Universitätsmedizin Göttingen

Universitätsmedizin GöttingenUniversitätsmedizin Göttingen

Allgemeine Informationen

Träger der KlinikGeorg-August-Universität Göttingen (öffentlich)
Psychiatrisches KrankenhausJa (mit Versorgungsverpflichtung)
Anzahl der Betten1456
Vollstationäre Fallzahl48213
Teilstationäre Fallzahl2243
Ambulante Fallzahl181816 (Quartalszählweise)
Lehrkrankenhaus der UniversitätGeorg-August-Universität Göttingen
Akademische Lehre Studentisches Trainingszentrum Ärztlicher Praxis und Simulation (STÄPS)
Im Oktober 2009 wurde das STÄPS offiziell eingeweiht. Auf 1200m² befinden sich Seminarräume sowie Kleingruppen- und Themenräume, die für den studentischen Unterricht und extracurriculare Veranstaltungen genutzt werden. Die Erweiterung des Learning Ressource Center wird aktiv vorangetrieben.

Kooperative Lehrprojekte
Zum WiSe09/10 sind erstmals Göttinger Medizinstudenten für das 6. klinische Semester an die Helios-Kliniken in Berlin und Bad Saarow gewechselt. Nach der erfolgreich verlaufenen Pilotphase haben im SoSe10 weitere Studierende die Möglichkeit genutzt, ihre Ausbildung im klinischen Studienabschnitt in Berlin abzuschließen.

Institutionelle Evaluation des Qualitätsmanagements in Lehre und Studium an der UMG
Eine von der ZEvA organisierte Institutionelle Evaluation des Qualitätsmanagements in Lehre und Studium an der UMG wurde in 2009 abgeschlossen. Ein wesentliches Ergebnis dieser Evaluation war die Aufstellung eines 5-Jahres Entwicklungsplanes (2009-2014) für die Lehre. Dieser sieht u.a. die Etablierung eines Konzeptes für die leistungsorientierte Mittelvergabe für Lehre (LOM-L), den Aufbau eines hochschuldidaktischen Weiterbildungsangebots sowie eine Curriculumsreform vor.

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Zahlen werden an der UMG nicht erfasst.

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Fachhochschulen
Zahlen werden an der UMG nicht erfasst.

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)
Jährlich werden an der UMG ca. 100 PJ-Studierende ausgebildet. Die Ausbildung weiterer PJ-Studierender erfolgt an den akademischen Lehrkrankenhäusern der UMG. Es wurde ein PJ-Logbuch entwickelt und eine Struktur- und Organisationsevaluation im PJ etabliert. PJ-Studierende erhalten nunmehr eine einheitliche Vergütung in Höhe von 400?/Monat.

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
Die UMG hat sich mit der Georg-August-Universität, den Max-Planck-Instituten und dem Deutschen Primatenzentrum in den letzten Jahren über Forschungsverbünde, in der Lehre und über Brückenprofessuren immer mehr vernetzt. Ein wichtiger Ansatzpunkt war dabei die Zusammenarbeit und Abstimmung im Göttinger Research Council (GRC), dem auch der Sprecher des Vorstands der UMG angehört. In folgenden gemeinsamen Forschungsprojekten mit der Georg-August-Universität ist die UMG direkt eingebunden: DFG Forschungszentrum, Exzellenz-Cluster, SFB 860 "Integrative Structural Biology of Dynamic Macromolecular Assemblies", Graduiertenkolleg 1644 "Skalenprobleme in der Statistik".

Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
Neu-Initiierung von AMG-Studien in 2010: 43

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
Neu-Initiierung von AMG und MPG-Studien in 2010: 51

Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen Studien
Neu-Initiierung von AMG, MPG, Nicht-AMG und Nicht-MPG Studien in 2010: 334

Herausgeberschaften wissenschaftlicher Journale/Lehrbücher
Keine Angaben möglich, da an der UMG der Sachverhalt nicht zentral erfasst wird.

Doktorandenbetreuung
Seit 2009 existiert das "Jacob-Henle-Programm für Experimentelle Medizin", welches besonders befähigten Studierenden eine naturwissenschaftliche Zusatzausbildung bietet und sie auf die Anfertigung einer anspruchsvollen, experimentellen Doktorarbeit vorbereitet. Im WiSe10/11 wurde erstmals eine Doktorandenbörse für die Vermittlung von Promotionsthemen aus Human- und Zahnmedizin durchgeführt.
Ausbildung in anderen Heilberufen MTA Labor
60 Ausbildungsplätze sind vorhanden. Der praxisorientierte Unterricht wird in eigenen Laboreinrichtungen gehalten. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden.

Fachweiterbildungsstätte für internistische und operative Intensiv- und Anästhesiepflege
24 Weiterbildungsplätze stehen zur Verfügung. Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend über 30 Monate mit staatlich anerkanntem Abschluss. Die Weiterbildung besteht aus 720 Stunden theoretischem Unterricht an Studientagen sowie -blöcken und praktischen Einsätzen in verschiedenen Disziplinen.

Fachweiterbildungsstätte für operative und endoskopische Pflege
Es sind 20 Weiterbildungsplätze zur berufsbegleitenden Weiterbildung über 24 Monate mit staatlich anerkanntem Abschluss vorhanden. Die Weiterbildung umfasst 720 Stunden theoretischen Unterricht an Studientagen sowie -blöcken und praktische Einsätze in verschiedenen Disziplinen.

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Es sind 150 Ausbildungsplätze vorhanden; ausbildungsbegleitend besteht das Angebot eines Studiums zum Bachelor of Nursing in Kooperation mit der Fachhochschule Hannover. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
48 Ausbildungsplätze sind vorhanden; ausbildungsbegleitend besteht die Möglichkeit eines Studiums zum Bachelor of Nursing in Kooperation mit der Fachhochschule Hannover. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden.

Physiotherapeut und Physiotherapeutin
72 Ausbildungsplätze werden vorgehalten. Diese Schule ist durch den Interessenverband zur Sicherung der Qualität der Ausbildung an den Schulen für Physiotherapie (ISQ) zertifiziert und bestand im Januar 2009 erfolgreich das Re-Audit. Ausbildungsbegleitend besteht das Angebot eines Bachelor-Studiengangs in Kooperation mit der Fachhochschule Hildesheim (HAWK). Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden.

