EGZB gGmbH


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikEvangelisches Geriatriezentrum gGmbH (freigemeinnützig)
Psychiatrisches KrankenhausNein
Anzahl der Betten172
Vollstationäre Fallzahl2210
Teilstationäre Fallzahl382
Ambulante Fallzahl ()
Lehrkrankenhaus der UniversitätDie EGZB gGmbH ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.
Akademische LehreDozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Das EGZB vertritt die universitäre Geriatrie der Charité Universitätsmedizin Berlin, d.h. vom EGZB werden parallel im Regel- und Reformstudiengang Medizin, perspektivisch auch im Modellstudiengang zahlreiche Lehrveranstaltungen abgehalten. Im Regelstudiengang wird das Fach Geriatrie als ?Q7 Medizin des Alterns und des alten Menschen? im 5. klin. Semester unterrichtet. Hierzu gehören Vorlesungen, Seminartermine sowie praktischer Unterricht auf den Stationen am Krankenbett (UaK). Im Reformstudiengang werden im Rahmen des Blockpraktikums Geriatrie im Wintersemester 2 Gruppen á 30 Studierende über jeweils 4 Wochen im EGZB betreut. Hier leisten wir 9 Seminartermine, zusätzlich erhalten die Studierenden an 9 Tagen ganztägigen Unterricht mit Hospitationen auf den Stationen. Die Klinik bietet mehrere Famulatur- und Ausbildungsplätze im Rahmen des Praktischen Jahres für Medizinstudierende an. International ist die Klinik in Lehrveranstaltungen im Rahmen des ERASMUS-Programms vertreten.
Ausbildung in anderen HeilberufenLogopäde und Logopädin
Praktische Ausbildung von akademischen Sprachtherapeuten (Studierende der Linguistik und Sprachheilpädagogik) sowie von Logopädie-Schülern im Rahmen ihrer Fachschulausbildung

Ergotherapeut und Ergotherapeutin
Praktische Ausbildung und Prüfung in neurophysiologischen und motorisch-funktionellen Behandlungsverfahren

Physiotherapeut und Physiotherapeutin
Praktika und Facheinsätze in Co-Therapie im Rahmen der physiotherapeutischen Ausbildung, Bobath-Kurse in der EGZB-Akademie (assistiert durch hauseigenes Fachpersonal)
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
15,5 (davon 6,0 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0,0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
-
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
50,5

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
0,0

Anzahl Altenpfleger
7,7

Anzahl Pflegeassistenten
0,0

Anzahl Krankenpflegehelfer
0,0

Anzahl Pflegehelfer
0,0

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
0,0

Anzahl Operationstechnische Assistenz
0,0

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl Psychologe und Psychologin
3,8

