speziell ausgebildete Schmerzpflegekraft. Der Schmerzdienst der Anästhesiologie hat im Jahr 2010 ca. 1.000 Patienten mit speziellen Schmerztherapieverfah-ren (vorwiegend Regionalanästhesie und patientenkontrol-lierte Verfahren) versorgt. Dabei wurden über 3.000 Schmerzvisiten durchgeführt. Daneben wurden pro Bettenstation 2 examinierte Pflege-kräfte (insgesamt 22 Pflegekräfte) im Rahmen eines 6-monatigen Kurses zu Schmerzmentorinnen ausgebildet.
Wirbelsäulenzentrum
Die Wirbelsäulen-Chirurgie umfasst ein sehr breit gefächertes Diagnostik- und Therapiespektrum: Einerseits das gesamte rekonstruktive Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie einschließlich Bandscheibenopera-tionen, knöcherner Entlastungsoperationen bei Wirbelkanalverengung, instrumentierte Versteifungsoperationen der Brust- und Lendenwirbel-säule sowie den komplexen Wirbelkörperersatz. Anderseits minimal-invasive Wirbelsäulenbehandlung zur Schmerztherapie (Thermokoagu-lation der Wirbelgelenke) und minimal-invasive Knochenbruchbehand-lung der Wirbelsäule (Vertebroplastie, Kyphoplastie).
Wundzentrum
Bedingt durch die schlechte Durchblutung treten bei Gefäßerkrankungen und in Folge von Verletzungen häufig Infektionen mit Wundheilungsstö-rungen auf. Bei der Wundbehandlung kommt ? neben einer gezielten Antibiose ? eine Vielzahl von Wundverbandmethoden einschließlich der sehr aufwendigen Vakuumverfahren zum Einsatz. Ein speziell ausgebil-detes Team von Pflegekräften ergänzt die ärztliche Versorgung durch tägliche Wundversorgung und durch Schulung der Patienten im Umgang mit chronischen Geschwüren.
Zentrum für Diabetes und Schwangerschaft
Sowohl beim Gestationsdiabetes (während der Schwangerschaft erworben) als auch beim vorbestehenden Typ-1-Diabetes ist die Betreuung von Schwangeren in der Fachabteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sichergestellt. Neben einer umfassenden Diagnostik, ist eine ausführliche Beratung und Information der werdenden Mutter vor der Geburt Standard in unserem Hause. Im Rahmen des Perinatalen Schwerpunktes wird die Betreuung des Neugeborenen, das häufig durch den Diabetes der Mutter einer fachärztlichen Betreuung bedarf, in unmittelbarer Nähe der Wöchnerinnen-Station von den Fachärzten der Kinder- und Jugendmedizin gewährleistet.
Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Wir nutzen moderne diagnostische Verfahren zur Abklärung von Herz-Kreislauf-Störungen: Herzultraschalldiagnostik, Belastungs-EKG Stressechokardiografie, Elektro-physiologie und programmierte Elektrostimulation. In der Herzkatheter-Kooperation werden umfassende diagnostisch-therapeutische Behandlungen wie Koronarangiographie (Darstellung der Herzkranzgefäße), Ballondilatation (Weitung der Herzkranzgefäße) und Einbau von Stents (Gefäßstützen) durchgeführt. Herzschrittmacherimplantationen, Herzschrittmacherkontrollen (Ein-/Zweikammer-System) und Defibrillator-Kontrollen ergänzen das Behand-lungsspektrum bei den Herzrhythmusstörungen. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universitätsklini-ken Bonn und Köln, insbesondere den Kliniken für Kardiologie und Herzchirurgie.
Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie
Minimal-invasive Operationen werden grundsätzlich in allen operativen Fachabteilungen favorisiert. Neben einer sehr guten operativen Ausstattung ? einschließlich einer umfassenden Röntgendiagnostik im OP-Bereich ? am Standort in Mechernich, verfügt auch das Ambulante OP-Zentrum in Zülpich über ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten, das erst durch die Minimal-invasive Chirurgie möglich ist.
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Um die Leistungsqualität zu erhöhen und der geänderten Weiterbildungsordnung (gemeinsamer Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) Rechnung zu tragen, wurde im Jahr 2008 am Kreiskrankenhaus Mechernich ein Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie eingerichtet.
