Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale)


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikVerein für berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Halle e.V. (freigemeinnützig)
Psychiatrisches KrankenhausJa (ohne Versorgungsverpflichtung)
Anzahl der Betten452
Vollstationäre Fallzahl12338
Teilstationäre Fallzahl0
Ambulante Fallzahl34599 (Fallzählweise)
Lehrkrankenhaus der UniversitätMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Akademische LehreDozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Friedrich-Schiller-Universität Jena; Lehrstuhl für das Fach Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie (Prof. Dr. Dr. GO Hofmann) Vrije Universiteit Amsterdam (VUmc); Gastprofessur am Department of Orthopaedic Surgery (Prof. Dr. HJ Meisel) Universität Leipzig; Lehrbeauftragungen für Unfallchirgie/ Orthopädie (Prof. Dr. AH Tiemann), Neurologie, Pharmakologie (PD Dr. K Wohlfarth), Anästhesie (PD Dr. R Stuttmann) Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg; Lehrbauftragungen für Pharmakologie, Neurologie (PD Dr. K Wohlfarth), Anästhesie (PD Dr. R Stuttmann) und Pflege- und Gesundheitswissenschaft (Dipl.-Krpfl. H Rafler) Freie Universität - Charité Universitätsmedizin Berlin; Lehrbauftragung für Neurochirurgie (Prof. Dr. HJ Meisel/ Dr. BC Kern) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; Lehrbeauftragung für Plastische Chirurgie (PD Dr. M Steen) Universität Witten/Herdecke; Lehrbeauftragung für Anästhesie (PD Dr. R Stuttmann)

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Fachhochschulen
DGUV Akademie ? Hochschule u. Studieninstitut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. School of Applied Science Bad Hersfeld/ Hennef; Lehrbeauftragung Rehabilitation und Teilhabe, Medizin, Pflege (Dr. Dipl.-Psych. U Ullmann)

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)
Die Studierendenausbildung für Famulanten und Studenten im Praktischen Jahr ist in allen Kliniken möglich. Ein Oberarzt ist fachübergreifend für die Organisation der studentischen Ausbildung verantwortlich und steht als zentraler Ansprechpartner für die Universität zur Verfügung. Die Ausbildung ist disziplin- und einsatzortübergreifend angelegt. Es ist eine eigene wöchentliche Veranstaltungsreihe für Studenten mit wechselnden Themen aus allen medizinischen Bereichen installiert. Studenten nehmen auch an den internen ärztlichen Fortbildungen teil. Ein Kompaktseminar 2mal jährlich dient der Examensvorbereitung (Colloquium Chirurgicum Georgianum Hallensis). Erfahrene Chef-, leitende und Oberärzte bringen den Studierenden klassische Problemkonstellationen aus ihren Fachgebieten ebenso nahe wie sie auch auf die spezifische Prüfungssituation abheben.

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Friedrich-Schiller-Universität Jena Vrije Universiteit Amsterdam (VUmc) Universität Leipzig LMU München Charité Universitätsmedizin Berlin Medizinische Hochschule Hannover Columbia University New York Universität Zurich - Uniklinik Balgrist Technische Universität München (TUM) - Medizinische Fakultät, Münchner Studienzentrum (MSZ) DGUV Akademie ? Hochschule u. Studieninstitut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Bad Hersfeld/ Hennef Hochschule Magdeburg Stendal Fachhochschule Nordhausen - University of Applied Science Max-Plank-Insitut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) Leipzig Frauenhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie Leipzig

Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
Die regenerativen Effekte von Erythropoietin bei Patienten mit Verbrennungs- und Verbrühungsverletzungen. Multicenter Study. Untersuchung zur autologen (körpereigenen) Bandscheibenzelltransplantation. European Multicenter Study. Untersuchung von arterio-venösen Fehlbildungen des nichtverletzten Gehirns. Randomized Study. Dose dependence of osteogenetic activity in use of bone morphogenic protein-2 (BMP-2) in lumbar spinal fusion. Preclinical Research. Bandscheibenregeneration durch regulierbare 3D-Nanostrukturen als injizierbare Trägermaterialien in Kombination mit Fettstammzellen. Preclinical Research. AX200 for the Treatment of Ischemic Stroke (AXIS-2). Randomized Multicenter Study. Untersuchung des Einsatzes von fettbasierten bzw. kohlenhydratbasierten parenteralen Nährlösungen auf Intensivstationen.

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
Untersuchung von klinisch-neurologischen Parametern und unabhängige Evaluation durch Bildgebung von Hals-Bandscheibenprothesen. European Prospective Controled Multicenter Study. Vergleichende Untersuchung von Implantaten aus Titan bzw. Hydroxylapatit zur Kranioplastie (Deckung von Schädeldefekten). Randomized Multicenter Study. Trial comparing the Propofol consumption during general anaesthesia with Xenon. International Controled Multicenter Study. Anwendungsbeobachtung eines Stab-Schrauben-System für die dorsale thorakale und lumbale Wirbelsäule. Establishing a multi-center basis for future therapeutic interventions in human spinal cord injury (Em-Sci). Multicenter Study. Untersuchung von Rivaroxaban zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien (VTE) bei hospitalisierten Patienten mit akuter internistischer Erkrankung (MAGELLAN). Multicenter Study. Study (VITOBA?) to investigate additive or synergistic effects of lacosamide with single antiepileptic drugs.Multicenter Study.

Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen Studien
Entwicklung einer neuen Biofeedback-Prothese nach Amputationen an der oberen Extremität. DGUV-Forschungsprojekt. Leitung: Prof. Dr. Dr. GO Hofmann. Aktivierung der Rücken-/Rumpfmuskulatur nach Wirbelkörperfrakturen - Diskoligamentäre Instabilitäten und anschließender Spondylodese in ventraler und/oder dorsaler Technik. DGUV-Forschungsprojekt. Leitung: Prof. Dr. Dr. GO Hofmann. Managing Infections of the Skeletal System in Germany (MISSinG). BMBF-Forschungsprojekt. Forschungsverbund Universitäten Freiburg, Lübeck und Greifswald, BG-Kliniken Hamburg, Halle, Murnau sowie weiterer Partner. Comparative surveillance study to assess the effect of lipid based nutrition vs. standard regimen on clinical outcome in ventilated patients.