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
13,6

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
3,6

Anzahl Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin
1,0

Anzahl Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin
3,4

Anzahl Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin
9,0

Anzahl Diätassistent und Diätassistentin
0,5

Kipptisch (Gerät zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung z. B. zur Diagnose des orthostatischen Syndroms)
Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Geräte der invasiven Kardiologie (Behandlungen mittels Herzkatheter)
Gastroenterologisches Endoskop (Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung)
Endosonographiegerät (Ultraschalldiagnostik im Körperinneren)
Endoskopisch-retrograde-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP) (Spiegelgerät zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mittels Röntgenkontrastmittel)
Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
Laparoskop (Bauchhöhlenspiegelungsgerät)
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Bronchoskop (Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung)
Echokardiographiegerät
Defibrillator (Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen)
Belastungs-EKG/Ergometrie (Belastungstest mit Herzstrommessung)
Bodyplethysmograph (Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem)
Bewegungsanalysesystem
Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden)
24h-Blutdruck-Messung
Audiometrie-Labor (Hörtestlabor)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Arthroskop (Gelenksspiegelung)
3-D/4-D-Ultraschallgerät
AICD-Implantation/Kontrolle/Programmiersystem (Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator)
24h-EKG-Messung
24h-pH-Metrie (pH-Wertmessung des Magens)
Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
Szintigraphiescanner/Gammasonde (Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z.B. Lymphknoten)
Schlaflabor
Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall)
Positronenemissionstomograph (PET)/PET-CT (Schnittbildverfahren in der Nuklearmedizin, Kombination mit Computertomographie möglich)
Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (z. B. C-Bogen)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Mammographiegerät (Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse)
Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)
Linksherzkathetermessplatz (Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel)
DXA/DEXA-Knochendichtemessung
Bewegungsbad/Wassergymnastik
Das Bewegungsbad unterstützt die krankengymnastische Behandlung vorteilhaft, da Bewegungen, die gegen den Widerstand des Wassers durchgeführt werden, die Muskulatur kräftigen. Gleichzeitig wird das Zusammenspiel der Muskeln gefördert. Indikationen sind rheumatische Erkrankungen, Deformitäten von Gelenken und Wirbelsäule, nach Frakturen, Amputationen, Verletzungen von Bändern, Muskeln und Nerven; bei Lähmungen und Schmerzzuständen.
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Die Bezugspersonen des Patienten, für die der Krankenhausaufenthalt nicht selten ein einschneidendes Ereignis darstellt, bedürfen ebenfalls der Zuwendung. Ihrem hohen Informationsbedarf tragen alle Berufsgruppen der EGZB gGmbH Rechnung, indem sie diesen Personenkreis von vorneherein gezielt in ihren Tätigkeitsbereich miteinbeziehen. Die Angehörigenberatung umfasst in der EGZB gGmbH die sozialdienstliche Beratung, die Schulung der Angehörigen im Umgang mit Hilfsmitteln, das Erlernen von Lagerungs- und Pflegetechniken, eine Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige von Schlaganfallpatienten sowie in Kooperation mit der Alzheimer Angehörigen-Initiative Gesprächsgruppen für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter
Durch eine breite Vielfalt an beratenden und interventionellen Maßnahmen unterstützt und fördert unser teamintegrierte Sozialdienst den gesamten Behandlungsprozess. Aus dem breiten Repertoire an unmittelbar anbieterneutral und kostenträgerunabhängig erbrachter, patientennaher Dienstleistung nutzt er zahlreiche Möglichkeiten zur Prozessgestaltung und positiven Einflussnahme, die einer kohärenten Einschätzung der Behandlungsmöglichkeiten zuträglich ist. Das Spektrum psychosozialer Begleitung reicht in sämtliche Bereiche der gesundheitlichen Versorgung (Kuration, Prävention, Rehabilitation, ambulante Behandlung) hinein. Die Inklusion verschiedenster Adressaten umfasst neben der originär fokussierten Zielgruppe der Patienten samt zugehörigem sozialen Umfeld auch die dem interdisziplinär agierenden Behandlungsteam nahestehenden Bezugsprofessionen. Dadurch werden mittels interner und externer Vernetzung weite Bereiche des Überleitungsmanagements, der Koordination und Steuerung abgedeckt.
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