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin (MTA)
Diese Ausbildungsstätte wurde 2008 gegründet. Für jeden Ausbildungsjahrgang können 15 Plätze vergeben werden. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden.

Medizinisch-technischer-Radiologieassistent und Medizinisch-technische-Radiologieassistentin (MTRA)
Es werden 60 Ausbildungsplätze vorgehalten. Der praxisorientierte Unterricht erfolgt an eigenen Anlagen und in der Krankenversorgung an modernsten Geräten. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden.

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
Der Ausbildungsgang wurde 2009 gestartet, die Ausbildungsstätte ist von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) anerkannt. Die Aufnahme der Auszubildenden erfolgt jährlich mit einer max. Kursgröße von 15 Personen.

Logopäde und Logopädin
36 Ausbildungsplätze stehen zur Verfügung, wobei ausbildungsbegleitend ein Bachelor-Studiengang in Kooperation mit der Fachhochschule Hildesheim (HAWK) absolviert werden kann. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden. Die Schule wurde 2010 erstmals vom Berufsverband der Logopäden für die Qualität der Ausbildung zertifiziert.

Entbindungspfleger und Hebamme
Es stehen 36 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Ausbildungsbegleitend besteht das Angebot eines Bachelor-Studiengangs in Kooperation mit der Fachhochschule Hildesheim (HAWK). Im Rahmen des Mobilitätsprogramms können Auslandseinsätze innerhalb der EU absolviert werden.
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
749,7 (davon 328,1 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0,0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
24,8
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
1075,7

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
137,8

Anzahl Altenpfleger
-

Anzahl Pflegeassistenten
38,0

Anzahl Krankenpflegehelfer
5,3

Anzahl Pflegehelfer
0,5

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
12,3

Anzahl Operationstechnische Assistenz
6,0

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl
37,6

Anzahl
0,0

Anzahl
8,3

Anzahl
0,0

Anzahl
14,2

Anzahl
12,9

Anzahl Arzthelfer und Arzthelferin
64,4

Anzahl Diätassistent und Diätassistentin
4,0

Anzahl Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin
13,5

Anzahl Erzieher und Erzieherin
7,0

Anzahl Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerin
0,0

Anzahl Heilpädagoge und Heilpädagogin
0,0

Anzahl Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte
0,0

Anzahl Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin
8,3

Anzahl Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin
7,2

Anzahl Musiktherapeut und Musiktherapeutin
0,0

Anzahl Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und Ernährungswissenschaftlerin
0,0

Anzahl Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin/Orthopädiemechaniker und Orthopädiemechanikerin/Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin/Bandagist und Bandagistin
0,0

Anzahl Sonderpädagoge und Sonderpädagogin/Pädagoge und Pädagogin/Lehrer und Lehrerin
0,0

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
42,2

Anzahl Podologe und Podologin/Fußpfleger und Fußpflegerin
0,0

Anzahl Psychologe und Psychologin
42,9

Anzahl Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin
0,0

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
8,6

Anzahl Sozialpädagoge und Sozialpädagogin
0,0

Anzahl Stomatherapeut und Stomatherapeutin
2,0

Anzahl Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
0,0

Anzahl Audiologe und Audiologin/Audiologieassistent und Audiologieassistentin/Audiometrieassistent und Audiometrieassistentin/Audiometrist und Audiometristin/Hörgeräteakustiker und Hörgeräteakustikerin
0,0

Anzahl Bewegungstherapeut und Bewegungstherapeutin (z. B. nach DAKBT)/Tanztherapeut und Tanztherapeutin
2,0

Anzahl Bobath-Therapeut und Bobath-Therapeutin für Erwachsene und/oder Kinder
7,0

Anzahl Castillo-Morales-Therapeut und Castillo-Morales-Therapeutin
1,0

Anzahl Entspannungspädagoge und Entspannungspädagogin/Entspannungstherapeut und Entspannungstherapeutin/Entspannungstrainer und Enspannungstrainerin (mit psychologischer, therapeutischer und pädagogischer Vorbildung)/Heileurhythmielehrer und Heileurhythmielehrerin/Feldenkraislehrer und Feldenkraislehrerin
0,0

Anzahl Fotograf und Fotografin
0,0

Anzahl Freizeit- und Erlebnispädagoge und Freizeit- und Erlebnispädagogin/Freizeit- und Erlebnistherapeut und Freizeit- und Erlebnistherapeutin (mit psychologischer, pädagogischer oder therapeutischer Vorbildung)
0,0

Anzahl Heilpraktiker und Heilpraktikerin/Homöopath und Homöopathin
0,5

Anzahl Kinderpfleger und Kinderpflegerin
0,0

Anzahl Kosmetiker und Kosmetikerin/medizinischer Linergist und medizinische Linergistin (Permanent Makeup oder Pigmentierung)
0,0

Anzahl Manualtherapeut und Manualtherapeutin
10,0

Anzahl Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal
452,1

Anzahl Sportlehrer und Sportlehrerin/Gymnastiklehrer und Gymnastiklehrerin/Sportpädagoge und Sportpädagogin
0,0

Anzahl Urotherapeut und Urotherapeutin
0,0

Anzahl Vojtatherapeut und Vojtatherapeutin für Erwachsene und/oder Kinder
3,8

Anzahl Zahnmedizinischer Fachangestellter und Zahnmedizinische Fachangestellte/Dentalhygieniker und Dentalhygienikerin/Zahnmedizinischer Prophylaxeassistent und Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin
15,0

Anzahl Apotheker und Apothekerin
9,5

Anzahl Asthmaberater und Asthmaberaterin/Asthmatherapeut und Asthmatherapeutin/Asthmatrainer und Asthmatrainerin
11,0