Herausgeberschaften wissenschaftlicher Journale/Lehrbücher
Univ.-Prof. Dr. Dr. G. O. Hofmann Schriftleitung: Trauma und Berufskrankheit Advisory Board: European Journal of Trauma and Emergency Surgery Wissenschaftlicher Beirat: Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin Wissenschaftlicher Beirat: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin PD Dr. M. Steen Wissenschaftlicher Beirat: Handchirurgie, Mikrochirurgie, Plastische Chirurgie Wissenschaftlicher Beirat: Trauma und Berufskrankheit PD Dr. Kai Wohlfarth Editorial Board ISRN Toxicology

Doktorandenbetreuung
Wird in allen Kliniken ermöglicht.

Ämter in Fachgesellschaften
Univ.-Prof. Dr. Dr. G. O. Hofmann Vorsitzender der AG ?Septische Chirurgie? der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie Prof. Dr. A. H. Tiemann Schriftführer der AG ?Septische Chirurgie? der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie Schatzmeister der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie PD Dr. R. Stuttmann Mitglied des Vorstandes (Vertreter) Landesvertretung der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin PD Dr. Kai Wohlfarth Regionalbeauftragter Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe e.V. Stellvertretender Vorsitzender Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt

Lehrbeauftragungen an Ausbildungsstätten
Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe, Universitätsklinikum Halle (Saale). Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Halle (Saale).

Weitere Studien
Case-control study which aims to assess the potential associations between use of communication devices and other environmental risk factors and brain tumours in young people. Identifizierung suszeptibler genloci bei Patienten mit intrakraniellen Aneurysmen durch PCR Genotypisierung und statistischer Analyse. PROject Genetics of Intracranial Aneurysms study 1 (PROGIA 1). Multicenter Study.
Ausbildung in anderen HeilberufenGesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Am Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe des Universitätsklinikums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird jährlich eine Klasse der Gesundheits- und Krankenpflege ausgebildet. Die praktische Ausbildung erfolgt anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Lehrbeauftragte an kooperierenden Ausbildungsstätten.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Lehrbeauftragte an kooperierenden Ausbildungsstätten.

Physiotherapeut und Physiotherapeutin
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter.

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin (MTA)
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter.

Medizinisch-technischer-Radiologieassistent und Medizinisch-technische-Radiologieassistentin (MTRA)
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter.

Ergotherapeut und Ergotherapeutin
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter.

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Lehrbeauftragte an kooperierenden Ausbildungsstätten.

Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter.

Logopäde und Logopädin
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter.

Kaufleute im Gesundheitwesen
Am Bergmannstrost erfolgt die praktische Ausbildung anhand von definierten Ausbildungscurricula und unter Bereitstellung qualifizierter Mentoren und Praxianleiter. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Lehrbeauftragte an kooperierenden Ausbildungsstätten.
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
173,2 (davon 93,5 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
4
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
446,5

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
0,7

Anzahl Altenpfleger
0

Anzahl Pflegeassistenten
12

Anzahl Krankenpflegehelfer
2,8

Anzahl Pflegehelfer
0

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
0

Anzahl Operationstechnische Assistenz
3

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl Apotheker und Apothekerin
1,7

Anzahl Arzthelfer und Arzthelferin
12

Anzahl Bobath-Therapeut und Bobath-Therapeutin für Erwachsene und/oder Kinder
5

Anzahl Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin
12

Anzahl Erzieher und Erzieherin
0

Anzahl Fotograf und Fotografin
2

Anzahl Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin
4

Anzahl Manualtherapeut und Manualtherapeutin
28

Anzahl Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin
20

Anzahl Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal
34

Anzahl Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin/Orthopädiemechaniker und Orthopädiemechanikerin/Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin/Bandagist und Bandagistin
2

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
56

Anzahl Podologe und Podologin/Fußpfleger und Fußpflegerin
0

Anzahl Psychologe und Psychologin
5

Anzahl Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin
5

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
6

Anzahl Sozialpädagoge und Sozialpädagogin
6

Anzahl Sportlehrer und Sportlehrerin/Gymnastiklehrer und Gymnastiklehrerin/Sportpädagoge und Sportpädagogin
4