Die bedürfnisorientierte und aktivierend-therapeutische Pflege in der EGZB gGmbH orientiert sich am Pflegemodell von Dorothea Orem. Sie enthält therapeutische und versorgende Elemente, berücksichtigt verbliebene Ressourcen und Potentiale und diagnostiziert Defizite in den Selbstpflegefähigkeiten der Patienten. Im Rahmen qualitätssichernder Maßnahmen werden regelmäßige Pflegevisiten mit Pflegefachkräften, Stationsleitungen und der Pflegedienstleitung durchgeführt. Dabei werden die Patienten besucht und Gespräche über den Pflegeprozess geführt. Mögliche Pflegeprobleme und Ressourcen des Patienten stehen im Mittelpunkt. Die Pflegeziele werden anhand der Evaluation mittels der Pflegevisiten überprüft. Ziele unserer Pflegevisiten sind die Qualitätssteigerung der Pflegehandlungen, die Wahrung der Individualität des Patienten im Pflegeprozess, die Ermittlung von Qualitätsstrategien, die Optimierung des Schnittstellenmanagements und nicht zuletzt die Überprüfung der geplanten Pflege.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Das Angebot umfasst die Vermittlung von Kompensationsmechanismen bei Hirnleistungsstörungen, die Schulung zum richtigen Gebrauch von Hilfsmitteln sowie therapeutische Hausbesuche zur Wohnraumanpassung. Es werden Sprechstunden für Angehörige zu den Themen Wundversorgung, Inkontinenz, Stomapflege, Schmerz und Ernährung angeboten. In besonderen Fortbildungen wurden im Berichtszeitraum mehrere Mitarbeiter zu Wundmanagern, Kontinenzmanagern, Schmerzmanagern und Ernährungsmanagern ausgebildet, die unseren Patienten und deren Angehörigen jederzeit beratend zur Seite stehen.
Spezielle Entspannungstherapie
Die Entspannungstherapie beinhaltet Atementspannung und progressive Muskelrelaxation, die regelmäßig von unseren Neuropsychologen in Kleingruppen durchgeführt wird.
Medizinische Fußpflege
Die Fußpflege umfasst die Beseitigung aller äußerlich sichtbaren Fußschäden, die Pflege von Problemfüßen sowie die Beratung unserer Patienten zur eigenständigen Fußpflege. Sie wird von einer speziell in der Fußpflege ausgebildeteten Therapeutin (Podologin) durchgeführt, die eine Zulassung für die Behandlung von Diabetikern besitzt.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Zum Leistungsangebot gehört die Diagnostik von Störungen der Hirnleistung, des Befinden und Verhaltens. Ziel der Behandlung gestörter Hirnleistungen ist die weitestmögliche Wiederherstellung der jeweiligen Funktionen; sie erfolgt häufig computergestützt. Behandelt werden v.a. Aufmerksamkeitsstörungen, Gedächtnisdefizite, visuelle Explorationsstörungen (Sehstörungen) wie Neglect (halbseitige Vernachlässigung) und Hemianopsie (Halbseitenblindheit). Das therapeutische Vorgehen bei Störungen des Befindes, insbesondere Depressionen, beinhaltet den Einsatz klassischer psychotherapeutischer Verfahren in Einzelsitzung in Einzelsitzung, meist Verhaltens- oder Gesprächpsychostherapie, sowie die Vermittlung von Entspannungstechniken.
Schmerztherapie/-management
Behandelt werden akute und chronische Schmerzzustände durch medikamentöse und nicht-medikamentöse Schmerztherapie. Ebenso kommen alternative Behandlungsmethoden zum Einsatz, wie z.B. die Kinesio-Taping-Therapie. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Anleitung zur Aktivierung, Motivation und Krankheitsbewältigung.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Grundlegendes Konzept ist das Bobath-Konzept - was in der Therapie erarbeitet wird, setzt die Pflege durch die Hilfestellung und Unterstützung von Therapeuten um. Angehörige werden angeleitet, die richtigen Hilfestellungen zu geben. Die Physiotherapie beinhaltet Einzel- und Gruppentherapie, manuelle Lymphdrainage, Massage, Bewegungsbad, Lagerung nach Bobath, Hockergymnastik, Elektrotherapie, Heublumenlagerung und angeleitete Eigenprogramme.
Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie
Die Logopädie bietet Therapie bei Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. Es werden Einzelsitzungen durchgeführt, die nach Bedarf mit Gruppentherapie, computergestützter Therapie und Angehörigenberatung ergänzt werden. Die Vermittlung an Selbsthilfegruppen ist möglich.
Stomatherapie/-beratung
Die Stomatherapie und -beratung beinhaltet die individuelle, ganzheitliche Pflege und Rehabilitation von Patienten mit Stoma, Inkontinenzleiden, Fisteln und sekundär heilenden Wunden. Ein Team von spezialisierten Pflegefachpersonen bietet Unterstützung, Beratung und Schulung für Direktbetroffene und deren Angehörige hinsichtlich der Versorgung, Materialanpassung und Pflege eines Stomas.
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Es werden alle für die stationäre Versorgung erforderlichen Hilfsmittel, wie z.B. Rollator, Gehbock und Rollstuhl zur Verfügung gestellt und auch für die weitere Behandlung zu Hause verordnet. Spezielle Hilfsmittel zur Behandlung orthopädischer Erkrankungen, wie z.B. Orthesen, Korsetts, Bandagen, Prothesenanpassungen können verordnet und in Kooperation mit einem in unserem Haus ansässigen Sanitätshaus zur Verfügung gestellt werden.
