Klinikum Niederlausitz GmbH


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikLandkreis Oberspreewald-Lausitz (öffentlich)
Psychiatrisches KrankenhausJa (mit Versorgungsverpflichtung)
Anzahl der Betten529
Vollstationäre Fallzahl18115
Teilstationäre Fallzahl568
Ambulante Fallzahl22969 (Quartalszählweise)
Lehrkrankenhaus der Universität-
Akademische Lehre Ausbildung von Ärzten
Das Klinikum ist eine anerkannte Weiterbildungsstätte für Ärzte. In fast allen Fachrichtungen können Chefärzte/Chefärztinnen sowie Leitende Ärzte die volle Weiterbildungsermächtigung anbieten.

Zusätzliche Ausbildung und Qualifikation von Fachärzten
Weiterführende Ausbildung von Fachärzten in Subdisziplinen und Schwerpunkten wird von ermächtigten Chefärzten angeboten.

Veröffentlichung von Beiträgen in Fachzeitschriften

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Chefärzte, Oberärzte und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums sind direkt in den Vorlesungsbetrieb der Hochschule Lausitz eingebunden und geben ihr fachliches Wissen an die Studenten weiter. Ein Mitarbeiter doziert im Rahmen der Seniorenakademie der Hochschule Lausitz.

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)
- Angebot von Famulaturen - Angebot zur Absolvierung eines praktischen Jahres zur Vorbereitung eines Studiums

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
Ausgewählte Studentinnen und Studenten erhalten die Möglichkeit nach Absolvierung eines mehrmonatigen Praktikums in Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten ihre erworbenen Kenntnisse zu dokumentieren. Hochschule Lausitz: "Kostenoptimierung in peripheren Einrichtungen des Krankenhauses" 2009 "Konzeption und Implementierungsansatz der Internen Revision im Krankenhaus" 2009 "Strukturierte Arbeitszeitmodelle zur Mitarbeiterbindung dargestellt am Beispiel der Klinikum Niederlausitz GmbH" 2010 "Die Eignung unterschiedlicher Berufsgruppen für das Medizincontrolling am Beispiel der Physiotherapeuten" 2010 "Neugründung eines Medizinischen Versorgungszentrums aus betriebswirtschaftlicher Sicht" 2010 Hochschule Neubrandenburg: "Implementierung des Expertenstandards "Entlassungsmanagement" in der Pflege in bestehende Entlassungsprozesse in Krankenhäusern unter Berücksichtigung der DIN EN ISO 9001:2008 am Fallbeispiel der Klinikum Niederlausitz GmbH" 2010
Ausbildung in anderen Heilberufen Ausbildung zur Altenpflegerin und zum Altenpfleger
Nach der Zertifizierung der CampusSchule Lausitz nach DIN ISO EN 9001:2008 und der Zulassung nach SGB III/AZWV werden seit 2009 AltenpflegerInnen ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt in Theorie und Praxis.

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
In der Staatlich anerkannten Krankenpflege- und Krankenpflegehilfeschule, CampusSchule Lausitz werden jährlich 20 angehende Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger ausgebildet. Insgesamt hält die Schule 60 Ausbildungsplätze vor. Die Schülerinnen und Schüler erhalten neben der theoretischen Ausbildung an der Schule von Praxisanleitern und Mentoren begleitet im Klinikum auch ihre praktische Ausbildung. Kooperationsverträge mit Pflegeeinrichtungen und Sozialstationen vervollständigen die Ausbildung. Die CampusSchule Lausitz ist nach DIN EN ISO 9001:2008 und SGB III/AZWV zertifiziert.