Anzahl Vojtatherapeut und Vojtatherapeutin für Erwachsene und/oder Kinder
27

Anzahl Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
6

Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Belastungs-EKG/Ergometrie (Belastungstest mit Herzstrommessung)
Bodyplethysmograph (Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem)
Cell Saver (Eigenblutaufbereitungsgerät im Rahmen einer Bluttransfusion)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel)
Gastroenterologisches Endoskop (Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung)
Geräte der invasiven Kardiologie (Behandlungen mittels Herzkatheter)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung
Hochfrequenzthermotherapiegerät (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Kipptisch (Gerät zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung z. B. zur Diagnose des orthostatischen Syndroms)
Laser
Lithotripter (ESWL) (Stoßwellen-Steinzerstörung)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
OP-Navigationsgerät
Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (z. B. C-Bogen)
Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall)
Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)
Gerät zur analen Sphinktermanometrie (Afterdruckmessgerät)
Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation (Blutstillung und Gewebeverödung mittels Argon-Plasma)
Arthroskop (Gelenksspiegelung)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Bronchoskop (Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung)
Defibrillator (Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen)
Gerät zur Durchflusszytometrie/ FACS-Scan (Gerät zur Zellzahlmessung und Zellsortenunterscheidung in Flüssigkeiten)
Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden)
Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
Endosonographiegerät (Ultraschalldiagnostik im Körperinneren)
Endoskopisch-retrograde-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP) (Spiegelgerät zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mittels Röntgenkontrastmittel)
Gerät zur intraaortalen Ballongegenpulsation (IABP) (Mechanisches Gerät zur Unterstützung der Pumpleistung des Herzens)
Kapillarmikroskop (Mikroskop für die Sichtung der Beschaffenheit kleinster Blutgefäße)
Kapselendoskop (Verschluckbares Spiegelgerät zur Darmspiegelung)
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen)
Laparoskop (Bauchhöhlenspiegelungsgerät)
MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) (Minimal in den Körper eindringende, also gewebeschonende Chirurgie)
Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermoablationsverfahren (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
24h-Blutdruck-Messung
24h-EKG-Messung
24h-pH-Metrie (pH-Wertmessung des Magens)
3-D/4-D-Ultraschallgerät
72h-Blutzucker-Messung
Echokardiographiegerät
Elektro-/ Videonystagmografiegerät (Gerät zur Messung ruckhafter Augenbewegungen)
Operationsmikroskop
Fahrsimulator
Langzeit-EKG, EEG, NIBP
Biomechanisches Labor
Gleichgewichtslabor
Kryodenervationssonden
Neuronavigationssystem
Intraoperative Bildgebung bei laparoskopischen Eingriffen
Video-Urodynamik
Biodex
Laufband
Laktat-Messgerät
Geräte für Leberersatzverfahren (Leberdialyse)
Gangroboter / Lokomat
Teleradiologie-Arbeitsplatz
Kardio-MRT
Kardio-CT
Digitale Bildarchivierungs- und Speichertechnik (PACS)
Polytrauma-CT-Arbeitsplatz
Spezielles Neuromonitoring/Stroke Unit
3D-Kinetographie
Sprechcomputer
HF-Chirurgiegerät
POC-Laborgeräte
Invasives Patientenmonitoring
Ultracision Harmonisches Skalpell
Ligasure-Gefäßversiegelung
Neuromonitoring bei Operationen im Halsbereich
Operations-Rektoskop (TEM)
Oxylog
3-D-Durchleuchtungs-Röntgengerät
Gastroskop
OP-Mikroskop
Narkosegerät
Knochendichtemessgerät, DPX Lunar
Allergielabor
Digitale Radiologie
Digitaler Traumaröntgenplatz im Not OP
Computer-assistierte-Chirurgie (CAS)
EFL Testung
Knochenbank
Blutbank
Urodynamischer Messplatz
Schlaganfallzentrum
Die Stroke Unit (Schlaganfallspezialstation) ist mit seinen 6 Spezialbetten als überregionale Stroke Unit zertifiziert und entspricht damit den Anforderungen für die höchste Stufe der Schlaganfallversorgung. Zusätzlich sind die BG-Kliniken Bergmannstrost Sprecherklinik im Schlaganfallnetzwerk Südliches Sachsen-Anhalt. Die Arbeit in solchen Netzwerken soll eine Behandlung der Patienten auf höchstem wissenschaftlichen, medizinischen und technischen Niveau, einen kontinuierlichen Wissenstransfer auf den Gebieten Diagnostik, Akuttherapie und Rehabiliatation sowie eine schnelle Kommunikation der beteiligten Ärzte ermöglichen. Als Partner steht dabei die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe zur Seite, welche mit ihrem Beratungsbüro (Frau Börner, Tel.: (0345) 132 - 7036) an unserer Klinik vertreten ist.
Traumazentrum
Hinsichtlich der Versorgung von schwerstverletzten Patienten (Polytrauma), Unfallopfern oder Schwerbrandverletzten besteht für das Bergmannstrost als Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik ein besonderer Versorgungsauftrag. Als überregionales Traumazentrum sind die BG-Kliniken u.a a. als Sprecherklinik in das Traumanetzwerk Sachsen-Anhalt Süd eingebunden und gewährleisten so die adäquate Versorgung vom Unfallort bis in die Unfallklinik. Insbesondere durch die Möglichkeit der Spezialversorgung von Brandverletzten und das Vorhandensein einer plastisch-chriurgischen Klinik wird dieser besondere Versorgungsschwerpunkt gewährleistet. Die BG-Kliniken Bergmannstrost sind seit 2010 als Überregionales Traumazentrum nach den Kriterien der DGU zertifiziert.
Tumorzentrum
Die Krebserkrankung ist sehr komplex . Die vielen unterschiedliche Arten, und ihre Diagnostik und Therapie verlangt die enge Zusammenarbeit von Spezialisten vieler Fachrichtungen. Die BG-Kliniken fördern die fachübergreifende multiprofessionelle, interdisziplinäre Kooperation zwischen den Krebs behandelnden Einrichtungen und Fachgebieten. Durch die Zusammenarbeit der Ärzte aus dem stationären und ambulanten Bereich kommen neue Erkenntnisse der Onkologie schnell dem Patienten zugute. Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und Pflegepersonal, aber auch Veranstaltungen für Patienten und deren Angehörige helfen diese zu vermitteln.
Zentrum für Schwerbrandverletzte
Das Schwerbrandverletztenzentrum verfügt über 8 Intensivbetten in modernster Ausstattung. Damit sind die BG-Kliniken Bergmannstrost zentrale Anlaufstelle für die Behandlung von Schwerbrandverletzten im Südosten Deutschlands.
Abdominalzentrum (Magen-Darm-Zentrum)