Kinderurologisches Zentrum
Viele Harnwegserkrankungen des Säuglings oder des Kleinkindes, die früher als schicksalhaft hingenommen wurden, können heute behandelt werden. Dazu zählen vor allem die zahlreichen angeborenen Miss- und Fehlbildungen der Harn- und Geschlechtsorgane. Die kindlichen Erkrankungen im Urogenital-Bereich lassen sich in den meisten Fällen bereits im Kindesalter mit modernen Operationsverfahren heilen. Die urologische Fachabteilung hat sich auf diese Krankheitsbilder spezialisiert und behandelt die kleinen Patienten in direkter Zusammenarbeit mit der Fachabteilung für Kinder- und Jugendmedizin.
Handzentrum
Die Handchirurgie befasst sich neben akut durch Verletzung oder Entzündung eingetretenen Läsionen der Hand auch mit durch Verschleiß oder angeborene bzw. erworbene Fehlbildungen entstandenen Krankheitsbildern. Hinzu kommen sog. Kompressionssyndrome der Arm- und Handnerven mit den hieraus resultierenden Einschränkungen für die Hand. Ziel der konservativen oder operativen Behandlungsverfahren ist jeweils die weitestmögliche Wiederherstellung der Handfunktion. An konservativen Therapien kommen dabei neben Krankengymnastik, Lymphdrainage oder Ergotherapie auch die Ausstattung der Patienten mit Schienen, Orthesen oder Bandagen zur Anwendung. Insgesamt stellt sich die Handchirurgie derzeit als ein Betätigungsfeld mit vielen neuen Behandlungsoptionen dar.
Akupunktur
Verschiedene Methoden der Akupunktur werden angewendet, z.B. Ohr-, Schädel- und Körperakupunktur. Diese Leistungen werden von dem Fachbereich Schmerztherapie erbracht und konsiliarisch für andere Fachabteilungen.
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Bei den Mechernicher Seminaren handelt es sich um eine kostenlose Veranstaltungsreihe, die sich explizit an Betroffene, Angehörige und Interessierte wendet. Beleuchtet werden in diesen Veranstaltungen in patientenverständlicher Sprache beispielsweise Symptome, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten.
Atemgymnastik/-therapie
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapie erbracht.
Audiometrie/Hördiagnostik
In der Pädiatrie werden über ein BERA-Gerät Hörtests bei Säuglingen und über ein Thymphanometer bei älteren Kindern durchgeführt.
Basale Stimulation
In allen Fachabteilungen sind Pflegemitarbeiter tätig, die die Basale Stimulation in ihrer täglichen Arbeit anwenden. Hier werden z.B. die Aktivierung der Körperwahrnehmung und die Herausbildung nonverbaler Mitteilungsformen gefördert. In der Krankenpflegeschule ist sie Gegenstand der Ausbildung.
Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Die Wiedereingliederung in das Berufsleben oder in den häuslichen Alltag ist nach überstandener Krankheit oft nicht ohne Übergangsphase möglich. Unsere Sozialarbeiterinnen beraten Sie über die verschiedenen Möglichkeiten und helfen beim Ausfüllen der Anträge.
Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden
Zur Betreuung Sterbender werden palliativmedizinische Konzepte angewendet. Kontakt zum NEST, dem Netzwerk für Sterbe- und Trauerbegleitung im Kreis Euskirchen, wird vermittelt.
Bewegungsbad/Wassergymnastik
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapiepraxis im Krankenhaus Mechernich erbracht.
Bewegungstherapie
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapie erbracht.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Bei der Pflege von Patienten mit neurologischen Störungen werden die Pflegeaspekte und Therapiekonzepte nach Bobath miteinbezogen.
Diät- und Ernährungsberatung
Bei Nierenerkrankungen, Übergewicht und Zuckerkrankheit ist durch die Einhaltung einer Diät eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erreichen. Zwei Ernährungsberaterinnen werden nach Bedarf mit in die Therapieplanung einbezogen.
Eigenblutspende
Hüft-TEP-Patienten wird die Eigenblutspende im Vorfeld angeboten. Ebenso wird ein Cell Saver eingesetzt zur Vermeidung einer Bluttransfusion.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Zur Verbesserung der Patientenorientierung wurde berufsgruppenübergreifend das Überleitungs- und Entlassungsmanagement standardisiert.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Ergotherapie erbracht.
Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege
Das Prinzip der Bezugspflege wird in allen Kliniken eingesetzt. Als Fallmanager werden bei sozialrechtlichen sowie Fragestellungen der poststationären Nachsorge die Mitarbeiter des Sozialdienstes verstanden.