Physiotherapeut und Physiotherapeutin
Angebot der praktischen Ausbildung

Medizinisch-technischer-Radiologieassistent und Medizinisch-technische-Radiologieassistentin (MTRA)
Angebot der praktischen Ausbildung

Ergotherapeut und Ergotherapeutin
Angebot der praktischen Ausbildung

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
Seit 2010 werden in der CampusSchule Lausitz, die dem Klinikum angegliedert ist, jährlich bis zu 20 Operationstechnische Assistenten ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt in Theorie und Praxis. Die CampusSchule Lausitz ist nach DIN EN ISO 9001:2008 und SGB III/AZWV zertifiziert.

Logopäde und Logopädin
Angebot der praktischen Ausbildung
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
105,4 (davon 72,3 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0,0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
2,5
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
261,5

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
13,3

Anzahl Altenpfleger
-

Anzahl Pflegeassistenten
-

Anzahl Krankenpflegehelfer
14,0

Anzahl Pflegehelfer
-

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
5,8

Anzahl Operationstechnische Assistenz
-

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl
15,9

Anzahl
11,0

Anzahl
0,4

Anzahl
2,8

Anzahl
3,5

Anzahl
0,6

Anzahl
0,2

Anzahl Arzthelfer und Arzthelferin
1,5

Anzahl Diätassistent und Diätassistentin
2,8

Anzahl Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin
13,3

Anzahl Erzieher und Erzieherin
11,0

Anzahl Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte
7,3

Anzahl Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin
3,5

Anzahl Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin
1,0

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
14,9

Anzahl Psychologe und Psychologin
4,3

Anzahl Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin
1,0

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
6,1

Anzahl Sozialpädagoge und Sozialpädagogin
4,6

Anzahl Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,4

Anzahl Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal
8,9

Periphere Druckmessung
Optische Arteriendruckmessung
PEG-Anlage (Anlage von Ernährungssonden durch die Bauchdecke)
TCPO2 - Messgerät (Sauerstoffpartialdruckmessung)
Knochenmarkpunktionsinstrumentarium und Instrumente zur Knochenstanze
Geräte zur Ableitung optisch/akustisch evozierter Potenziale
Hypothermieausrüstung (Kühlsysteme) der Stroke Unit
Gerät zum Monitoring von Herz-Kreislauf- und Atemfunktion
Gerät zur Elektrokrampfbehandlung
Videokameras zur Aufzeichnung von Therapiegesprächen im Rahmen der Supervision
Sonographiegerät
Neugeborenen-Reanimationstisch
Kolposkop
CTG-Gerät mit Zwillingsregistrierung
Therapieeinheit zur Durchführung der EMDA
vollständige Laparoskopieeinheit, Endoskopieeinheit für die fotodynamische Diagnostik (PDD)
ISO-C 3-D Röntgen-C-Bogen
Tanskutane O2-/CO2-Messung
Schweißtestgerät
H2-Atemtest
CPAP-Geräte (2)
Beatmungsgeräte Babylog 8000 (2)
Externer Schrittmacher
Laufbandergometrie
Ergometrie
Schluckechokardiographie
Transthorakale Echokardiografie
Analysenvollautomaten für die genannten Leistungsbereiche
Kontrastmittelpumpen
Elektronische Bildarchivierung
Kombiniertes Angiographie- und Durchleuchtungsgerät
Durchleuchtungsgerät
Radiofrequenzablation
Seitenblickendoskop
Duodenkoloskop
Gastrokop
Koloskop
Endosonographie-Gerät
Farbcodierte Duplexsonographie
Elektroneurographiegerät
Bettseitiges Monitoring (EKG, RR, Sauerstoffsättigung)
Greenlight- Laser
Flexible Fiberureterorenoskope
Steinlaser
Intensivüberwachungsmonitore (7) (EKG, Atmung, Sa O2 RR)
Invasives und nichtinvasives Kreislaufmonitoring
Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Belastungs-EKG/Ergometrie (Belastungstest mit Herzstrommessung)
Bodyplethysmograph (Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem)
Cell Saver (Eigenblutaufbereitungsgerät im Rahmen einer Bluttransfusion)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel)
Gastroenterologisches Endoskop (Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung)
Geräte der invasiven Kardiologie (Behandlungen mittels Herzkatheter)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Laser
Lithotripter (ESWL) (Stoßwellen-Steinzerstörung)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Oszillographie (Erfassung von Volumenschwankungen der Extremitätenabschnitte)
Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (z. B. C-Bogen)
Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall)
Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)
Arthroskop (Gelenksspiegelung)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Bronchoskop (Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung)
Defibrillator (Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen)
Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden)
Endoskopisch-retrograde-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP) (Spiegelgerät zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mittels Röntgenkontrastmittel)
Inkubatoren Neonatologie (Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten))
Kapselendoskop (Verschluckbares Spiegelgerät zur Darmspiegelung)
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen)
Laparoskop (Bauchhöhlenspiegelungsgerät)
MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) (Minimal in den Körper eindringende, also gewebeschonende Chirurgie)
24h-Blutdruck-Messung
24h-EKG-Messung
72h-Blutzucker-Messung
Echokardiographiegerät
Operationsmikroskop
Notfall-Ambulanz
Im Berichtszeitraum wurden 9.394 Patienten ambulant behandelt.
Traumazentrum
Durch die Teilnahme am zentralen Traumaregister wird die Verbesserung der Qualität der Versorgung Schwerstverletzter erreicht. Weitere Ziele sind die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems, Durchführung von qualitätssichernden Maßnahmen bis zur externen Auswertung von Daten und deren Vergleich, die Orientierung an zentralen Leitlinien zu Behandlungsstrategien bei der Diagnostik und Therapie Schwerverletzter sowie die analytische Arbeit mit den Ergebnissen bis hin zur Implementierung in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Die Genehmigung am Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften teilzunehmen, bietet die Grundlage für die optimale Versorgung der traumatisierten Patienten.
Gefäßzentrum
Im Dezember 2010 ist der Antrag "Anerkanntes Gefäßzentrum" bei der DGG und DGA gestellt worden.
Mutter-Kind-Zentrum
- Familienorientierter Ansatz - Beachtung des sozialen Umfelds - Durchführung von interdisziplinären Fallkonferenzen Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kliniken und Einrichtungen wird ergänzt durch die Angebote des Familienzentrums am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz. Im Wesentlichen bieten die Angebote die Möglichkeit, pädagogisches Wissen und Grundkenntnisse in der Gesundheitsförderung zu erwerben sowie spezielle Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Seit 2010 können sich Interessierte an der Elternakademie zu verschiedenen Themen in der Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendlichen fortbilden. Das Netzwerk "Gesunde Kinder" mit der entsprechenden Stiftung steht den Eltern mit Fachexperten und ehrenamtlichen Paten ebenfalls unterstützend zur Verfügung.
Bereichspflege