Schwerpunkte unseres Behandlungsspektrums sind alle Erkrankungen und Tumoren des Bauchraumes (Magen-Darm-Trakt) einschließlich der Leber, der Gallengänge, der Bauchspeicheldrüse und der Milz. Für die Diagnostik und Behandlung stehen modernste Einrichtungen und Geräte zur Verfügung. Wir sind in der Lage, die Bauchorgane mittels fortschrittlichster Bildgebung (CT, MRT, Ultraschall) zu untersuchen und den Magen-Darm-Trakt durch endoskopische Eingriffe zu spiegeln sowie Operationen mit sogenannten ?Schlüsselloch?-Operationstechniken schonend durchzuführen
Adipositaszentrum
Adipositas oder Fettleibigkeit ist eine schwerwiegende Krankheit mit der eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper bezeichnet wird. Sie entsteht, wenn die Energiezufuhr - vor allem durch fettreiche Ernährung - den Energieverbrauch übersteigt. Fettleibigkeit führt zu Folgeerkrankungen und einer kürzeren Lebenserwartung. Durch die enge Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams, bestehend aus Chirurgen, Internisten und Psychologen. ist eine umfassende Diagnostik und Indikationsstellung aus verschiedenen Blickwinkeln möglich. Die BG-Kliniken Bergmannstrost bieten bariatrische Therapiemaßnahmen bei morbider Adipositas (BMI>40) an. Dabei umfasst das operative Spektrum neben dem laparoskopischen Magenband auch die linkslaterale Magenteilresektion (?Sleeve Gastrektomie?), den laparoskopischen Rouxen-Y Magenbypass sowie den Magenballon.
Ambulantes OP-Zentrum
Das Ambulante Operieren gewinnt wegen des Auftrages der Kostensenkung des Gesundheitsbudgets zunehmend an Bedeutung. In enger Kooperation zwischen Arzt und Patient wird das Operationsverfahren festgelegt und auch die Entscheidung, ob ein Eingriff unter ambulanten Bedingungen durchgeführt werden kann. Dank des ständigen Fortschrittes bei Narkoseverfahren und Operationsverfahren sowie Medizintechnik können immer mehr Operationen unter ambulanten Bedingungen durchgeführt werden. Vor diesem Hintergrund wurde 2009 ein neues Ambulantes OP-Zentrum feierlich eröffnet.
Endoprothesenzentrum
Als Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik stellt der Versorgungsbereich der künstlichen Gelenkersatztherapie einen wichtigen Behandlungsschwerpunkt dar. Dabei profitieren die Patienten von der Erfahrung der Chirurgen und den neuesten Entwicklungen in diesem Fachgebiet.
Fußzentrum
Interdisziplinär erfolgt die Behandlung, Operation und Rehabilitation von orthopädischen Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen sowie von Gelenkarthrosen (Verschleiß) am Fuß, Sprunggelenk und Kniegelenk.
Gefäßzentrum
Zum Krankheitsspektrum zählen die periphere arterielle Verschlusskrankheit auf dem Boden der Arteriosklerose ebenso wie entzündliche Gefäßkrankheiten in ihren diversen Lokalisations- und Manifestationsformen, venöse Thrombosen, Lungenembolien, schwere Formen der chronisch venösen Insuffizienz z.B. durch postthrombotische Syndrome mit Ulcus-cruris-Bildung, Patienten mit Wundheilungsstörungen im Gliedmaßenbereich z.B. bei diabetischem Fußsyndrom sowie dekompensierte Lymphödeme. Außerdem gewinnen neurovaskuläre und unfallbedingte Gefäßveränderungen immer mehr an Bedeutung. In Kooperation aller Kliniken wird die angiologische Funktionsdiagnostik, radiologische Gefäßdarstellung und -eingriffe sowie die chirurgische Kompetenz bei Wundheilungsstörungen angeboten. In wöchentlichen Fallkonferenzen wird im interprofessionellen Team die möglichst optimale Therapie für den Patienten besprochen.
Gelenkzentrum
Diagnostik und Therapie von Gelenkerkrankungen der oberen und unteren Extremität sowie der Wirbelsäule in einem interdisziplinären Team. Rehabilitation nach unfallbedingter Schädigung der Hände, Schulter, Wirbelsäule, Hüft-, Knie- und Fußgelenke.
Inkontinenzzentrum/Kontinenzzentrum
Diagnostik und operative Therapie zur Erhaltung der Funktion des Harntrakts nach Verletzungen des Urogenitaltrakts und des Rückenmarks (z.B. Querschnittlähmung) sowie neurologischer Krankheitsbilder. Zwei Zertifizierte ärztliche Beratungsstellen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. Pflegerische Beratung und Versorgung zur Kontinenzförderung.
Interdisziplinäre Intensivmedizin
Alle Intensivstationen sind interdisziplinär in der Lage schwertraumatisierte und intensivpflichtige Patienten aufzunehmen und zu betreuen. Neben der multiprofessionellen Zusammenarbeit ist im Pflegedienst eine Poolregelung etabliert, die es ermöglicht, Fachpflegekräfte auf allen Intensivstationen einzusetzen.
Interdisziplinäre Tumornachsorge
Nach erfolgter Diagnostik werden in der interdisziplinären Tumorkonferenz die weiteren Therapieoptionen diskutiert und das weitere Vorgehen für den Patienten in Absprache mit niedergelassenen Kollegen besprochen.
Kompetenzzentrum Telematik/Telemedizin
Diagnostik von Schlaganfällen und Hirnblutungen, Teleradiologie innerhalb der Traumanetzwerkes Sachsen-Anhalt Süd und des Schlaganfallnetzwerkes Südliches Sachsen-Anhalt.
Kopfzentrum
Die Behandlung von Erkrankungen im Kopfbereich setzt eine kompetente und interdisziplinäre Zusammenarbeit voraus. Dazu besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den am Bergmannstrost vorhandenden Kliniken, ambulanten Experten im MVZ Bergmannstrost und niedergelassenen Ärzten sowie "Kopffächern" des Universitätsklinikums Halle (Saale) vgl. auch VS33 Neurozentrum
Neurozentrum
Durch den organisatorischen Zusammenschluss der Kliniken für Neurochirurgie, Neurologie/ Stroke Unit sowie Frührehabilitation zum Neurozentrum erfolgt eine interdisziplinäre Steuerung des Behandlungsprozesses und intensive Kooperation aller Neurofächer von der akuten Notfallversorgung, einer operativen oder konservativen Behandlung bis zur Rehabilitation. Das Neurozentrum nimmt am "Projekt Norddeutschland" der DGUV teil. Ziel ist, die die frühzeitige Erfassung von Patienten nach Schädel-Hirn-Verletzungen und weiteren neurologischen Schädigungen, die zu ihrer medizinischen, schulischen, beruflichen und/oder allgemeinen sozialen Rehabilitation gezielter Leistungen und Maßnahmen in speziellen Einrichtungen bedürfen.
Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Unter Anwendung einer breiten Palette chirurgischer Verfahren, bspw. der Laser- und Mikrochirurgie sowie minimal-invasiver endoskopiescher Methoden ("Schlüssellochchirurgie") werden Form- und Funktionsstörungen von Unfällen, Brandverletzungen, Tumoren, Alterung und angeborener Fehlbildungen behandelt. Schwerpunkte sind Gesichtschirurgie, Deckung von Defekten in allen Körperregionen, u.a. durch mikrochirurgische Gewebeübertragung, ausgedehnte Bauchdeckenbrüche sowie Folgen von Unfällen und Fehlbildungen der Körperoberfläche.
