Deutsches Herzzentrum München des Freistaates Bayern


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikBayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (öffentlich)
Psychiatrisches KrankenhausNein
Anzahl der Betten197
Vollstationäre Fallzahl11384
Teilstationäre Fallzahl0
Ambulante Fallzahl22568 (Fallzählweise)
Lehrkrankenhaus der UniversitätTechnische Universität München
Akademische LehreDozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Alle Klinikdirektoren sind Universitätsprofessoren und Lehrstuhlinhaber der TU München mit allen dortigen Aufgaben in Forschung und Lehre und verfolgen die akademische Ziele der TUM Fakultät für Medizin. Das DHM bietet ein Wahlpflichtfach Herzchirurgie, Blockpraktika und Vorlesungen an.

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Fachhochschulen

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)
Die interne Evaluation der Studierenden der TU München hat für die Dozenten des Deutschen Herzzentrums München in den letzten Jahren wiederholt Bestnoten für die akademische Lehre ergeben. Standort des Deutschen Zentrums für Herz- und Kreislauferkrankungen (DZHK). Mitglied der Munich Heart Alliance.

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
Enge Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen Herzzentren in multizentrischen und transatlantischen Studien, grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch inkl. Hospitationen, sehr enge Forschungskooperation mit der Fakultät für Sportwissenschaft an der Technischen Universität München.

Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
Teilnahme an multizentrischen Phase-II-Studien.

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
Das DHM hat mehrere international hoch angesehene Studien konzipiert und publiziert. Das Haus spielt eine Vorreiterrolle für eine innovative wissenschaftlich begründete Medizin. Neben allg. Forschungslaboren (inkl. eigener Neubau) verfügt das DHM über ein eigenes Labor für Molekulargenetik.

Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen Studien
Die Kliniken des DHM sind an mehreren nationalen und internationalen Multicenterstudien und Registerstudien beteiligt, die zum Teil direkt vom DHM als „Investigator Initiated Trials“ (IIT) durchgeführt werden.

Herausgeberschaften wissenschaftlicher Journale/Lehrbücher
Viele der im DHM tätigen Professoren sind Herausgeber oder Mitherausgeber von wissenschaftlichen Journalen und Lehrbüchern ihres Fachgebietes.

Doktorandenbetreuung
Klinik für Herz-und Kreislauferkrankungen: ca. 35 Doktoranden, Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie: ca. 40 Doktoranden, Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie: ca. 35 Doktoranden, Klinik für Chirurgie angeborener Herzfehler und Kinderherzchirurgie: 15 Doktoranden
Ausbildung in anderen HeilberufenGesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Neben der Grundausbildung besteht die Möglichkeit der Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege (in Kooperation mit anderen Kliniken).

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
Neben der Grundausbildung besteht die Möglichkeit der Fachweiterbildung Pädiatrische Intensiv- und Anästhesiepflege (in Kooperation mit anderen Kliniken). Hierfür ist das DHM Weiterbildungsstätte gemäß DKG-Empfehlung.

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
Das DHM ist Kooperationspartner des Akademischen Instituts für Gesundheits- und Sozialberufe (IGS) Rosenheim.

Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent und Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin (MTLA)
Das DHM ist Kooperationspartner der Staatlichen Berufsfachschule für Medizinisch-Technische- Laboratoriumsassistenten (MTLA) des Max von Pettenkofer Instituts.

Anästhesietechnischer Assistent und Anästhesietechnische Assistentin (ATA)
Das DHM ist Kooperationspartner des Akademischen Instituts für Gesundheits- und Sozialberufe (IGS) Rosenheim.
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
172,2 (davon 108,3 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
33,2
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
326,02

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
56,82

Anzahl Altenpfleger
-

Anzahl Pflegeassistenten
6,64

Anzahl Krankenpflegehelfer
3,35

Anzahl Pflegehelfer
6,3

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
-

Anzahl Operationstechnische Assistenz
4,87

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl Diätassistent und Diätassistentin
3,25