Bereichspflege ist patientenzugeteilte und -orientierte Pflege. Sie ist ein stationäres Pflegesystem unter ganzheitlichem Aspekt, bei dem jeweils ein/e Mitarbeiter/in des Pflegepersonals bei einer Gruppe von Patienten alle erforderlichen Pflegetätigkeiten durchführt (keine Trennung zwischen Planung und Durchführung). Seit mehreren Jahren arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes nach dem Konzept der Bereichspflege, das ein eigenverantwortliches Arbeiten der Pflegekräfte voraussetzt. Für die Patienten ergeben sich viele Vorteile: - Kontinuierliche Ansprechpartnerinnen und -partner - intensiver Kontakt zwischen Pflege und Patient, dadurch größere Vertrauensbasis - strukturiertere Arbeitsabläufe Für neue Mitarbeiter ergibt sich die Möglichkeit der schnellen und strukturierten Einarbeitung.
Dienstübergabe am Patientenbett
Dient der Unterstützung der ganzheitlichen, patientenorientierten Pflege und trägt wesentlich zur Sicherung der Pflegequalität bei. Das Pflegeteam bespricht direkt am Patientenbett Pflegeprobleme sowie die dazugehörigen speziellen Maßnahmen. Patienten werden direkt in die Gespräche einbezogen. Die Zeit der Übergabe bedeutet, mehr Zeit für den Patienten zu haben, um Fragen zu beantworten und Informationen weiterzuleiten.
Akupunktur
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Atemgymnastik/-therapie
Atemgymnastik wird durch speziell ausgebildete Therapeuten, die zentral in der Abteilung "RehaMed Plus" vorgehalten werden, angeboten.
Basale Stimulation
Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden
Eine Dienstanweisung "Betreuung von Sterbenden und Trauernden, Umgang mit Verstorbenen" wurde erlassen und unterstützt das medizinische und pflegerische Personal bei der Sterbebegleitung. Die Pflege orientiert sich an den Bedürfnissen des sterbenden Patienten. Darüber hinaus erhalten die Mitarbeiter Hinweise zur Bedeutung von Glaube und Tod in anderen Konfessionen, um Besonderheiten im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigen zu können. Bei Verschlechterung des Zustandes des Patienten wird den Angehörigen angeboten, den Sterbenden zu begleiten. Dazu wurde die nötige Ausstattung bereit gestellt. Besondere Angebote für das sterbende Kind und seine Eltern werden unterbreitet und sind auf Wunsch möglich. - Angebote von Sprechstunden des ambulanten Hospizdienstes durch geschulte Mitarbeiter für Patienten und Angehörige vor Ort sowie auf Wunsch Besuche am Patientenbett. - Vermittlung von Seelsorgern auf Wunsch der Patienten und Angehörigen.
Bewegungsbad/Wassergymnastik
Das Therapiebad steht den Patienten aller Kliniken und Fachabteilungen zur Verfügung. Die Anordnung trifft der zuständige Arzt.
Bewegungstherapie
Bewegungstherapie wird durch gut ausgebildete Therapeuten, die zentral in der Abteilung "RehaMed Plus" vorgehalten werden, angeboten. Der Einsatz erfolgt auf ärztliche Anforderung.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Einsatz erfolgt bei Patienten mit Bewegungsstörungen. Die Ziele des Bobath-Konzeptes sind unter anderem: - Verbesserung der gelähmten in Koordination mit der gesunden Seite - Wiedererlernen verlorengegangener Bewegungsfähigkeiten - Entwicklung des Körpergefühls - Verhindern von Schmerzen - Erhöhen von Selbständigkeit und Sicherheit im Alltag. Sowohl Pflegende als auch Therapeuten sind umfangreich Grund- und Fortgeschrittenenkursen in der Therapie nach Bobath ausgebildet worden und wenden ihre Kenntnisse am Patienten an. Regelmäßig finden Auffrischungskurse statt. Darüber hinaus werden Schulungen für pflegende Angehörige angeboten.
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
Die ausgebildete Diabetes-Beraterin wird auf Anforderung der Kliniken tätig.
Diät- und Ernährungsberatung