Anzahl Gefäßassistent und Gefäßassistentin
0,0

Anzahl Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
0,0

Ionenchromatograph
Atomabsorptionsspektrometer
Gaschromatographen
Hochdruckflüssigkeitschromatographiegerät (HPLC)
TOC-Analysegerät
Hochfrequenzoszillationsbeatmungsgeräte
Nahinfrarotspektroskopie
Toxikologisches Labor
Sehtestmessplatz
Optischer-Cohärenz-Tomograph
IOL-Master
Fundus-/Spaltlampenkamera
Hornhaut-Topographie-Gerät
Hornhaut-Pachymeterie-Gerät
Hornhaut-Endothelmikroskopie
Geräte für statische und kinetische Perimetrie
Kryokoagulationsgerät
Cyclophotokoagulationsgerät
Phakoemulsifikationsgerät
Vitrektomiegerät
Ösophagus-Manometrie
Atemtest-Labor
Stereotaktische Brustbiopsie
Blutschaukel
Auftaugeräte
Telemetrieanlage
Elektrophoresesystem
Immunchemische Analysensysteme
Urinchemieanalysator
Blutgasanalysatoren
Massenspektrometer Q-TOF
Massenspektrometer MALDI-TOF
Massenspektrometer (LC-MS/MS)
DNA-Sequenzierer
Gen-Chip Plattform (Affymetrix)
EEG Quellenanalyse
4 Kanal-Evozierte Potenziale
Transkranielle Magnetstimulation
Repetitive Transkranielle Magnetstimulation
Transkranielle Gleichstromstimulation
Transkranielle Random noise Stimulation
Muskelsonographie
Spastikquantifizierungssystem
HPLC-Messplatz mit Detektor (UV, Fluoreszenz, MS-MS)
Konfokales Lasermikroskop
Time-lapse Videomikroskop
FACS-Sorter
Flexible und starre Endoskope
Digitaler Volumentomograph (DVT)
Piezogerät
O2C-Messung
intraorale Manometrie
Single tooth local anesthesia (STA)
Geräte für Immunadsorption
Geräte für Proteomanalysen
Geräte für invasives und nicht-invasives Kreislaufmonitoring
Geräte für nephrologisch-rheumatologische Spezialanalytik
spinaler Operationsroboter
Intensiv-EEG-Monitoring
Intensiv-SEP-Monitoring
Standard-Histologie-Labor-Ausstattung incl. Immunhistochemie
PCR
Zellkultur
Gammakamera
Gammsonde
Aktivimeter
In-vitro-Messplatz
Kontaminationsmonitore
ESWT - Extracorporal Shock Wave Therapy
Hochfrequenz Läsionssystem
Nicolet Endeavor CR
Elektrokardiogramm
Taskforce Monitor
Geräte zur Herzunterstützung und Ersatz
IABP
Gammabestrahlungsanlage zum Bestrahlen von Blutprodukten
Apherese-Gerät
Endoskop
3D-Bildverstärker (isozentrisch)
AxSym (serologische Diagnostik)
Cobis Amplicor (molekulare Diagnostik)
Tecan Spectra Reader
Light Cycler
Thermocycler
FACS-Analyse
Operationsmikroskope
Titrierautomat
Autoklaven
Hybrid-Katheter/Hybrid-OP
Photodiagnostik und -therapie
Computer-assistiertes Videoauflichtmikroskop
Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Audiometrie-Labor (Hörtestlabor)
Belastungs-EKG/Ergometrie (Belastungstest mit Herzstrommessung)
Bewegungsanalysesystem
Bodyplethysmograph (Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem)
Brachytherapiegerät (Bestrahlung von „innen“)
Cell Saver (Eigenblutaufbereitungsgerät im Rahmen einer Bluttransfusion)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel)
Gastroenterologisches Endoskop (Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung)
Geräte der invasiven Kardiologie (Behandlungen mittels Herzkatheter)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung
Geräte zur Strahlentherapie
Herzlungenmaschine
Hochfrequenzthermotherapiegerät (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Kipptisch (Gerät zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung z. B. zur Diagnose des orthostatischen Syndroms)
Laser
Lithotripter (ESWL) (Stoßwellen-Steinzerstörung)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Mammographiegerät (Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse)
OP-Navigationsgerät
Positronenemissionstomograph (PET)/PET-CT (Schnittbildverfahren in der Nuklearmedizin, Kombination mit Computertomographie möglich)
Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (z. B. C-Bogen)
Schlaflabor
Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall)
Single-Photon-Emissions-computertomograph (SPECT) (Schnittbildverfahren unter Nutzung eines Strahlenkörperchens)
Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
Szintigraphiescanner/Gammasonde (Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z.B. Lymphknoten)
Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)
AICD-Implantation/Kontrolle/Programmiersystem (Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator)
Gerät zur analen Sphinktermanometrie (Afterdruckmessgerät)
Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation (Blutstillung und Gewebeverödung mittels Argon-Plasma)
Arthroskop (Gelenksspiegelung)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Bronchoskop (Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung)
Defibrillator (Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen)
Gerät zur Durchflusszytometrie/ FACS-Scan (Gerät zur Zellzahlmessung und Zellsortenunterscheidung in Flüssigkeiten)
Elektronenmikroskop (Mikroskop mit sehr hoher Auflösung)
Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden)
Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
Endosonographiegerät (Ultraschalldiagnostik im Körperinneren)
Endoskopisch-retrograde-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP) (Spiegelgerät zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mittels Röntgenkontrastmittel)
Inkubatoren Neonatologie (Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten))
Gerät zur intraaortalen Ballongegenpulsation (IABP) (Mechanisches Gerät zur Unterstützung der Pumpleistung des Herzens)
Kapillarmikroskop (Mikroskop für die Sichtung der Beschaffenheit kleinster Blutgefäße)
Kapselendoskop (Verschluckbares Spiegelgerät zur Darmspiegelung)
Gerät zur Kardiotokographie (Gerät zur gleichzeitigen Messung der Herztöne und der Wehentätigkeit (Wehenschreiber))
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen)
Laparoskop (Bauchhöhlenspiegelungsgerät)