Polytraumaversorgung
Hinsichtlich der Versorgung von schwerstverletzten Patienten (Polytrauma), Unfallopfern oder Schwerbrandverletzten besteht für das Bergmannstrost als Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik ein besonderer Versorgungsauftrag. Als überregionales Traumazentrum sind die BG-Kliniken u.a a. als Sprecherklinik in das Traumanetzwerk Sachsen-Anhalt Süd eingebunden und gewährleisten so die adäquate Versorgung vom Unfallort bis in die Unfallklinik. Insbesondere durch die Möglichkeit der Spezialversorgung von Brandverletzten und das Vorhandensein einer plastisch-chriurgischen Klinik wird dieser besondere Versorgungsschwerpunkt gewährleistet. Die BG-Kliniken Bergmannstrost sind seit 2010 als Überregionales Traumazentrum nach den Kriterien der DGU zertifiziert.
Schilddrüsenzentrum
Bei den in der Klinik häufig durchgeführten Schilddrüsenoperationen wird die Technik der Nervenreizung des Stimmbandnerven (Neuromonitoring) während des Eingriffes angewandt. Damit können Verletzungen an diesem sp wichtigem Nerven und dessen Folgeschäden weitgehend vermieden werden.
Schmerzzentrum
Die BG-Kliniken Bergmannstrost wurden 2008 als Schmerzfreies Krankenhaus durch die Gesellschaft für qualifizierte Schmerztherapie - Certkom e.V. zertifiziert. Das Zertifikat wird nur vergeben, wenn die Abteilungen die Kriterien erfüllen und mehr als die Hälfte der Patienten mit der schmerztherapeutischen Versorgung zufrieden sind. Im Rahmen des Schmerzzentrums werden darüber hinaus bei bestimmten handspezifischen Krankheitsbildern (z.B. CRPS) und im Rahmen des bg-lichen Heilverfahrens modernste Schmerztherapiekonzepte angewandt. Seit 2010 wurde dafür extra ein Schmerzzentrum für interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie für gesetzlich unfallversicherte Patienten gegründet.
Wirbelsäulenzentrum
Schädigungen der Wirbelsäule können unterschiedliche Ursachen haben (Verletzungen/ Unfallfolgen, Entzündungen, Neubildungen/ Tumore, Verschleiß). Bei schweren Unfällen ist die Wirbelsäule häufig mitbeteiligt. Ziel der Behandlung ist immer die Wiederherstellung der Stabilität dieses wichtigen Körperteils, die Vermeidung bzw. Linderung von Nervenschädigungen und den damit verbundenen neurologischen Ausfällen und Schmerzen. Hierbei kommen nichtoperative und operative Methoden zum Einsatz.
Wundzentrum
Vor allem bei Patienten mit ausgedehnten Hautdefekten oder mit chronischen Wunden ist eine spezialisierte Wundversorgung zur Sicherung des Behandlungserfolges und der Lebensqualität des Patienten von herausragender Bedeutung. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Wundmanagements ist dabei die berufgruppen- und fachübergreifende Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegekräften und nachfolgender Einrichtungen. Intensive Patientenberatung, -betreuung und -schulung, direkter Kontakt mit nachfolgenden Einrichtungen (Ärzten, Pflegediensten, stationäre Pflege) und ein effizientes Entlassungsmanagement sowie Nachsorge schließen sich nahtlos an die klinische Behandlung an.
Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie
Die als "Schlüssellochchirurgie" bekannte laparoskopische Operationsmethode ist seit vielen Jahren am Bergmannstrost etabliert. Dadurch kommt es zu einer geringeren Belastung/ Beeinträchtigung nach der Operation (bspw. durch verminderten Wundschmerz, kleinere Bauchschnitte) und damit meist auch zu kürzeren Krankenhausaufenthalten.
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Schwerpunkte der klinischen Versorgung sind die Behandlung aller Verletzungen des Bewegungsapparates, von Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen, von Gelenkverletzungen sowie die Behandlung von Infektionen und deren Folgen an Knochen und Gelenken. Als Unfallkrankenhaus der Gesetzlichen Unfallversicherung ist das Bergmannstrost Überregionales Traumazentrum. Hier werden mit modernsten Methoden Verletzungen aller Ursachen und Schweregrade bis hin zum mehrfach-schwerverletzten Polytrauma behandelt.
Operative Intensivmedizin
Alle Intensivstationen sind interdisziplinär in der Lage schwertraumatisierte und intensivpflichtige Patienten aufzunehmen und zu betreuen. Neben der multiprofessionellen Zusammenarbeit ist im Pflegedienst eine Poolregelung etabliert, die es ermöglicht, Fachpflegekräfte auf allen Intensivstationen einzusetzen.
Versorgungsschwerpunkt Spezielle Handchirurgie und Handrehabilitation
Die handchirurgische Versorgung hat im Leistungsspektrum der Berufsgenossenschaften schon immer einen hervorragenden Platz inne. Die BG-Kliniken in Deutschland betreiben die größten und leistungsfähigsten handchirurgischen Kliniken, in denen die Versorgung schwerer Handverletzungen rund um die Uhr gewährleistet ist. Durch diese besonderen Verfahren von Diagnostik (Spezialröntgen, CT, MRT, Hand-Funktionslabor) und Therapie (Physio- und Ergotherapie, medizinische Trainingstherapie) sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Schmerztherapeuten, medizinischen Psychologen und Neurologen wird die Versorgung von Problemverletzungen an der Hand und Verletzungsfolgen an der oberen Extremität deutlich verbessert.
Versorgungsschwerpunkt Septische und Rekonstruktive Medizin
Im Funktionsbereich der septischen und rekonstruktiven Chirurgie stehen 36 Betten zur Verfügung. In der Traumatologie und der Orthopädie stellen Infektionen und deren Folgen unverändert die schwersten Komplikationen und Erkrankungen dar. Die Behandlung von Entzündungen des Knochens, des Knochenmarks, infizierter Prothesen und Wunden bedeutet hierbei eine große ärztliche Herausforderung. Die Spezialisten an den BG-Kliniken Bergmannstrost sind dabei Ansprechpartner für eine adäquate Versorgung solcher problematischen Indikationsstellungen. Darüber hinaus werden in diesem Fachbereich alle Leistungen der Wiederherstellungschirurgie, wie Arthrodesen, Rekonstruktion von posttraumatischen und postoperativen Extremitätenfehlstellungen sowie von Hautweichteildefekten angeboten.
Versorgungsschwerpunkt Neurovaskuläre Erkrankungen
Auflösung von Gerinnseln (Lyse) bei intrazerebralen Gefäßverschlüssen, Aufweitung (PTA) und Implantation von selbstexpandierenden Metallgitterröhrchen (Stent) in hirnversorgende und intrakranielle Arterien, Verschluss von Hirnarterienaneurysmen mittels Coiling (Ausschaltung mit formbaren Metallspiralen), Verschluss von intrakraniellen Gefäßmißbildungen, (Chemo-) Embolisation von Blutgefäßen bei Blutungen oder bösartigen Neubildungen
Versorgungsschwerpunkt Psychotraumatologie