Anzahl Erzieher und Erzieherin
0,5

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
12,8

Anzahl Psychologe und Psychologin
0,58

Anzahl Sozialpädagoge und Sozialpädagogin
2,5

Anzahl Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal
16,8

Anzahl
18,9

Anzahl
13,2

Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung
Hochfrequenzthermotherapiegerät (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Szintigraphiescanner/Gammasonde (Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z.B. Lymphknoten)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Inkubatoren Neonatologie (Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten))
Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermoablationsverfahren (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Gefäßzentrum
Es werden alle gängigen nichtinvasiven angiologischen Untersuchungen zur Evaluation von Gefäßerkrankungen durchgeführt. Interventionelle Behandlungen (PTA, Stentimplantation, Katheterlyse) werden im Bereich der hirnversorgenden Gefäße, der Nieren- und sonstigen Viszeralarterien sowie der Extremitätenarterien durchgeführt.
Transplantationszentrum
Die Transplantation des Herzens stellt heute für Patienten mit einer Herzkrankheit im Endstadium nach Ausschöpfen aller Therapiemöglichkeiten eine gute Chance dar, ihr Leben um inhaltsreiche Jahre zu verlängern. Indikationen für eine Herztransplantation: - Koronare Herzerkrankung im Endstadium - Angeborene oder erworbene Schwäche des Herzmuskels - Entzündung des Herzmuskels - Angeborene Herzfehler Das Zusammenwirken zwischen dem Patienten, seiner Familie und dem behandelnden Ärzteteam in der Zeit vor und nach der Transplantation ist für das Langzeitergebnis entscheidend. Nach erfolgreicher Transplantation können die Patienten wieder aktiv am Leben teilnehmen
Zentrum für angeborene und erworbene Fehlbildungen
Herzchirurgische Korrekturen aller angeborenen Herzfehler in jedem Alter, Herzoperationen bei Frühgeborenen, Neugeborenen und Kindern; Kathterinterventionen wie Ballondilatation bei verengten Klappen (Aortenklappe, Pulmonalklappe) und Gefäßstenosen (Pulmonalarterien, Koarktation der Aorta), Verschluss von Herzscheidewanddefekten, transkutaner Pulmonalklappenersatz (Melody)
Rhythmologiezentrum
Operative und interventionelle Therapie von Herzrhythmusstörungen , z.B Katheterablation. Implantation von Defibrillatoren zur Einkammer-, Zweikammer- und Dreikammerstimulation.
Zentrum für Radiologie
Herz- und Gefäßdiagnostik mit modernen nicht invasiven bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz- und Computertomographie)
24-Stunden- Notfallversorgung
Den Patienten aller Altersklassen steht die Diagnostik, konservative, interventionelle und operative Therapie, rund um die Uhr zur Verfügung. In unserer Schwerpunktklinik gehört das regelmäßige interdisziplinäre Reanimationstraining der Mitarbeiter (inklusiver nichtmedizinisches Personal) zur Selbstverständlichkeit.
Zentrum für operationsersetzende Herzklappenimplantation
Eine schonende Behandlung stellt die Katheter gestützte Aortenklappenimplantation dar. Bei dem Verfahren ist ein Anschluss an die Herz-Lungen-Maschine nicht notwendig, das Herz schlägt während der Implantation der Herzklappe weiter. Die Dauer des Eingriffs ist wesentlich kürzer als bei konventionellen Verfahren und die Methode deutlich schonender für den Organismus. Der transkutane Pulmonalklappenersatz wird als operationsersetzende Therapieform bei angeborener Pulmonalklappenerkrankungen eingesetzt. Ein weiteres Beispiel ist die endovaskuläre Versorgung der Mitralklappeninsuffizienz mit Einsetzen von neuartigen ?Clips?. Bei dieser Katheterbehandlung beseitigt der Clip die Klappenundichtigkeit, indem er die beiden Segel der Herzklappe miteinander fixiert.
Akupressur
Die Akupressur ist ein therapeutisch angewandtes Heilverfahren, bei dem Druck auf bestimmte Punkte des Körpers ausgeübt wird. Als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird sie ergänzend zur Schmerzbehandlung mit Medikamenten verwendet.
Akupunktur
Die Akupunktur – als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) – ist eine seit über 2000 Jahren bekannte Regulationstherapie. Sie kommt als Ergänzung zur Schmerzbehandlung mit Medikamenten zum Einsatz.
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Beratung der Angehörigen über weitere häusliche Pflege oder Heimunterbringung im Anschluss an die Krankenhausbehandlung, bei Bedarf auch über Betreuungsrecht oder Patientenverfügung.
Atemgymnastik/-therapie
Aktives Vorbeugen einer Lungenentzündung vor und nach Operationen durch Erlernen der richtigen Atem- und Hustentechnik mittels Atemtrainingsgeräten bzw. b. Bed. durch passive therapeutische Maßnahmen. Intensivere Betreuung, Diagnostik und Therapie von Atemproblemen durch Atmungstherapeuten der DGP.
Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern
Eine spezifische, altersgemäße, pädagogische und ergotherapeutische Betreuung der Patienten, die während ihres Klinikaufenthaltes großen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind, wird im Spielzimmer und am Patientenbett angeboten.
Basale Stimulation