Linksherzkathetermessplatz (Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel)
MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) (Minimal in den Körper eindringende, also gewebeschonende Chirurgie)
Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermoablationsverfahren (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
24h-Blutdruck-Messung
24h-EKG-Messung
24h-pH-Metrie (pH-Wertmessung des Magens)
Gerät zur 3-D-Bestrahlungsplanung (Bestrahlungsplanung in drei Dimensionen)
3-D/4-D-Ultraschallgerät
72h-Blutzucker-Messung
Petrophagen-Extraktor (Steinlausentferner)
Echokardiographiegerät
Elektro-/ Videonystagmografiegerät (Gerät zur Messung ruckhafter Augenbewegungen)
Operationsmikroskop
Gynäkologisches Krebszentrum
Das Gynäkologische Krebszentrum der UMG ist nach DIN EN ISO 9001 und durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Es vereint die Kompetenz von Experten verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach (Gynäkologie, Chirurgie, Urologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie). Die Aufgabe des Gynäkologischen Krebszentrums ist die umfassende, auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestützte Diagnostik, Therapie und Nachsorge aller Unterleibskrebserkrankungen. Unser Ziel ist die optimale, individuell angepasste Versorgung jeder Patientin auf höchstem Qualitätsniveau. Wir bieten alle modernen Diagnoseverfahren und die Operation durch in der Tumorchirurgie weitergebildete Ärzte. Alle Aspekte einer Tumorerkrankung finden bei uns die nötige Beachtung durch einfühlsame Ärzte, Schwestern, Psychologen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter. Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums: Prof. Dr. Günter Emons, Direktor der Abt. Gynäkologie und Geburtshilfe. www.uni-frauenklinik-goettingen.de
TraumaNetzwerk
Ziel des 2006 gegründeten TraumaNetzwerks der DGU ist, jedem Schwerverletzten jederzeit die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen. Es setzt fachliche Kompetenz und die Bereitschaft aller beteiligten Leistungserbringer, Kosten- und Krankenhausträger voraus, bestehende Versorgungskonzepte gemeinsam weiter zu entwickeln. Die UMG ist zertifiziertes überregionales Traumazentrum des TraumaNetzwerks Göttingen-Kassel für die Region Südniedersachsen, Nordhessen, Eichsfeld und Teile Ost-Westfalens. Im TraumaNetzwerk haben sich 25 Krankenhäuser aller Versorgungsstufen zusammengeschlossen, um die Behandlung schwer und lebensbedrohlich Verletzter optimal sicher zu stellen; mehr als die Hälfte sind bereits als Traumazentrum zertifiziert; gemeinsam wurden Versorgungsalgorithmen entwickelt und implementiert. Leiter dieses Netzwerkes ist Prof. Dr. K. M. Stürmer, Direktor der Abteilung Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie der UMG.
Blutspendedienst
Der Blutspendedienst und die Blutbank in der Abteilung Transfusionsmedizin (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008) stellen die Versorgung mit Blut und Blutprodukten für die Patienten in der UMG sicher. Dazu gehören die Organisation des Blutspendedienstes mit einer umfassenden Spenderbetreuung, eine qualitätsgesicherte Herstellung von Arzneimitteln aus den Blutspenden sowie eine Bevorratung mit einer ausreichenden Anzahl an Blutprodukten. Mittels maschineller Blutspenden werden außerdem spezielle Blutprodukte hergestellt (z.B. Hämatopoetische Stammzellpräparate). In enger Kooperation mit den klinischen Abteilungen können zeitnah Sonderpräparationen und Spezialpräparate für Patienten bereitgestellt werden. Für immunhämatologische Fragestellungen steht den klinisch tätigen Ärzten des Universitätsklinikums, der umliegenden Krankenhäuser sowie niedergelassenen Ärzten ein transfusionsmedizinischer Konsiliardienst rund um die Uhr zur Verfügung. www.transfusionsmedizin.med.uni-goettingen.de
Brustzentrum
Das Brustzentrum (BZ) der Universitätsmedizin Göttingen ist zertifiziert nach DIN und durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Europäische Gesellschaft für Senologie (EUSOMA Zentrum) Es vereinigt die Kompetenz von Experten verschiedener Fachrichtungen (Gynäkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie, Hämatologie-Onkologie, Plastische Chirurgie) unter einem Dach. Die Aufgabe des BZ ist die umfassende, auf wissenschaftliche Erkenntnis gestützte Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brusterkrankungen. Unser Ziel ist die optimale, individuell angepasste, leitliniengerechte Versorgung jeder Patientin auf höchstem Qualitätsniveau. Dabei erhält auch die Psyche die nötige Beachtung durch enge Zusammenarbeit von Ärzten, (Brust)-Schwestern, Psychoonkologinnen, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern und den guten Kontakt zur Selbsthilfegruppe. Leiter des Brustzentrums ist: Prof. Dr. Günter Emons, Direktor der Abt. Gynäkologie und Geburtshilfe. www.brustzentrum.uni-goettingen.de
Perinatalzentrum
Das Zentrum Frauenheilkunde und der Bereich Neonatologie des Zentrums Kinderheilkunde bilden das Perinatalzentrum für Früh- und Neugeborene. Wir betreuen Frauen mit unkomplizierten Schwangerschaften und Geburten sowie Risikoschwangere mit schweren vor- bestehenden Krankheiten, Schwangerschaftserkrankungen oder Verdacht auf eine Erkrankung beim ungeborenen Kind. Bestmögliche Betreuung in der Risikoschwangerschaft, sichere und schonende Geburtsleitung, Anwesenheit des Kinderarztes bei der Geburt, die räumliche Nähe von Kreißsaal und Kinderintensivstation sowie eine neonatologische Behandlung auf höchstem Niveau erlauben die erfolgreiche Versorgung auch extrem unreifer oder kranker Frühgeborener. Angeborene Fehlbildungen werden in Zusammenarbeit mit den operativen Bereichen der UMG behandelt. Das Zentrum entspricht einem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (LEVEL 1). www.uni-frauenklinik-goettingen.de