Intervention und Stabilisierung bei psychischen Traumafolgen. Angehörigenarbeit und interdisziplinäre Fallbesprechungen.
Kompetenzzentrum für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung
Entsprechend dem hohen Anspruch der Berufsgenossenschaften bei der medizinischen Verorgung sind wir bestrebt, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Patienten schnellstmöglich wieder in ihr berufliches und soziales Leben und Umfeld einzugliedern. Der Fachbereich Medizinische und Rehabilitative Medizin ist dabei für die Bedingungen der berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung (z.B. Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung, erweiterte ambulante Physiotherapie, Komplexe stationäre Rehabilitation) besonders ausgestattet. Gerade der frühzeitige Beginn von rehablilitativen Maßnahmen sichert den Behandlungserfolg und somit die schnelle Wiedereingliederung in den Arbeits- und Lebensprozess. Alle Fachbereiche der BG-Kliniken Bergmannstrost haben die stationäre BG-Zulassung und erstellen im Rahmen der berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung Gutachten und Diagnostik. In der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie besteht die Zulassung zum Durchgangsarztverfahren.
Querschnittzentrum
Im Querschnitt-Zentrum mit seinen insgesamt 60 Betten können Verletzte aller Schwergrade Tag und Nacht aufgenommen werden. In den großzügig konziperten Einrichtungen mit höchstem funktionell-technischem Standard werden Patienten mit entsprechenden Erkrankungen bzw. Fehlbildungen der Wirbelsäule sowie Patienten mit drohender bzw. eingetretener Querschnittlähmung versorgt. Alle drei Stationen des Rückenmarkzentrums sind rollstuhlgerecht eingerichtet, alle Funktionsabteilungen und besondere Therapieangebote (Physiotherapie, Ergotherapie, Sporthalle, Bewegungsbad) sowie die Freizeit- und Einkaufmöglichkeiten sind optimal auch für Patienten mit Handicap erreichbar. Wesentliche Grundlage zur optimalen Versorgung von Patienten mit Querschnittssymptomatik ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Ärzte, mit Pflegenden, Therapeuten, dem Sozialdienst und den Fachdisziplinen Neuro-Urologie und medizinischer Psychologie.
Akupressur
Die aus der chinesischen Medizin bekannten Techniken zur Stimulation von besonderen Punkten am Körper mittels Druck oder durch kleine sehr dünne Nadeln können z.B. die Schmerztherapie unterstützen. Entsprechende Angebote werden durch speziell ausgebildete Ärzte realisiert.
Akupunktur
Die aus der chinesischen Medizin bekannten Techniken zur Stimulation von besonderen Punkten am Körper mittels Druck oder durch kleine sehr dünne Nadeln können z.B. die Schmerztherapie unterstützen. Entsprechende Angebote werden durch speziell ausgebildete Ärzte realisiert.
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Die Angehörigen von Patienten können wesentlich zur Genesung beitragen. Durch die Pflegefachkräfte erfolgt ebenso eine Betreuung der Angehörigen im Rahmen der Bezugspflege als auch die Vermittlung von Ansprechpartnern zu besonderen Fragestellungen (Ärzte,Therapeuten, Sozialdienst). Wenn gewünscht, können die Angehörigen in die pflegetherapeutische Behandlung einbezogen werden und so aktiv etwas für den Patienten tun bzw. sich auf eine später evtl. notwendige häusliche Unterstützung vorbereiten. Dazu stehen neben den Pflegefachkräften, die Therapeuten, Logopäden und auch Ärzte zur Verfügung.
Aromapflege/-therapie
Die Anwendung von Verfahren aus der Aromapflege/ -therapie kommen im Rahmen der pflegerischen und therapeutischen Betreuung sowie in der Schmerztherapie zum Einsatz.
Atemgymnastik/-therapie
Eine wichtige Maßnahme zur Vermeidung von Lungenentzündungen im Krankenhaus stellt die gezielte Atemgymnastik dar. Sowohl die Krankengymnasten als auch speziell geschulte Pflegefachkräfte führen die Atemgymnastik mit den Patienten durch.
Basale Stimulation
Basale Stimulation ist ein Element der therapeutischen Pflege. Gerade z.B. apallische oder komatöse Patienten können so unterstützt werden, das elementare Bedürfnis nach Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation zu verspüren. Die Pflegefachkräfte versuchen unseren teilweise schwerstkranken Patienten solche Wahrnehmungserfahrungen zu ermöglichen.
Belastungstraining/-therapie/Arbeitserprobung
Zur umfassenden Rehabilitation gesetzliche unfallversicherter Patienten gehört das Belastungstraining sowie die Arbeitserprobung. Eine Möglichkeit ist dabei die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit nach Isernhagen. Diese wird sowohl in den verschiedenen Angeboten der Ergotherapie vorhalten, als auch bei der Arbeitsplatzbezogenenden Muskuloskeletalen Rehabilitation. Im Rahmen der Speziellen Handrehabilitation werden umfassende Reha-Angebote zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess gemacht.
Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Ein wichtiges Konzept der berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung ist die frühzeitige Beratung zum Wiedereinstieg in den Beruf und eine adäquate Rehabilitation. An den BG-Kliniken Bergmannstrost werden diese Grundsätze in nahezu jeder Abteilung tagtäglich umgesetzt und als Krankenhaus mit berufsgenossenschaftlichem Versorgungsauftrag bestehen hier besondere Angebote, beispielsweise in besonderen Arbeitstherapien oder einem speziell umgebauten Fahrzeug, um die Wiedereingliederung in die Lebens- und Arbeitsprozesse optimal zu unterstützen. Die Beratung erfolgt einerseits durch die Reha-Manager der Unfallversicherungsträger und andererseits in unserem BG-Servicezentrum durch Berufshelfer und den Sozialdienst.
Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden
Neben der angebotenen Klinikseelsorge durch die entsprechende religiöse Betreuung bieten wir gerade in den intensivpflegerischen Bereichen besondere Sterbebegleitungskonzepte an. Für unsere Patienten und deren Angehörige stehen in dieser besonderen Situation entsprechende Räumlichkeiten und Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung. Individuelle Vereinbarungen zu Besuchzeiten oder Beratung sind dabei selbstverständlich. Abschiedräume sind ebenso selbstverständlich.
Bewegungsbad/Wassergymnastik
Als Unfallkrankenhaus ist es selbstverständlich, eine modern ausgestattete Schwimmhalle vorzuhalten. Neben der Bewegungstherapie können durch den absenkbaren Boden des Schwimmbeckens (Tiefenregulierung, schiefe Ebene) auch besondere Therapien für gelähmte Patienten und Patienten nach Unfällen und Operationen angeboten werden.
Bewegungstherapie