Bei Bedarf und auf Anforderung der Kliniken werden die examinierten Ernährungs- und Diätberater in Patienten- und Angehörigengesprächen aufklärend tätig. Sie schulen Mitarbeiter der Pflegeberufe und unterstützen die Ärzte bei der Therapie am Patienten.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Die Umsetzung des Expertenstandards zum Entlassungsmanagement im Klinikum erfolgt nach dem Konzept Sozialmanagement. Dabei geht es um die Identifizierung von Patienten mit nachstationärem Unterstützungsbedarf sowie Einschätzung des Unterstützungsbedarfs zu einem möglichst frühen Zeitpunkt der Klinikbehandlung. Ziel ist eine individuelle Steuerung der Entlassungsplanung möglichst zur optimalen Wiedereingliederung in die gewohnte Umgebung.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege
Fußreflexzonenmassage
Fußreflexzonenmassage wird durch eigens dafür ausgebildete Physiotherapeuten/Masseure angeboten. Sie werden bei Bedarf und auf ärztliche Anforderung tätig.
Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik
Hippotherapie/Therapeutisches Reiten/Reittherapie
ist geplant
Kinästhetik
Kinästhetik (Bewegungslehre) als Pflegekonzept führt zu einer deutlichen Verbesserung der Pflegesituation von Patienten, schützt Pflegepersonal und Angehörige. Aus medizinischer Sicht unterstützt kinästhetisches Bewegen in der Pflege die körperliche und soziale Rehabilitation chronisch kranker oder schwerverletzter Menschen. Gut ausgebildete Peer-Tutoren (hierarchisch Gleichgestellte, die ihre Kollegen anleiten ohne Vorgesetzte zu sein) für Kinästhetik geben ihr Wissen an pflegende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums weiter. Das Ziel, alle pflegenden Mitarbeiter zu unterweisen, wird bis Ende 2009 erreicht. Auch die Schulung von pflegenden Angehörigen wird in den nächsten Jahren vertieft bzw. intensiviert.
Manuelle Lymphdrainage
Lymphdrainage wird durch eigens dafür ausgebildete Physiotherapeuten/ Masseure angeboten. Sie werden auf ärztliche Anforderung der Kliniken tätig, primär bei Krebs- und Traumapatienten.
Massage
Gut ausgebildete Masseure werden zentral in der Abteilung "Rehabilitative Medizin" vorgehalten und auf ärztliche Anforderung der Kliniken am Patienten tätig.
Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie
Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie
Pädagogisches Leistungsangebot
Das Klinikum unterhält eine staatlich geprüfte Krankenpflege- und Krankenpflegehilfeschule, die jährlich 20 Krankheits- und Gesundheitspflegerinnen und -pfleger ausbildet. Ab 2009 werden nach Trägerzulassung gemäß SGB III/AZWV und Zertifizierung der Krankenpflegeschule nach DIN ISO 9001:2008 auch die 3-jährige Ausbildung in der Altenpflege angeboten. Im Jugendhilfezentrum "ProKids" gestalten hoch qualifizierte und erfahrene Pädagogen vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche der Region.
Physikalische Therapie/Bädertherapie
Qualifizierte Physiotherapeuten und Krankengymnasten werden zentral in der Abteilung "RehaMed Plus" vorgehalten und auf ärztliche Anforderung der Kliniken am Patienten tätig.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Qualifizierte Physiotherapeuten und Krankengymnasten werden zentral in der Abteilung "RehaMed Plus" vorgehalten und auf ärztliche Anforderung der Kliniken am Patienten tätig.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
seit November 2010 bietet das Sachgebiet Sozialmanagement eine Psychosoziale Begleitung für ausgewählte Patientinnen und Patienten sowie trauernde Angehörige an. Die Mitarbeiterinnen sind ebenfalls ansprechbar für MitarbeiterInnen in Krisensituationen.
Säuglingspflegekurse
Schmerztherapie/-management