Schlaganfallzentrum
Aufgabe der Stroke Unit (engl. für Schlaganfall-Station) ist die optimale Behandlung von Patienten mit Schlaganfall durch eine schnelle und sichere Abklärung der Ursachen und dem daran anschließenden zielgerichteten Einsatz der Therapie. Die Schlaganfall-Station ist mit zehn speziellen Überwachungsplätzen (Monitoring-Plätzen) ausgestattet. Die hohe Qualität in der Stroke Unit wurde Ende 2004 durch die Stiftung "Deutsche Schlaganfall-Hilfe" und die "Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft" bestätigt und zertifiziert. Die anhaltend hohe Qualität wurde durch die erfolgreiche Rezertifizierung in 2011 erneut nachgewiesen. Die Stroke Unit gehört zur Abteilung Neurologie, Abteilungsdirektor Prof. Dr. Mathias Bähr. www.neurologie.med.uni-goettingen.de
Transplantationszentrum
Am Transplantationszentrum Göttingen werden Leber-, Herz- und Mehrfach-Organtransplantationen sowie Nierenlebendspende- und Teilleberlebendspende-Transplantationen durchgeführt (Isolierte Nierentransplantationen erfolgen im Rahmen einer Kooperation nur im Nephrologischen Zentrum Hann. Münden). Die auf langfristigen Transplantationserfolg ausgerichteten Leistungen des Göttinger Zentrums umfassen alle notwendigen Voruntersuchungen vor Aufnahme auf die Warteliste, eine engmaschige Betreuung während der Wartezeit, die Operation nach neuesten chirurgischen Techniken sowie die ambulante Nachsorge. Leber- und Nierenpatienten werden in der Interdisziplinären Transplantations-Ambulanz nachgesorgt, Herzpatienten in der Herztransplantations-Ambulanz. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Transplantationsmedizin betreibt das Zentrum experimentelle Forschung und liefert Daten für nationale und internationale Studien zur Verbesserung von Organ- und Patientenüberleben.
Traumazentrum
Im Rahmen des TraumaNetzwerks Göttingen-Kassel arbeitet die UMG als überregionales, zertifiziertes Traumazentrum auf der höchsten Versorgungsstufe und erfüllt alle Anforderungen für die Maximalversorgung Unfallverletzter aller Schweregrade, wozu auch die Zulassung durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung besteht. Dies bedeutet die 24h-Vorhaltung zahlreicher Bereitschaftsdienste an sieben Tagen der Woche: - jederzeitige Übernahme lebensbedrohlich verletzter Patienten - 24h-Präsenz der notwendigen Fachärzte - 24h-Verfügbarkeit des Schock-Raums der Chirurgischen Notaufnahme - 24h-Operationsbereitschaft - 24h-Aufnahmebereitschaft der Intensivstation - 24h-Verfügbarkeit aller unfallverletzungsrelevanten Fachabteilungen Im Schock-Raum werden unter Leitung der Unfallchirurgie jährlich 650 Patienten versorgt, davon 350 lebensbedrohlich verletzte Patienten. Rettungshubschrauber und Notarztwagen befinden sich direkt am Haus.
Tumorzentrum
Mit dem "Göttingen Comprehensive Cancer Center" (G-CCC) ist an der UMG 2008 ein interdisziplinäres Krebszentrum neu errichtet worden. Dessen zentrale Ziele sind die Erforschung, Prävention und Therapie von Krebserkrankungen sowie die curriculare Gestaltung der studentischen Lehre und ärztlichen Ausbildung in der Onkologie. Alle in diesen Bereichen tätigen Abteilungen der UMG arbeiten im G-CCC zusammen um wirksame Kooperationsstrukturen zu entwickeln. Das G-CCC koordiniert die Zusammenarbeit in interdisziplinären Behandlungseinheiten, Ambulanzen, Tumorboards, behandlungsbegleitenden/-ergänzenden Diensten, in Arbeitsgruppen, wissenschaftlichen Exzellenzmodulen sowie durch ein Krebsregister und eine Tumor-Biobank. Auf dieser Basis arbeitet das G-CCC eng mit den ambulanten und stationären Leistungserbringern in der Region zusammen. Unter Anwendung moderner Methoden der Qualitätssicherung wird gemeinsam mit den Partnern eine stetige Verbesserung der Patientenversorgung angestrebt.
Herzzentrum
Das Herzzentrum besteht aus acht Abteilungen sowie dem Schwerpunkt Kinderherzchirurgie, die auf dem Gebiet des Herz-Kreislaufsystems und der Lunge arbeiten. Die Abteilungen sind zu einem interdisziplinären Zentrum zusammengeführt, um eine optimale und effiziente Krankenversorgung, Forschung und Lehre zu gewährleisten. Das Ziel des Herzzentrums: eine qualitativ hochwertige Medizin, patientenorientiert, aufgeschlossen und transparent praktiziert. Unsere Schwerpunkte in der Patientenversorgung: akuter Herzinfarkt, kardiale Notfälle, Herzkranzgefäßerkrankungen, Katheterbehandlungen und operative Behandlung von Herzklappenfehlern, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen inkl. der Ablation von Vorhofflimmern, psychokardiologische Unterstützung und Behandlung. Auskünfte und Informationsmaterial erhalten Patienten im Infocenter des Herzzentrums. Vorsitzender des Herzzentrums ist Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Direktor der Abteilung Kardiologie und Pneumologie. www.herzzentrum-goettingen.de
Interdisziplinäre Tumornachsorge
Die Interdisziplinäre Kurzzeitonkologie (IKO) wurde im Jahre 1995 als kooperative, interdisziplinäre Einheit der Universitätsmedizin Göttingen zur gemeinsamen Durchführung von systemischen Tumorbehandlungen gegründet. Ziel ist eine optimale ambulante Behandlung von Tumorpatienten. Die IKO ermöglicht die interdisziplinäre, effektive und qualitätssichernde Behandlung von Tumorpatienten und trägt damit zur Steigerung der Lebensqualität dieser Patienten bei. Jährlich werden auf der IKO bis zu 1.400 Patienten mit bis zu 15.000 Patientenkontakten betreut. Die IKO wird geleitet durch Prof. Dr. Lorenz Trümper, Direktor der Abteilung Hämatologie und Onkologie. www.onkologie-haematologie.med.uni-goettingen.de
Kinderzentrum