Spezielle Angebote zur Prophylaxe
Die EGZB gGmbH bietet die Teilnahme an Kursen in Zusammenarbeit und als Mitglied des Sport- und Gesundheitsparks (Herzsportgruppen, Aquafitness, Kraftaufbau, Rückenschule) an, organisiert die Langzeittherapie für übergewichtige Erwachsene (Adipositaskurs) und hält zahlreiche weitere Angebote wie Gedächtnissprechstunden oder ein Gedächtnistraining für Junggebliebene ab 50 an.
Manuelle Lymphdrainage
Speziell ausgebildetes Personal bietet diese Therapieform an, die als Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen dient.
Wundmanagement
Wundmanagement bedeutet das Erkennen der Ursachen und Risikofaktoren chronischer Wunden, die Planung geeigneter Behandlungsmethoden, ein gezieltes Schmerz- und Ernährungsregime, die Durchführung regelmäßiger interdisziplinärer Wundvisiten sowie die vierteljährliche Prävalenzerhebung. In speziellen Fortbildungen wurden mehrere Mitarbeiter zu Wundmanagern qualifiziert.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Das Entlassungsmanagement beginnt bereits bei der Aufnahme, mehr noch, mit der Festlegung der Kriterien für eine Aufnahme in unser Haus. Das Entlassungsmanagement ist ein sehr komplexer Prozess, an dessen Ende die Verabschiedung unserer Patienten aus der stationären oder teilstationären Behandlung steht. Unter Entlassung verstehen wir nicht nur das formale und faktische Verlassen der Klinik, sondern die Summe der therapeutischen Bemühungen (ärztliche, pflegerische, physio-, ergo-, sprachtherapeutische, neuropsychologische und sozialdienstliche Behandlung), aller therapeutischen Ratschläge und Empfehlungen.
Diät- und Ernährungsberatung
Bei der Ernährungs- und Diätberatung wird die individuelle Ernährungssituation des Betroffenen berücksichtigt. Sofern eine Beratung mit dem Patienten selbst nicht sinnvoll ist, finden die Beratungsgespräche mit ihm und seinen Angehörigen statt. Beratungen werden zu allen ernährungsmedizinisch relevanten Themen durchgeführt wie z.B. Diabetes mellitus, Adipositas, Mangelernährung, Dekubitus, Fettstoffwechselstörungen, Kurzdarmsyndrom, Schluckstörungen u.a.
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Eine intensive Zusammenarbeit wird gepflegt mit dem Landesselbsthilfeverband Schlaganfall-und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. (LVSB), bei dem unsere Ärztliche Leitung Mitglied im Beirat ist. Näheres können Sie unter der Internetadresse www.schlaganfall-selbsthilfe-berlin.de erfahren. Ferner ist unser Leitender Neuropsychologe Vorstandsmitglied bei der Alzheimer Angehörigen-Initiative Berlin. Informationen dazu finden Sie unter der Internetadresse www.alzheimerforum.de Darüber hinaus arbeiten wir eng mit dem Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. zusammen. Informationen dazu sind für Sie zu erfahren unter der Internetadresse www. aphasiker.de.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Das Bobath-Konzept ist ein problemlösendes Verfahren zur Befundaufnahme und Behandlung von Menschen mit Störungen des Muskeltonus, der Bewegung und Funktion aufgrund einer Läsion des zentralen Nervensystems. Das Ziel der Behandlung ist, die Funktion durch Verbesserung der Haltungskontrolle und der selektiven Bewegung durch Fazilitation zu optimieren. An der Akademie werden Bobath-Grundkurse fürÄrzte- und Pflegekräfte sowie Bobath Grund- und Aufbaukurse für Therapeuten gemäß den Richtlinien der IBITA (International Bobath Instructor Training Association) durchgeführt.
Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege
Bezugspflege zeichnet sich durch ihre starke Orientierung an der kontinuierlichen Beziehungs- und Gefühlsarbeit in der Pflege und Betreuung der Patienten aus; ihre Wünsche, Bedürfnisse, Gewohnheiten, Biographie und Ressourcen stehen im Mittelpunkt. Bezugspflege ist bedürfnisorientiert und führt zu einer höchstmöglichen Patientenzufriedenheit. Die Bezugspflegekraft kennt das familiäre Umfeld des Patienten, seine Bezugspersonen, Angehörigen und gesetzlichen Betreuer und unterstützt diesen Personenkreis in allen Belangen; sie ist direkter Ansprechpartner und Vertrauensperson. Mit der Bezugspflege einher geht eine aktivierende Pflege, bei der die Selbstpflegepotentiale der Patienten aktiv in die Pflege einbezogen werden. So können die körperlichen, geistigen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten der Patienten gefördert und erhalten werden. Ziel ist es, dass die Patienten ihre Lebenssituation mitgestalten und sich mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander setzen können.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