Bei kindlichen Entwicklungsstörungen wird die basale Stimulation zur Wahrnehmungsförderung eingesetzt.
Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Einleitung und Empfehlung von notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen.
Bewegungstherapie
Durch die gezielte Übungsanleitung wird die Beweglichkeit der Gelenke nach der Operation aufrechterhalten und der alte Kraftzustand wiederhergestellt.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Patienten, die bereits vor der Operation einen Schlaganfall oder neurologische Erkrankungen hatten, werden durch eine gezielte, individuelle Therapie nach dem Bobath-Konzept behandelt.
Diät- und Ernährungsberatung
Neu aufgenommene Patienten werden zu Allergien, Unverträglichkeiten und Essenswünschen befragt. Es besteht ein auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmtes Ernährungskonzept auf den herzchirurgischen Intensivstationen, das Risiken der Mangelernährung und Komplikationen reduziert.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Ein Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik wird in Absprache mit dem ärztlichen Dienst durch MitarbeiterInnen der Sozialberatung organisiert. Der Rahmenvertrag Entlassmanagement gemäß SGB 5 wird umgesetzt.
Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege
Die Kontaktschwestern begleiten, unterstützen und informieren Eltern, Kinder, Jugendliche und Erwachsene während des Krankenhausaufenthaltes und in der Sozialmedizinischen Nachsorge zu Hause. Darüber hinaus führen sie CoaguChek-Schulungen für Patienten mit angeborenen Herzfehlern durch.
Fußreflexzonenmassage
Mit dieser Behandlungsform wird auf den funktionellen Gesamtablauf der Lebenskräfte des Organismus Einfluss genommen.
Kinästhetik
Die Unterstützung der Bewegungswahrnehmung hat die Erleichterung der Mobilisation von Menschen ohne Heben und Tragen zum Ziel. Ebenso das Erkennen und Fördern der Bewegungsressourcen von Patienten und die Erhaltung der körperlichen Gesundheit der Pflegenden.
Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theatertherapie/Bibliotherapie
Einmal pro Woche kommt eine Kunsttherapeutin in die Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie. Ehrenamtliche Damen fahren mit dem Bücherwagen über die Station.
Manuelle Lymphdrainage
Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles Abdrainieren (Ab- und Weiterleitung) der Gewebsflüssigkeit über die Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Eine Anwendung erfolgt bei Lymphabflussstörungen, z. B. nach Operation.
Massage
Postoperative Bewegungseinschränkungen können zu Verspannungen führen. Teilmassagen helfen unseren Patienten ihre Beschwerden zu lindern.
Medizinische Fußpflege
Bei Bedarf besteht eine Zusammenarbeit mit externen Fußpflegern/Podologen.
Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie
Der Körper wird in der Osteopathie als funktionelle Einheit betrachtet. Störungen eines Körperteils können sich demzufolge auch auf andere Bereiche auswirken. Durch die Behandlung des Knochengerüstes und des Bewegungsapparates lassen sich auch Störungen der Organsysteme günstig beeinflussen.
Pädagogisches Leistungsangebot
Einmal in der Woche gibt es eine Beratung durch eine Lehrkraft in der Ambulanz.
Physikalische Therapie/Bädertherapie
Die physikalische Therapie umfasst alle aufgeführten Einzelmaßnahmen im Bereich der Physiotherapie.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Physiotherapeuten verschaffen sich schon vor der Operation ein Bild über das Allgemeinbefinden und evtl. Begleiterkrankungen unserer Patienten. Sie machen sie mit atemtherapeutischen Maßnahmen vertraut, zeigen ihnen ein schonendes Abhusten und ein schmerzfreies Aufsetzen an die Bettkante.
Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse
Beratung und Information gemäß Expertenstandards Sturzprophylaxe, Dekubitusprophylaxe, Ernährungsmanagement und Schmerzmanagement.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Die Betreuung von Patienten mit angeborenen Herzfehlern umfasst die Unterstützung der Eltern, Vorbereitung und Beratung bei der Bewältigung von komplexen Herzoperationen und Kathetereingriffen sowie die Vermittlung an Beratungsstellen und niedergelassene Therapeuten.
Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik
Durch gezielte Patientenanleitung wird die Wahrnehmung der Körperhaltung gefördert und die entsprechende Muskulatur gekräftigt.
Schmerztherapie/-management
Durch eine rechtzeitig eingeleitete systematische Schmerzeinschätzung, Schmerzbehandlung, Schulung und Beratung von Patienten und ihren Angehörigen tragen Ärzte, Pflegekräfte und Physiotherapeuten maßgeblich dazu bei, Schmerzen und deren negativen Auswirkungen auf den Genesungsprozess zu verhindern.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Ernährungsberatung für Patienten durch geschulte Diätassistentinnen auf Anfrage. Schulungen für Angehörige u. Patienten zum Selbstmanagement d. Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten (zB Marcumar). Genetische Beratung, Begleitung der Gerinnungseinstellung nach Entlassung,Interstage Monitoring
Stillberatung