Als großes Querschnittszentrum und auch im Rahmen der postoperativen Behandlung bzw. in der Frührehablitation sind spezielle Behandlungskonzepte zu Bewegung und Muskelaufbau notwendig. Hier werden speziell ausgebildetes Personal und auch eine großzügig angelegte technische Ausstattung vorgehalten (Schlingentisch, Kraftgeräte, Laufübungsstrecke im Freigelände, Inkontinenztherapie) Besondere Therapien wie z.B. PNF oder Krankengymnastik nach Bruckner sind dabei selbstverständlich.
Biofeedback-Therapie
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Durch diese Behandlung wird es ermöglicht, gestörte oder fehlende Bewegungen und Funktionen anzubahnen und zu fördern. Besonders wird diese Technik im Rückenmarkzentrum, in der Neurochirurgie und der Neurologie/ Frührehablitation angewandt. Neben speziell ausgebildeten Therapeuten der Krankengymnastik sind auf den Stationen der Neurochirurgie, Neurologie, Frührehabilitation, Brandverletztenzentrum sowie Intensivstationen nach Bobath ausgebildete Pflegende und Therapeuten eingesetzt.
Diät- und Ernährungsberatung
Es ist eine spezielle Ernährungsberatung in der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation etabliert. Diese kann jedoch auch durch andere Kliniken zur Unterstützung und Beratung angefordert werden. Eine Diabetesberatung erfolgt auf den Stationen der Medizinischen Klinik.
Eigenblutspende
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
In der Entlassungsplanung übernimmt der Sozialdienst zur Sicherstellung der weiterführenden Betreuung und nachbehandelnde Einrichtungen (Rehabilitation, Pflegeheim, Pflegedienst) die Organisation. Jeder Patient erhält einen Entlassungsbrief.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
Durch ein gezieltes Training soll dem Patienten der tägliche Alltag nach seinem Krankenhausaufenthalt weitgehend ohe Hilfsmittel ermöglicht werden. Dabei beginnt die Therapie schon am Patientenbett und wird in Form spezieller Techniken weitergeführt. Im Alltagstraining z.B. Bei Rückenmarkverletzten werden Dinge wie Ankleiden, Auskleiden, Essen und Trinken usw. vermittelt. In der Unfall- und Handchirurgie können auch ambulante Behandlungen zu gezielten Therapien (Arbeitsplatz, Autofahren) angeboten werden.
Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege
Die individuelle pflegerische Betreuung im Rahmen des Bezugspflegemodells hat an den BG-Kliniken oberste Priorität. Bezugspflege bedeutet, dass unsere Patienten für die Zeit des Krankenhausaufenthaltes einen Ansprechpartner haben, mit welchem dieser alle pflegetherapeutischen Maßnahmen gemeinsam planen kann. Diese Absprachen werden durch alle Pflegefachkräfte umgesetzt. Im BG-Bereich steht am Bergmannstrost darüberhinaus noch Sachbearbeiter zur Verfügung, die im Rahmen das bglichen Fallmanagementes den Patienten und Ärzten zur Seite steht.
Fußreflexzonenmassage
Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/ Konzentrationstraining
Kinästhetik
Kinästhetik versucht den Pflegenden (Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige) verschiedene Techniken zu vermitteln, um die vielfältigen körperlichen Belastungen in der pflegerischen Arbeit für Patienten und Pflegende zu verringern.
Kontinenztraining/Inkontinenzberatung
Neben einer ärztlichen Beratung in der neurourologischen Ambulanz findet auch eine pflegerische Beratung der Patienten statt. Entsprechende Trainings gerade für querschnittgelähmte Patienten werden angeboten. Das Bergmannstrost verfügt über zwei zertifizierte Beratungsstellen.
Manuelle Lymphdrainage
Lymphdrainage unterstützt den Abtransport von Schlackstoffen und Gewebeflüssigkeit aus dem Bindegewebe. Mit verschiedenen Grifftechniken wird der Lymphfluss aktiviert.
Massage
An den BG-Kliniken werden verschiedene Massagetechniken angeboten: Klassische Massage, Unterwasserdruckstrahlmassage, Reflexzonenmassage
Medizinische Fußpflege
Durch Kooperation mit externen Anbietern kann diese Leistung bei Bedarf organisiert werden.
Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie
Die Anwendung von Verfahren aus der Naturheilkunde kommen im Rahmen der pflegerischen und therapeutischen Betreuung sowie in der Schmerztherapie zum Einsatz.
Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie
In den Kliniken für Plastische- und Handchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie werden durch speziell ausgebildete Ärzte auch diese besonderen Diagnose- und Behandlungskonzepte angewandt. Manuelle Therapie steht für die systematische physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat. Mittels speziellen Handgrifftechniken werden Bewegungsstörungen im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule lokalisiert und mit entsprechenden manuellen Techniken behandelt. Außerdem wird eine ganzheitliche/ biopsychosoziale Sichtweise auf Beschwerden am Bewegungsapparat entwickelt.
Pädagogisches Leistungsangebot
Physikalische Therapie/Bädertherapie
Im Fachbereich für physikalische und rehabilitative Medizin können auch Leistungen wie Ultraschall, Elektrotherapie, Hydroelektrische Bäder, Medizinische Teilbäder mit CO2-Zusatz durchgeführt werden.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Entsprechend dem Leistungsspektrum der BG-Kliniken Bergmannstrost sind durch die Mitarbeiter des Fachbereiches für physikalische und rehabilitative Medizin krankengymnastische Behandlungen auf neurphysiologischer bzw. muskuloskellettaler Grundlage sichergestellt. Besondere Therapieformen wie Krangengymnastik nach Bruckner, Bobath, PNF, Vojta oder Manuelle Therapie sind dabei selbstverständlich
Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Die Schwerpunktversorgung von polytraumatisierten oder schwerbrandverletzten Patienten macht u.a. eine besondere psychologische Betreuung dieser Patienten notwendig. Dazu gehören insbesondere die Krisenintervention nach Unfällen sowohl für Patienten als auch für Angehörige, das Soziale Kompetenztraining für Patienten mit Rückenmarkverletzungen sowie die Beteiligung bei der berufsgenossenschaftlichen Weiterbehandlung, Speziellen Handrehabiliation, Arbeitspsychologischen Rehabilitation.
Redressionstherapie
Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik
Spezielle Behandlungskonzepte helfen, Rückenschmerzen zu verhindern bzw. zu lindern und Haltungsschäden vorzubeugen. Im Fachbereich für physikalische und rehabilitative Medizin werden diese Behandlungskonzepte durch besonders geschulte Mitarbeiter umgesetzt.
Schmerztherapie/-management