Die Schmerztherapie beschäftigt sich mit der Entstehung und der Beseitigung von Schmerzen. Sie wird durch Fachärzte der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie auf ärztliche Anforderung am Patienten erbracht. Zur Durchsetzung eines gut strukturierten Schmerzmanagements sowie zur Implementierung des pflegerischen Expertenstandards im Klinikum auf dem Weg zum "schmerzfreien Krankenhaus" wurde eine Arbeitsgruppe gebildet. Ziele sind die Entwicklung sowohl einheitlicher als auch fachabteilungsindividueller Standards. Pflegekräfte werden zur algesiologischen Fachassistenz und Ärzte zu Schmerztherapeuten ausgebildet. Sie erweitern das bereits vorhandene Potential.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
- Vermeidung von Stürzen - Kinästhetik für pflegende AngeMaßnahmen zur Sturzprophylaxe Patienten mit einem erhöhten Sturzrisiko werden nach identifiziert, Stürze möglichst vermieden und Sturzfolgen minimiert. Patientenstürze werden erfasst u. ausgewertet. Identifizierte Unfallquellen werden beseitigt. Die Handlungsrichtlinie mit einheitlichem Standard gibt den Pflegenden Unterstützung. Maßnahmen zur Dekubitusprophylaxe Durch gezielte vorbeugende Maßnahmen werden Patienten vor Aufliege- bzw. Druckgeschwüren geschützt. Dies geschieht durch Druckentlastung (u.a. professionelles Matratzenmanagement) und eine entsprechende Hautpflege, die nach neuesten medizinischen Erkenntnissen am Patienten durchgeführt wird. Eine Handlungsrichtlinie unterstützt die Arbeit des Personals.
Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern und/oder Hebammen
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
Durchführung von Pflegevisiten (Instrument des Qualitätsmanagements auf der Station) Pflegekräfte führen regelmäßige Gespräche mit den Patienten, in denen Probleme und Möglichkeiten in der individuellen Pflege besprochen, Pflegeziele und -maßnahmen formuliert und Dokumentationen überprüft, sowie die Pflegeergebnisse überwacht werden. Dies geschieht unter aktiver Einbeziehung des Patienten. Ausbildung von Pflegeexperten (Wundtherapeut/Innen ICW, Wundexperte/Innen ICW, Kinästhetiktrainer/Innen, Schmerzassistenten und -assistentinnen), die ihr Wissen sowohl an Pflegende als auch an Patienten und pflegende Angehörige weitergeben.
Stillberatung
Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie
Die Sprachtherapie wird durch in der Abteilung "Medizinische Rehabilitation" angestellte erfahrene Logopäden und auf Anforderung der Ärzte am Patienten geleistet. Wesentliche Schwerpunkte sind die Behandlung von Sprechstörungen (Störungen der Artikulation durch Facialisparese und Apraxie, der Atmung und Sprechgeschwindigkeit sowie Störungen des Schluckvorganges) und/oder Sprachstörungen (Aphasie, Beeinträchtigung oder Störung von Sprachverständnis, Sprachproduktion, Lesen, Schreiben und Rechnen).
Stomatherapie/-beratung
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Die Versorgung wird durch die Sozialarbeiter/Innen vermittelt und über regionale Sanitätsfachhäuser und Orthopädiewerkstätten realisiert. Im Wesentlichen handelt es sich um folgende Leistungen: - Anpassungen von Kompressionsstrümpfen, Verbands- und Entlastungsschuhen, orthopädischen Schuhen, Stützkorsetts, Orthesen und Prothesen. - Versorgung mit Hilfsmitteln und -materialien
Wärme- und Kälteanwendungen
Bei dieser Therapie handelt es sich um die Behandlung gestörter physiologischer Funktionen mit naturgegebenen Mitteln wie Wasser, Wärme, Kälte usw. Sie werden von qualifizierten Masseuren und Physiotherapeuten am Patienten vorgenommen.
Wundmanagement