Fußreflexzonenmassage
Die Fußreflexzonenmassage ist die Behandlung von Erkrankungen des Körpers über den Fuß. Sie wird z. B. bei Migräne-, Asthmapatienten oder Patienten mit Rückenschmerzen angewandt.
Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik
Geburtsvorbereitungskurse werden von den Beleghebammen (Fr. Peters, Fr. Zimmermann-Holz) organisiert und finden in den Räumlichkeiten des Krankenhauses statt (1x wöchentlich, 6-8 Termine).
Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/ Konzentrationstraining
Kinästhetik
Ziel kinästhetischer Arbeit mit dem Patienten ist die Ausführung der Aktivitäten/Bewegungen des täglichen Lebens zu üben. In allen Kliniken sind Pflegemitarbeiter tätig, die die Kinästhetik in ihrer täglichen Arbeit anwenden. In der Krankenpflegeschule ist sie Gegenstand der Ausbildung.
Kontinenztraining/Inkontinenzberatung
Diese Angebote werden im Rahmen des zertifzierten Beckenbodenzentrums am Kreiskrankenhaus angeboten. In einem interdisziplinären Behandlungszentrum werden Patienten mit Erkrankungen und Funktionsstörungen des Beckenbodens und der Beckenorgane ganzheitlich versorgt.
Manuelle Lymphdrainage
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapie erbracht.
Massage
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapie erbracht.
Medizinische Fußpflege
Kann nach Bedarf und Anforderung durch Dritte kostenpflichtig erbracht werden.
Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie
Naturheilverfahren werden bei uns umfangreich in der Schmerztherapie angewendet: Homöopathische Verfahren Phyto-Therapie Bachblüten
Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie
Die manuelle Therapie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, das sich mit der Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und Nerven und ihrer pathologischen Folgeerscheinungen beschäftigt, die auf Störungen der Arthrokinematik zurückgeführt werden.
Physikalische Therapie/Bädertherapie
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapie erbracht.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapie erbracht.
Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse
Individuell wird bei stationären und ambulanten Patienten je nach Krankheitsbild ein Eigenübungsprogramm für zu Hause erlernt, wenn dies für sinnvoll erachtet wird oder rezeptiert ist.
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
Die PNF ist ein physiotherapeutisches Analyse- und Behandlungskonzept. Man kann das Bewegungsverhalten eines Patienten im Vergleich mit physiologischer Bewegung analysieren und dann gemeinsam mit dem Patienten Ziele für eine Verbesserung des Bewegungsverhaltens setzen.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik
Im Rahmen der Krankengymnastikbehandlung werden Rückenschulungsempfehlungen gegeben. Patienten werden individuell mit verschiedenen Techniken der Krankengymnastik behandelt. Es gibt verschiedene Formen, so z. B. PNF, Chirogymnastik oder Krankengymnastik nach Brunkow, Brügger.
Säuglingspflegekurse
Schmerztherapie/-management
Der Chefarzt und weitere Fachärzte der Abteilung Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie besitzen die Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie. Unterstützt werden sie durch eine speziell ausgebildete Schmerzpflegekraft.
Sozialdienst
Unsere Sozialarbeiterinnen stehen allen Patienten bei Fragen zu Reha-Anträgen, häuslicher Krankenpflege, Unterbringung im Betreuten Wohnen, Verordnung von Hilfsmitteln usw. zur Verfügung.
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Bei den Mechernicher Seminaren handelt es sich um eine kostenlose Veranstaltungsreihe, die sich explizit an Betroffene, Angehörige und Interessierte wendet. Beleuchtet werden in diesen Veranstaltungen in patientenverständlicher Sprache beispielsweise Symptome, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Spezielle Beratung von Angehörigen wird bei Stomapatienten und Diabetikern angeboten. Mit dem Projekt "Familiale Pflege" werden Angehörige unterstützt und besser auf die Pflegebedürftigkeit eines Familienangehhörigen nach seinem Krankenhausaufenthalt vorbereitet.
Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern
Viele Angebote rund um die Geburt und das Thema Stillen werden in unseren Broschüren ausführlich vorgestellt, die hier (http://www.kkhm.de) herunterladbar sind. Ein Mutter-Kind-Treff wird regelmäßig angeboten.
Spezielle Entspannungstherapie
Eine spezielle Entspannungstherapie bieten wir unseren Schmerzpatienten an.