Das Schmerztherpapiekonzept der BG-Kliniken Bergmannsttrost wurde unter Beteiligung aller Berufsgruppen erarbeitet und orientiert sich am Expertenstandard ?Schmerzmanagement in der Pflege? sowie dem aktuellen Stand der Forschung und den Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften.
Sozialdienst
siehe Entlassungsmanagement
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Durch den hohen Ausbildungsstand der Miarbeiter können verschiedene Beratungsangebote für Angehörige, Patienten und Kollegen angeboten werden. Im Bereich der Pflege werden z.B. Anleitungen und Schulungen zur Vermeidung von Druckgeschwüren, Stürzen, zu Fragen der Ernährung und zur Wundversorgung angeboten. Viele Fortbildungen stehen sowohl interessiertem Fachpublikum als auch Patienten und Angehörigen zur Verfügung.
Spezielle Entspannungstherapie
Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien
Spezielles Leistungsangebot für neurologisch erkrankte Personen
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
Gerade auf den Rückenmarkstationen und in der Unfallchirurgie ist ein besonderes Wundmanagement notwendig. Spezielle ausgebildete Wundmanager stehen hier fachlich unterstützend zur Verfügung. Eine Beteiligung von Pflegenden bei der ärztlichen ambulanten Beratung zu Fragen der Wund- und Stomaversorgung, der Inkontinenzversorgung sowie zu anderen Fragen sind dabei ebenso selbstverständlich, wie die Kooperation mit nachfolgenden Einrichtungen (Pflegedienste, Altenpflegeheime etc.)
Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie
Der Sprachverlust (Aphasie) nach Schlaganfall, Verletzungen des Kopfes oder bei Tumoren sowie entzündlichen Erkrankungen im Kopf ist eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Gerade in den Kliniken für Neurologie/ Stroke Unit, Neurochirurgie, Frührehabilitation bzw. auf der Intensivstation werden durch die Logopäden spezielle Therapieformen angewandt, um diesen Sprachverlust zu vermindern oder zu heilen. Darüber hinaus behandeln die Mitarbeiter der Abt. für Logopädie Patienten mit Schluckstörungen, mit Trachealkanülen, mit Lähmungen bei Verletzungen des Rückenmarks oder der Gesichtsnerven und bieten Kommunikationstrainings, Stimmtherapie sowie Stottertherapie oder Übungen am Sprachcomputer an.
Stomatherapie/-beratung
Hausweit bieten 2 Stomatherapeuten spezielle Beratungen zu künstlicher Ernährung mit Ernährungssonde, Spritze oder Infusion sowie fachliche Unterstützung der Patienten und Angehörigen zur Anlage und Pflege von künstlichen Darm- oder Harnausgängen an.
Traditionelle Chinesische Medizin
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Fachkundige Beratung zur Versorgung von Heil- und Hilfsmitteln sowie deren individuelle Anpassung und Wartung erfolgt in enger Kooperation mit einem externen Anbieter.Dabei arbeiten die Kollegen der Krankengymnastik, Ergotherapie sowie die Ärzte ud Pflegefachkräfte sehr eng mit den Orthopädietechnikern zusammen, sodass eine frühzeite Schulung der Patienten gewährleistet ist.
Vojtatherapie für Erwachsene und/oder Kinder
Wärme- und Kälteanwendungen
Hierzu gehören Laserbehandlungen, Fango-Paraffin-Packungen und Wassertreten nach Kneipp zum Leistungsspektrum des Fachbereiches für physikalische und rehabilitative Medizin.
Wundmanagement
Das Wundmanagement umfasst besondere pflegerische und medizinische Maßnahmen zur Wunddokumentation und der Wundheilung. Hausweit werden die Pflegefachkräfte durch insgesamt vier zertifizierte Wundmanager fachlich weitergebildet und unterstützt sowie Patienten und Angehörige bei besonderen Fragestellungen (z.B. chronische Wunden) individuell beraten.
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
In vielen Kliniken besteht ein regulärer Kontakt zu Selbsthilfegruppen, welcher bei Bedarf auch an Patienten vermittelt wird. An der Klinik für Neurologie/ Stroke Unit hat sich eine Selbsthilfegruppe für Schlaganfall-Patienten gegründet, welche auch fachlich durch die Mitarbeiter unterstützt wird. Ebenso wird ein enger Kontakt zu Selbsthilfegruppen für behinderte Menschen seitens des Rückenmarkzentrums gepflegt, z.B. zur Deutschsprachige medizinische Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) oder zur Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten e.V. (Stützpunkt für das PLZ-Gebiet 0: BG-Kliniken Bergmannstrost)
Gangschule und Prothesengangschule, Ganganalyse
Rollstuhlfahrtraining
Fazio-orale Trakt Therapie (F.O.T.T.; siehe Logopädie)
Infolge von Operationen oder anderen Ursachen können die Mundhygiene, die Mimik, die Kommunikation, Essen und Trinken unterschiedlich beeinträchtigt sein. Durch speziell geschultes Personal (Logopäden, Physio- und Ergotherapie, Pflegefachkräfte, Ernährungsberater und Ärzte) und gezielte interdisziplinäre Behandlung werden die verschiedensten alltäglichen Funktionen wieder erarbeitet und geübt.
Manuelle Therapie bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD)
Craniomandibuläre Dysfunktion sind funktionelle Erkrankungen der Kaumuskeln und Kiefergelenke. Durch spezielle manualtherapeutische Techniken kann der Funktionszustand der betroffenen Muskeln und Kiefergelenke positiv beeinflusst werden.
Abschiedsraum
Aufenthaltsräume
Barrierefreie Behandlungsräume
Ein-Bett-Zimmer
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Teeküche für Patienten und Patientinnen
Unterbringung Begleitperson
Zwei-Bett-Zimmer
Balkon/Terrasse
Betten und Matratzen in Übergröße
Elektrisch verstellbare Betten
Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
Kühlschrank
Rundfunkempfang am Bett
Telefon
Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Kostenlose Getränkebereitstellung
Diät-/Ernährungsangebot
Frühstücks-/Abendbuffet
Getränkeautomat
Nachmittagstee/-kaffee
Geldautomat
Bibliothek
Cafeteria
Faxempfang für Patienten und Patientinnen
Fitnessraum
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
Frisiersalon
Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten
Kirchlich-religiöse Einrichtungen
Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
Kulturelle Angebote
Maniküre/Pediküre
Orientierungshilfen
Parkanlage
Postdienst
Rauchfreies Krankenhaus
Schwimmbad/Bewegungsbad
Tageszeitungsangebot
Wäscheservice
Beratung durch Selbsthilfeorganisationen
Beschwerdemanagement
Besuchsdienst/„Grüne Damen“
Dolmetscherdienste
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
Patientenfürsprache
Seelsorge
Wohnberatung
Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale)
Merseburger Straße 165
06112 Halle (Saale)

Postfach Postfach 200153
06002 Halle (Saale)

Telefon: 0345 13260
Fax: 0345 4441338
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.bergmannstrost.com

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