Eine Still- und Laktationsberaterin berät und unterstützt Mütter bei Problemen und Fragestellungen im Zusammenhang mit Stillen und Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen.
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Bei Bedarf besteht eine Zusammenarbeit mit externen Hilfsmittelversorgern.
Wärme- und Kälteanwendungen
Bei Verspannungen von Gewebe und/oder Muskulatur kann diese Maßnahme eingesetzt werden. Der Stoffwechsel wird angeregt und Schlackenstoffe können besser abtransportiert werden.
Wundmanagement
Die Therapieform des modernen Wundmanagements umfasst Wundanamnese, Physiologie der Wundheilung mit den Wundheilungsphasen, Wundbehandlung, Schmerzmanagement, Wunddokumentation. Die Behandlung erfolgt durch speziell geschultes Personal (Wundexperte ICW).
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler (ABAHF) und andere Elterninitiativen, Rehabilitationskliniken, KlinikClowns, Zentrum Univentrikuläres Herz
Aromapflege/-therapie
Zur Unterstützung der positiven Beeinflussung von Körper, Seele und Geist wird auf der Station 1.4 der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie das Konzept der Aromapflege angewendet. Ziel soll dabei sein, Patienten in ihrem Wohlbefinden zu fördern und auftretende Stimmungsschwankungen zu harmonisieren.
Sozialdienst
Unterstützung bei sozialrechtlichen Angelegenheiten (z.B. Schwerbehinderung, Pflegegrad), Fragen zur Nachsorge (häusliche Pflege, Hilfsmittel, Heimplatzvermittlung, Vermittlung von Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen), Anschlussheilbehandlung und die familienorientierte Rehabilitation.
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verfolgt das Deutsche Herzzentrum München das Ziel, ein hoch spezialisiertes Gebiet der Medizin für ein breites Publikum zugänglich und transparenter zu machen. Monatlich finden Patientenveranstaltungen zur Vorbereitung auf die Herzoperation statt.
Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien
Pränatale Vorbereitung für Schwangere, deren Kinder mit angeborenem Herzfehler auf die Welt kommen. Altersentsprechende und persönliche OP-Vorbereitung durch die Kontaktschwestern bzw. Psychologin bei sehr belasteten Familien. Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Ronald McDonald Elternhaus.
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Kooperation mit der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München - AKM (inklusive sozialmedizinischer Nachsorge durch unsere Kontaktschwestern) und diversen ambulanten Pflegediensten in ganz Deutschland.
Eigenblutspende
Operationen am Herzen können mit erheblichen Blutverlusten einhergehen. In vielen Fällen kann der Patient vor der Operation sein eigenes Blut spenden, das ihm dann bei Bedarf während oder nach der Operation wieder zurück übertragen wird.
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Es sind verschiedene Komfortniveaus möglich.
Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer
Es sind Mutter-Kind-Einheiten mit eigener Nasszelle verfügbar.
Unterbringung Begleitperson
Für Begleitpersonen von Patienten, unter 18 Jahren, steht in der Kinderkardiologie das Ronald McDonald Haus zur Verfügung. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten erfahren Sie auf den Stationen oder im Chefarztsekretariat Ihrer behandelnden Abteilung. Auch unsere Kontaktschwestern helfen gerne weiter.
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Die Krankenzimmer sind moderne Zweibettzimmer. In jedem Zimmer ist eine Nasszelle mit Dusche und WC vorhanden.
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
Den Patienten steht ein ehrenamtlicher Hilfsdienst - die so genannten Grünen Damen - zur Seite, der für kleine Besorgungen angefordert werden kann.
Seelsorge
Gern sind die Mitarbeiter unserer Klinikseelsorge bereit, Patienten in ihrer besonderen Lebenssituation zu besuchen. Für Dienste, die an einen Priester gebunden sind, vermitteln wir sie auch gerne zur Pfarrei der evangelischen Stephanuskirche oder zur katholischen Pfarrei St. Benno.
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
Neben der Patientenbroschüre werden Informationsveranstaltungen angeboten, in der wir unsere Patienten persönlich bei der Beantwortung von Fragen, z.B. über eine bevorstehende Herzoperation, unterstützen möchten. Darüber hinaus findet die Beratung persönlich statt.
Kinderbetreuung
Eine spezifische, altersgemäße und pädagogische Betreuung der Patienten, die während ihres Klinikaufenthaltes großen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind, wird im Spielzimmer und am Patientenbett angeboten.
Beratung durch Selbsthilfeorganisationen
Für viele Lebenssituationen sind Selbsthilfegruppen entstanden. Auskunft über das Spektrum der Angebote bzw. Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme gibt Ihnen das Sekretariat der behandelnden Klinik. Auf den Stationen liegt in der Regel Informationsmaterial der Selbsthilfegruppen aus.
Deutsches Herzzentrum München des Freistaates Bayern
Lazarettstraße 36
80636 München

Telefon: 089 12180
Fax: 089 12183053
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.dhm.mhn.de/de/home.cfm

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