Im Klinikum entwickelt sich seit einigen Jahren ein leistungsstarkes Wundmanagement. Unter Führung von ausgebildeten Wundexperten ist eine verbindliche Wundfibel zur Unterstützung der Pflegenden erarbeitet worden. Die Wundexperten bilden alle Mitarbeiter des Pflegedienstes weiter. In themenbezogenen Arbeitsgruppen geben ärztliche und pflegende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch überregional ihre Erfahrungen weiter (jährlicher Wund-Kongress). Das Wundmanagement beschäftigt sich besonders mit speziellen Versorgungen chronischer Wunden (Dekubitus und Ulcus Cruris). Durch regelmäßige Prävalenz- und Inzidenzstudien zum Dekubitus werden wichtige Erkenntnisse über die Situation erlangt. Ein individuelles Matratzenmanagement fördert die Therapie der Patienten. Foren und Symposien zum Thema unterstützen die Wissensvermittlung und richten sich auch an interessierte Bürger der Region.
Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/ Konzentrationstraining
Sozialdienst
Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien
Vojtatherapie für Erwachsene und/oder Kinder
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Bereitstellung Bücher und Zeitschriften
Tageszeitungen, Zeitschriften und Bücher werden in den Cafeterien in einer großen Vielfalt zum Kauf angeboten.
Gesundheitsförderndes Krankenhaus
Das Klinikum Niederlausitz ist seit 1999 aktives Mitglied im "Deutschen Netzwerk für Gesundheitsfördernde Krankenhäuser". Es versteht sich nicht nur als moderner Gesundheitsdienstleister sondern auch als eine gesundheitsfördernde Institution der Region OSL, d.h. das Klinikum ist auf die Förderung von Gesundheit ausgerichtet und geht damit weit über die medizinisch-kurativen Betreuungsleistungen hinaus. Aus diesem Anliegen heraus werden Tage der offenen Tür mit medizinischen Angeboten für die Bürger, Vortragsreihen und Symposien sowie Ausstellungen durchgeführt. Seit 16 Jahren findet jährlich unter großer Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit ein Symposium "Senftenberger Gespräche zum Schlaganfall" statt. Weiterhin werden Vorträge und Angebote im Rahmen der Herzwoche und zur Familiengesundheit angeboten.
Unterbringung Begleitperson
Angehörigen kann auf Wunsch und im Rahmen der Möglichkeiten die Unterbringung im Patientenzimmer angeboten werden. Am Klinikstandort Lauchhammer steht den Angehörigen ein Familienzimmer zur Verfügung, spezielles Angebot für Familienangehörige von Gebärenden und erkrankten Kindern.
Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
Die Patientenzimmer sind mit Fernsehgeräten (Kabelanschluss) ausgestattet. Zu den üblichen Fernsehkanälen (kostenfrei) wird zusätzlich "Patienten TV", ein spezieller Klinikkanal, angeboten. Hier werden Informationsfilme über das Klinikum, Spielfilme und Dokumentationen sowie Informationstafeln zu speziellen Angeboten gezeigt.
Kühlschrank
Auf jeder Station steht den Patienten ein Kühlschrank zur Unterbringung persönlicher Speisen zur Verfügung.
Rundfunkempfang am Bett
Rundfunkempfang ist kostenfrei möglich.
Telefon
Jedem Patienten kann auf Wunsch ein Telefon (kostenpflichtig) zur Verfügung gestellt werden.
Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer
Jeder Patient kann sein persönliches Wertfach (Tresor) im Zimmer kostenfrei nutzen.
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Frühstück und Abendbrot kann von den Patienten selbst zusammengestellt werden. Für die Mittagversorgung stehen Menüs zur Auswahl. Es werden Sonderkostformen in Abstimmung mit Diätassistenten angeboten.
Kostenlose Getränkebereitstellung
Jeder Patient hat die Möglichkeit, sich auf seiner Station mit Mineralwasser aus dem Spender bzw. aus Flaschen sowie mit Tee und Kaffee kostenfrei zu versorgen.
Cafeteria
Die Cafeterien laden zum Verweilen ein. Alkoholfreie Getränke, kleine Imbisse, Süßigkeiten, Eis und Zeitschriften werden angeboten. Bei schönem Wetter werden die gut ausgestatteten Außenanlagen genutzt.
Frisiersalon
Ein externer Dienstleister kann auf Wunsch an Patienten vermittelt werden.