Im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) können entwicklungsauffällige, behinderte und von Behinderung bedrohte Patienten vom Frühgeborenen bis zum jungen Erwachsenen sowie extrem adipöse Patienten ambulant untersucht und behandelt werden. Ziel ist es, frühestmöglich eine Krankheit zu erkennen, einen Behandlungsplan aufzustellen und die Therapie einzuleiten. Die Betreuung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, den umliegenden Frühförderzentren, niedergelassenen Therapeuten und der häuslichen Kinderkrankenpflege. Die ganzheitliche Behandlung erfolgt im interdisziplinären Team, zu dem Mitarbeiter der Ergotherapie, Ernährungsberatung, Pädiatrie/Neuropädiatrie, Logopädie, Neurophysiologie, Pädaudiologie, Physiotherapie, Psychologie und Sozialpädagogik gehören. Leiter des SPZ sind Prof. Dr. Jutta Gärtner, Direktorin der Abteilung Pädiatrie II, und Prof. Dr. Knut Brockmann, Oberarzt der Abteilung Pädiatrie II. www.paediatrie2.med.uni-goettingen.de
Palliativzentrum
Das Palliativzentrum versorgt unheilbar erkrankte Menschen, die einer besonderen medizinischen, pflegerischen, psychologischen, sozialen und seelsorgerischen Behandlung und Betreuung bedürfen. Ziel ist es, das Leiden zu lindern und die Lebensqualität für die Patienten und deren Familien in den letzten Wochen und Monaten des Lebens zu stabilisieren und - soweit möglich - zu verbessern. Zum Gestaltungskonzept gehören ein Raum der Stille (Klangraum) und ein modernes Bad. Neben der Palliativstation gehören zum Zentrum der palliativmedizinische Konsildienst, der Ambulante Palliativdienst mit SAPV- und SAPPV-Team und eine Tagesklinik für die ambulante Betreuung in enger Kooperation mit niedergelassenen Kollegen und ambulanten Pflegediensten. Das Zentrum unter Leitung von Prof. Dr. Friedemann Nauck ist Teil des UniversitätsKrebszentrums sowie des palliativmedizinischen Stützpunktes Göttingen (Zusammenschluss der Spezialversorger in der Palliativmedizin).www.palliativmedizin.uni-goettingen.de
Rheumazentrum
Prof. Dr. Gerhard Anton Müller, Direktor der Abteilung Nephrologie und Rheumatologie, leitet sowohl das Regional Kooperative Rheumazentrum Göttingen e.V als auch die Rehabilitationsklinik Balzerborn in Bad Sooden-Allendorf. Dadurch wird eine Optimierung der Versorgung von ambulanten und stationären Patienten gewährleistet, die an Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis leiden. Durch die intensive Kooperation verschiedenster Fachdisziplinen und Spezialisten werden eine rasche, hoch qualifizierte Diagnostik sowie eine adäquate Therapie der jeweiligen Erkrankungen erreicht. Das Zentrum bietet den Patienten, deren Angehörigen, Ärzten und Selbsthilfegruppen die entsprechende Beratung und Hilfestellung an. Dazu besteht eine enge Kooperation mit der Deutschen Rheumaliga, mit der zusammen Patientenforen und -schulungen durchgeführt werden. Des Weiteren wurde am 01.09.2010 eine neue interdisziplinäre rheumatologisch-immunologische Tagesklinik eröffnet. wwwuser.gwdg.de/~nephro/RKRZ
Schmerzzentrum
Die Schmerz-Tagesklinik und -Ambulanz ist Teil des Zentrums Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin (Geschäftsführender Leiter: Prof. Dr. M. Quintel) und arbeitet im Zentrum eng mit der Palliativmedizin und dem Akutschmerzdienst zusammen. Die Schmerz-Tagesklinik und -Ambulanz ist auf die Behandlung von (chronischen) Schmerzerkrankungen aller Art, wie z.B. Rückenschmerzen, Fibromyalgie, Kopfschmerzen oder Schmerzen bei speziellen Nervenerkrankungen spezialisiert. Zum Behandlungsspektrum gehören vorwiegend somatisch ausgerichtete (medikamentöse Therapie, Nervenblockaden, Physiotherapie) sowie psychotherapeutische (verhaltenstherapeutisch ausgerichtete Einzel- und Gruppenbehandlungen) Therapieverfahren insbesondere als kombinierte und eng verkoppelte Verfahren ("multimodale Behandlung"). Die multimodale Behandlung wird in der Schmerz-Tagesklinik in einem strukturierten Programm angeboten. http://www.zari.med.uni-goettingen.de/de/abteilung-anaesthesiologie/gf-schmerzmedizin
Manuelle Medizin/Chirotherapie
Im Rahmen der ganzheitlichen Diagnostik und Therapie in der Schmerzambulanz der Abteilung Anaesthesiologie I werden manual- und chirotherapeutische Verfahren sowohl ärztlich wie physiotherapeutisch eingesetzt. Therapeutisch kommen vorrangig weiche mobilisierende Techniken (ohne Impuls) zur Anwendung.
Therapiebegleithund
Auf der psychosomatischen Kinderstation wird die Ergotherapie durch einen ausgebildeten Therapiebegleithund (zertifiziert und anerkannt nach der Steinfurter-Therapiebegleithund-Methode) unterstützt. Dreimal wöchentlich wird der Hund unterstützend zur Therapie psychosomatischer Störungen eingesetzt. Der Therapiebegleithund fördert insbesondere die Motivation der Kinder und verbessert die Therapieatmosphäre.
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BMG)
Für weitere Informationen vgl. D-3
Psychosomatische Begleitung von Schwerstverletzten
Zur Verarbeitung psychischer Unfallfolgen erfolgt eine frühzeitige psychosomatische Begleitung und Betreuung schwer verletzter Patienten durch die Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie durch die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie in Zusammenarbeit mit der Abteilung Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie.
Akupressur
Im Rahmen der physiotherapeutischen Schmerztherapie wird eine einfache Form der Akupressur (Jin-Shin-Do) durchgeführt.
Akupunktur
In der Geburtshilfe wird sowohl geburtsvorbereitende Akupunktur (ab der 36. Schwangerschaftswoche) als auch Akupunktur bei Schwangerschaftsbeschwerden angeboten. Zusätzlich wird die Akupunkturbehandlung auch bei stationären Patientinnen in der Geburtshilfe durchgeführt. Die Behandlung erfolgt durch speziell ausgebildete Hebammen, die über ein anerkanntes Zertifikat zur Akupunkturbehandlung verfügen.