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
Die Diabetikerberatung erfolgt auch als Einzelberatung durch die Ärz-te/Diätassistentinnen in Form einer Erstberatung. Wird von den Diätassistentinnen eine Diabetikerschulung empfohlen, wird dies im Arztbrief an den Hausarzt weitergeleitet.
Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien
Viele Angebote rund um die Geburt und das Thema Stillen werden in unseren Broschüren ausführlich vorgestellt, die hier (http://www.kkhm.de) herunterladbar sind. Ein Mutter-Kind-Treff wird unentgeltlich wöchentlich angeboten.
Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern und/oder Hebammen
Viele Angebote rund um die Geburt und das Thema Stillen werden in unseren Broschüren ausführlich vorgestellt, die hier (http://www.kkhm.de) herunterladbar sind.
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
Basale Stimulation, Kinästhetik, integrative Validation werden auf allen Pflegestationen des Krankenhauses Mechernich angewendet.
Stillberatung
In unserer hauseigenen Stillbroschüre sind die Angebote dargestellt und viele Fragen zum Stillen beantwortet (http://www.kkhm.de).
Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie
Logopädisch behandelt werden Patienten jeden Alters, deren Kommunikation beeinträchtigt ist (z.B. durch einen Schlaganfall), bei denen eine Schluckproblematik vorliegt oder deren Mundmuskulatur geschwächt ist.
Stomatherapie/-beratung
Die Versorgung eines Anus praeter (künstlicher Darmausgang) stellt die Patienten und Angehörige vor besondere Herausforderungen. Das geeignete System wird während des stationären Aufenthaltes ausgewählt. Die Schulung der Patienten erfolgt unter Einbeziehung der Angehörigen.
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Die Versorgung wird über verschiedene Sanitätshäuser sichergestellt.Im Bedarfsfall werden Patienten durch die Physiotherapie im Hilfsmitteln geschult.
Vojtatherapie für Erwachsene und/oder Kinder
Mit der Vojtatherapie soll durch das Auslösen von Bewegungsreflexen Menschen geholfen werden, die motorische Störungen haben, welche unterschiedlich begründet sein können. Eine speziell ausgebildete Therapeutin wendet die Vojtatherapie insbesondere bei Patienten der Kinder- und Jugendmedizin an.
Wärme- und Kälteanwendungen
Entsprechend der Verordnung durch den Stationsarzt wird diese Leistung von der Physiotherapie erbracht.
Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik
Wundmanagement
Bei der Behandlung von Wundheilungsstörungen – meist aufgrund von Durchblutungsstörungen oder Infektionen – wird neben einem sehr breiten ärztlichen Therapiespektrum auch speziell geschultes Pflegepersonal für die Verbandwechsel miteinbezogen.
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Für die Überleitung in andere Institutionen (Betreutes Wohnen, ambulante oder stationäre Pflegeeinrichtungen, Hospiz) desSozial- und Gesundheitswesens sind standardisierte Abläufe verbindlich geregelt, die eine lückenlose Weiterversorgung gewährleisten.
Ein-Bett-Zimmer
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Bei Wahlleistung Einbettzimmer ist folgender Zusatzkomfort enthalten: Täglicher Hand- und Badetuchwechsel Häufiger Bettwäschewechsel Tageszeitung Zimmerschlüsselaushändigung Füllen des Kühlschranks mit alkoholfreien Getränken Bademäntel Frotteetücher Wahl- und Zusatzverpflegung Föhn
Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer
Zwei-Bett-Zimmer
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Kinderbetreuung
Rooming-in
24h-Rooming In
Unterbringung Begleitperson
Die Unterbringung einer Begleitperson ist für alle Patienten möglich. Liegt eine medizinische Begründung vor, wird dies von der Krankenkasse übernommen. Liegt diese nicht vor, wird diese Leistung mit 45,00 € pro Tag berechnet.
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
Im Rahmen der Mechernicher Seminare informieren Ärzte unseres Hauses Patienten, Angehörige und Interessierte zu verschiedenen medizinischen Themen.
Beratung durch Selbsthilfeorganisationen
Seelsorge
Die Seelsorgerin unseres Hauses bietet als Gesprächspartnerin Begleitung für Menschen, die als Patienten ihre Krankheit als Lebenskrise erfahren und nach Sinn und Orientierung suchen. Ebenso für Menschen, deren Lebensweg zu Ende geht und die im Sterben Begleitung suchen sowie für die Angehörigen.
Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH
St. Elisabeth Str. 2 - 6
53894 Mechernich

Telefon: 02443 170
Fax: 02443 171005
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.kkhm.de

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