Internetzugang
In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe steht ein kostenfreier Internetzugang für Patientinnen und deren Angehörige zur Verfügung.
Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
Es stehen den Besuchern und Patenten kostenpflichtige und kostenfreie Parkplätze mit zeitlicher Beschränkung zur Verfügung.
Kulturelle Angebote
Für Personal und Besucher wurden im Berichtsjahr temporäre Ausstellungen und weitere kulturelle Angebote organisiert: - Bilderausstellungen u.a. zur Geschichte des Klinikums und der Region - Galerien der Schüler des Gymnasiums Lauchhammer - Jährlich findet im September ein Kinderfest für die kleinen Patienten im Klinikum und für die Kinder der Mitarbeiter und der Region statt. - Weihnachtsfeier für ehemalige Mitarbeiter des Klinikums - Mitarbeiterfest, Weihnachtsfeier für Mitarbeiter und deren Kinder. - Hochseilgarten im FamilienCampus - Elternakademie im FamilienCampus
Maniküre/Pediküre
Ein externer Dienstleister kann auf Wunsch an Patienten vermittelt werden.
Parkanlage
In allen Klinikbreichen stehen Parkanlagen für die Patienten und Besucher zur Verfügung. Durch Baumaßnahmen kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen kommen.
Rauchfreies Krankenhaus
Das Klinikum ist Mitglied im Deutschen Netzwerk "Rauchfreier Krankenhäuser". Die Gebäude des Klinikums sind rauchfrei. In den Außenanlagen darf nur an den festgelegten Bereichen geraucht werden.
Schwimmbad/Bewegungsbad
Das Bewegungsbad im Klinikbereich Lauchhammer wird von den stationären Patienten des Klinikums auf ärztliche Anordnung genutzt. Die individuelle Betreuung und Anleitung erfolgt durch ausgebildete Therapeuten, die im Klinikum angestellt sind. Für Mitarbeiter steht zu festgelegten Zeiten das Bad für die organisierte Nutzung offen. Weiter wird Baby- und Kleinkinderschwimmen angeboten (mehr dazu unter Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe).
Besuchsdienst/„Grüne Damen“
"Grüne Damen" sind Laien, die ehrenamtlich, unabhängig und in eigener Verantwortung persönliche Wünsche von Patienten erfüllen. Ihr Anliegen ist es, sich Zeit zu nehmen für Gespräche, zum Zuhören und zur Erledigung kleiner Besorgungen und Hilfeleistungen. Sie werden auf Anforderung des Stationspersonals tätig.
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
Den Patienten, Angehörigen und Besuchern stehen Mitarbeiter für den individuellen Empfang zur Verfügung. Die Patienten werden während des stationären Aufenthaltes durch Mitarbeiter des zentralen Begleitdienstes unterstützt.
Dolmetscherdienste
Den Mitarbeitern der Kliniken liegt eine Liste mit Sprachkundigen vor, auf die im Bedarfsfall zurückgegriffen werden kann. Die Liste wird ständig aktualisiert und ist im Intranet veröffentlicht.
Seelsorge
Auf persönlichen Wunsch der Patienten wird seelsorgerischer Beistand vermittelt. Die Abfrage erfolgt bereits bei Aufnahme des Patienten.
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
Für Gäste des Klinikums und Interessenten steht ein breites Fort-, Weiterbildung- und Informationsangebot zu medizinischen und rechtlichen Fragen zur Verfügung.
Kinderbetreuung
Kooperationsvertrag mit der Kinderinsel "Froggy". Mitarbeiter haben die Möglichkeit, ihre Kinder auch außerhalb der regulären Dienstzeiten unterzubringen. Bei Bedarf ist die Betreuung der Kinder von Patienten, die in tagesklinischer Betreuung sind, möglich.
Beschwerdemanagement
Verweis auf Abschnitt D-4
Klinikum Niederlausitz GmbH
Calauer Str. 8
01968 Senftenberg

Postfach Calauer Straße 8
01968 Senftenberg

Telefon: 03573 750
Fax: 03573 751448
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.klinikum-niederlausitz.de

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