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Alle Berufsgruppen (Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen, Sozialarbeiter, Diätberater etc.) der jeweiligen Abteilung bieten Angehörigenberatungen in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen Inhalten an. Informationen erhalten die Angehörigen über die entsprechende Fachabteilung. Zum Beispiel bietet die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe neben spezieller Elternberatung Schwangerschaftskurse an. Kriseninterventionsgespräche werden mit Familien/Angehörigen von Patienten mit Krebserkrankungen geführt, insbesondere mit Angehörigen von krebskranken Kindern. Die Abteilungen des Zentrums Psychosoziale Medizin bieten spezielle Elterngruppen, Elternberatungen und Angehörigengruppen. Hierzu zählen u.a. eine Infogruppe für Suchtkranke, jeweils eine Gruppe für Angehörige schizophrener, dementer und depressiver Patienten sowie für Patienten mit bipolaren Erkrankungen.
Atemgymnastik/-therapie
Zu der Atemgymnastik gehören aktive und passive Maßnahmen der Physiotherapeuten, die sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch auf allen Normalstationen und Intensivstationen angewandt werden (z.B. als Pneumonieprophylaxe, Training bei Asthma-Erkrankungen).
Basale Stimulation
Basale Stimulation ist ein Konzept zur Wahrnehmungsförderung. Es beinhaltet die Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche und die Anregung primärer Körper- und Bewegungserfahrungen sowie Angebote zur Herausbildung einer individuellen non-verbalen Kommunikation bei Patienten, deren Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist. Die Förderung von z.B. bewusstseinsbeeinträchtigten Patienten ist darauf ausgerichtet, negative Einflüsse z.B. auf der Intensivstation einzuschränken und positive Empfindungen zu vermitteln. Dieses Förderkonzept wird in der UMG vorwiegend auf den Intensivstationen und den Stationen der Inneren Medizin durch Pflegekräfte und Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzqualifikation angewandt.
Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens erfolgt eine gezielte Rehabilitationsberatung durch die Durchgangsärzte der Abteilung Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie. Patienten der Schmerzambulanz (Zentrum Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin) werden im Rahmen der Behandlung (insbesondere des multimodalen Behandlungsprogramms) bezüglich beruflicher Möglichkeiten und Perspektiven beraten und im "work-hardening" gezielt getestet und trainiert. Patienten der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden im Rahmen der Behandlung auf Beruf oder Ausbildung vorbereitet.
Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden
Die Abteilung Palliativmedizin und das Palliativzentrum Göttingen ermöglichen eine besondere Betreuungsform für schwerkranke und unheilbar erkrankte Menschen. Insbesondere onkologische Patienten (sowohl Kinder als auch Erwachsene) und deren Angehörige bedürfen einer sensiblen Begleitung, die durch das Mitarbeiterteam (Ärzte, Pflegedienst, Psychologen, Sozialarbeiter) auf den jeweiligen Stationen ? auf Wunsch des Patienten in Zusammenarbeit mit der Seelsorge ? geleistet wird. Der ambulante Palliativdienst sichert in enger Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie den Hospizdiensten eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung.
Bewegungstherapie
Die Angebote der Betriebseinheit Physiotherapie umfassen alle Maßnahmen, die Koordination, Beweglichkeit und Muskelaktivität der Patienten verbessern oder so weit als möglich erhalten.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Das Bobath-Behandlungskonzept wird sowohl für Erwachsene als auch für Kinder angeboten. Eingesetzt wird diese Therapieform schwerpunktmäßig in der Abteilung Neurologie, in den Abteilungen der Inneren Medizin und in der Kinderheilkunde. Hintergrund der Therapie ist es, ein koordinatives, physiologisches und automatisiertes Bewegungsverhalten zu erleichtern. Damit wird dem Patienten eine größtmögliche Selbstständigkeit in seinem Alltag ermöglicht. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Förderung der Wahrnehmung während der Bewegungsabläufe und in bestimmten Positionen (Sitzen/Stehen) und Lagerungen. Für die Mitarbeiter der Betriebseinheit Physiotherapie und der Geschäftseinheit Pflegedienst werden regelmäßig interne Fortbildungen zur Bobath-Therapie angeboten.
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
Beratung und Schulung von Diabetikern (Typ1 und Typ2) zählt zu den Hauptaufgaben der Diabetiker-Ambulanz in der Abteilung Gastroenterologie und Endokriniologie. Die Abteilung ist seit 1995 anerkanntes Schulungszentrum der Deutschen Diabetes Gesellschaft. In der Abteilung Pädiatrie II gehört die intensive Schulung der Kinder mit Diabetes und ihrer Eltern ebenfalls zur Grundlage für eine optimale Selbstbehandlung der Betroffenen. Hierbei werden die notwendigen klinischen Untersuchungen und Laborkontrollen durchgeführt und Probleme bei der Umsetzung der Therapieempfehlungen im Alltag besprochen. Die spezifischen Probleme von Diabetikerinnen während der Schwangerschaft können in der Diabetessprechstunde der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe besprochen werden.
Diät- und Ernährungsberatung