Die Ergotherapie ist mitverantwortlich für die Wiederherstellung bzw. den Erhalt größtmöglicher Selbständigkeit der Patienten und weitgehender Unabhängigkeit von Hilfspersonen im häuslichen Alltag. Dabei steht die Förderung der körperlichen und geistigen Handlungsfähigkeiten im Mittelpunkt der Behandlung. Die Ergotherapie beinhaltet Einzelbehandlung auf neurophysiologischer, motorisch funktioneller Grundlage (wie nach Bobath, Affolter, Perfetti), thermische Anwendungen, therapeutische Lagerung, Verbesserung neuropsychologischer Defizite, das Selbsthilfetraining (z.B. Wasch-, Anzieh-, Frühstückstraining), die Wohnraumanpassung, Hilfsmittelversorgung sowie Angehörigenberatung und -schulung.
Kontinenztraining/Inkontinenzberatung
Das Kontinenztraining umfasst die Pflege bei Inkontinenz, die Durchführung von Miktionsanamnesen (= Erfassung der Tätigkeit der Harnblase) und Kontinenzvisiten. Der Hilfsmitteleinsatz wird koordiniert und konservative Behandlungsmöglichkeiten (z.B. Medikamente, Beckenbodengymnastik) eingesetzt.
Physikalische Therapie/Bädertherapie
In Ergänzung zur Physiotherapie wird insbesondere bei Gelenk- und Rückenschmerzen die physikalische Therapie angeboten, die Behandlungsformen wie z.B. Wärmeanwendungen umfasst.
Beratungs- und Koordinierungsstelle
Die Beratungs- und Koordinierungsstelle "Rund ums Alter" bietet unseren Patienten und v.a. deren Angehörigen die Möglichkeit, sich zur Unterstützung Ihrer individuellen Probleme rund um das Thema Alter beraten zu lassen. Hierzu gehören auch die Information und Beratung zu Wohnraummöglichkeiten und Wohnraumanpassung, Alltagshilfen, Tages- und Kurzzeitpflege, Selbsthilfegruppen sowie Möglichkeiten der Entlastung und Unterstützung für Angehörige.
Beratung durch Selbsthilfeorganisationen
Betten und Matratzen in Übergröße
Zwei-Bett-Zimmer
Vor dem Zimmer befindet sich eine Sanitärzelle mit Dusche, Waschbecken und Toilette. Zudem verfügt jede Station über ein großzügiges Bad mit Hubbadewanne und separater Dusche. Es sind große und helle Zimmer, die mit modernen schönen Möbeln funktionsgerecht ausgestattet sind. Alle Räume sind rollstuhl-und behindertgerecht eingerichtet.
Unterbringung Begleitperson
Begleitpersonen können jederzeit in den Patientenzimmern auf einer Zusatzliege übernachten. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, ein freies Bett im Patientenzimmer zu buchen.
Internetanschluss am Bett/im Zimmer
Auf Wunsch stellen wir Ihnen einen kostenfreien Zugang zum Internet zur Verfügung.
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
In jedem Einzelzimmer befindet sich eine Sanitärzelle mit Dusche, Waschbecken und Toilette. Es sind helle Zimmer, die mit modernen schönen Möbeln behindertengerecht eingerichtet sind.
Rollstuhlgerechte Nasszellen
Unsere Nasszellen sind ebenso wie unsere anderen Räume rollstuhlgerecht ausgestattet.
Aufenthaltsräume
Auf jeder Station der Klinik gibt es einen eigenen Aufenthaltsraum, den unsere Patienten, deren Angehörige und Besucher nutzen können.
Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten
In unserer Cafeteria bieten wir unseren Patienten und Besuchern werktags in der Zeit von 09:00 -17:00 Uhr sowie am Wochenende und an den Feiertagen von 11:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, Zeitschriften, Getränke und kleinere Gerichte zu kaufen.
Kirchlich-religiöse Einrichtungen
Angehörige unserer Patienten haben die Möglichkeit, in unserem Aussegnungsraum Abschied von Verstorbenen zu nehmen.
Cafeteria
In unserer Caféteria werden unseren Besuchern und Patienten Speisen und Getränke angeboten, die sowohl drinnen als auch bei schönem Wetter auf unserer geschützten Sonnenterasse eingenommen werden können.
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit, täglich zwischen vier verschiedenen Gerichten zu wählen. Spezifische Kost, z.B. aus religiösen Gründen, kann jederzeit auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.
Telefon
Die Nutzung des Telefons kann an jedem Patientenbett gebucht werden.
Elektrisch verstellbare Betten
Moderne höhenverstellbare und bedienerfreundliche Betten ermöglichen unseren Patienten ein bequemes Liegen.
Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
Jedes Patientenzimmer ist mit einem Fernsehgerät ausgestattet. Die Benutzung ist kostenfrei und der Empfang ist über Kopfhörer möglich.
Barrierefreie Behandlungsräume
Rauchfreies Krankenhaus
Parkanlage
Unsere Einrichtung ist in eine gepflegte Parkanlage mit großen Rasenflächen, Blumenrabatten und altem Baumbestand. Sie lädt zum Entspannen und Verweilen ein.
Seelsorge
In der EGZB gGmbH können Patienten und deren Angehörige auf Wunsch seelsorgerliche Einzelgespräche führen.
EGZB gGmbH
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin

Telefon: 030 45941000
Fax: 030 45941312
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.egzb.de

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