Diät- und Ernährungsberatung erfolgt durch speziell ausgebildete Mitarbeiter der Abteilung Gastroenterologie und Endokrinologie. Im Sozialpädiatrischen Zentrum ist die Ernährungsberatung ein Bestandteil des Behandlungskonzeptes. Patienten mit allergologischen Erkrankungen (z.B. Nahrungsmittelallergie) erhalten eine spezifische Ernährungsberatung von der Diätassistentin der Abteilung Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Für die Beratung, Vorbereitung und Organisation häuslicher, ambulanter Pflege wurde im Jahr 2006 die Patientenüberleitung eingerichtet. Zum Aufgabenspektrum der Patientenüberleitung gehört die Information der Patienten über Versorgungsmöglichkeiten nach dem Krankenhausaufenthalt, Organisation eines Ambulanten Pflegedienstes zur Grund- und/oder Behandlungspflege, Stellen eines Pflegestufenantrags für ambulante Pflege oder Antrag auf Höherstufung der Pflegestufe, Beschaffung spezieller Pflegehilfsmittel (Krankenbett, Rollator, O2- Gerät), Organisation eines Hausnotrufsystems, Essen auf Rädern, Haushaltshilfe und/oder Kinderbetreuung, Ambulanten Palliativdienst/Hospizdienst und Beratung bei besonderen pflegerischen Maßnahmen, wie z.B. Stomaversorgung/Wundversorgung, Parenterale Ernährung/Infusion/Portversorgung oder Enterale Ernährung über PEG-Sonde, sowie Vermittlung eines weiterführenden Unterstützungsangebotes für Patienten und Angehörige und Kontaktherstellung zu Selbsthilfegruppen.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
Die Ergotherapie ist eine der beiden Bereiche der Betriebseinheit Physiotherapie. Die schwerpunktmäßig für funktionelle Behandlung eingerichtete Abteilung betreut Patienten aus allen Bereichen der UMG. Die Fachgebiete Psychiatrie und Psychosomatik verfügen über eigene Ergotherapeuten, die direkt in die multidisziplinären Teams eingebunden sind und ein spezielles auf die dortigen Patienten zugeschnittenes Therapiekonzept umsetzen.
Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege
Es wird abteilungsspezifisch ein CaseManagement angeboten.
Fußreflexzonenmassage
Fußreflexzonenmassage wird als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) von der Betriebseinheit Physiotherapie insbesondere für die Mitarbeiter des Hauses angeboten.
Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik
Die Geburtsvorbereitungskurse (sowohl Paar- als auch Frauenkurse) werden von der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe angeboten und von Hebammen, Physiotherapeutinnen und Ärzten geleitet. Bei Bedarf erfolgen Kurse im Einzelfall abteilungsübergreifend. Im Rahmen dieser Kurse findet eine Kreißsaalführung statt. Zusätzlich zu den herkömmlichen Geburtsvorbereitungskursen werden durch die Hebammen spezielle Yoga-Kurse angeboten.
Kinästhetik
Wird in diversen Abteilungen der UMG angeboten. Vorzugsweise wird sie im Bereich der Kinderheilkunde und Palliativmedizin eingesetzt.
Kontinenztraining/Inkontinenzberatung
Im Rahmen der Inkontinenzbehandlung leiten und beraten die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte der entsprechenden Fachabteilung (z.B Urologie, Pädiatrie II, Gynäkologie und Geburtshilfe) die Patienten und ihre Angehörigen. Zu dem speziellen Trainingsangebot gehört u.a. das sogenannte Galileotraining, welches in Kooperation mit der Betriebseinheit Physiotherapie durchgeführt wird.
Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theatertherapie/Bibliotherapie
Sowohl die Kunsttherapie als auch die Gestaltungstherapie gehören zum Behandlungsprogramm der Abteilungen des Zentrums Psychosoziale Medizin. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie wird die Kunsttherapie im Rahmen von Unterrichtsprojekten sowie im ergotherapeutisch-heilpädagogischen Bereich eingesetzt.
Manuelle Lymphdrainage
Die Lymphdrainage ist eine Maßnahme, die zur Abschwellung von angeschwollenen Gelenks- und Gewebsstrukturen dient. Diese wird in der UMG insbesondere in der Traumatologie und Gynäkologie angewendet.
Massage
Massageanwendungen erfolgen durch die Bäderabteilung der Betriebseinheit Physiotherapie und werden auf allen Stationen angeboten. Für Mitarbeiter der UMG besteht die Möglichkeit Massageangebote gegen einen Unkostenbeitrag wahrzunehmen.
Medizinische Fußpflege
Ein freiberuflicher Podologe steht den Patienten der UMG für die medizinische Fußpflege zur Verfügung. Der Patient hat die Möglichkeit Behandlungstermine selber zu vereinbaren oder mit Unterstützung der Pflegekräfte. Die Behandlung erfolgt auf der jeweiligen Station. Bei medizinischer Indikation zur Fußpflege erfolgt die Behandlung auf Verordnung/Rezept.
Musiktherapie
In der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie erfolgt die Musiktherapie durch eine ausgebildete Musiktherapeutin als Einzel- und Gruppenangebot. Die Beschäftigung mit Klang und Rhythmus ist Bestandteil des multimodalen Therapieangebotes für die Kinder und Jugendlichen.
Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie
Naturheilverfahren (z.B. Einsatz phytotherapeutischer Mittel wie Tees, Auflagen, Wickel und Waschungen, Einsatz von Bachblütenbehandlungen, Einsatz homöopathischer Mittel) werden mit Erfolg im Rahmen eines speziellen Projektes in den Abteilungen Pädiatrie I und Pädiatrie II seit 2004 eingesetzt. Die zuständigen pflegerischen Mitarbeiter sind speziell ausgebildet und geschult. Das Wissen aus Fort- und Weiterbildungen wurde zusammengetragen und steht als Handbuch zur Verfügung. Insbesondere onkologisch erkrankte Kinder sind Nebenwirkungen der Chemotherapie ausgesetzt. Ziel der Anwendung von Naturheilverfahren ist es, Nebenwirkungen zu mildern und die Patienten umfassender in dieser Phase zu betreuen. Alle Maßnahmen werden zusätzlich als Ergänzung zu den Therapiemethoden eingesetzt.
Pädagogisches Leistungsangebot
Kinder und Jugendliche, die sich als Patienten in der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie befinden, erhalten Schulunterricht durch abgeordnete Lehrkräfte. Es werden etwa 5 Stunden pro Woche pro Patient in Einzel- oder Gruppenunterricht angeboten. Dieser Unterricht ist in den Therapieplan der Patienten integriert. Für die Kinder und Jugendlichen der pädiatrischen Abteilungen besteht ebenfalls ein Unterrichtsangebot durch die Kliniklehrer in eigenen Unterrichtsräumen der UMG.
Physikalische Therapie/Bädertherapie
In der Betriebseinheit Physiotherapie ist sowohl der Bereich der Physiotherapie als auch die Ergotherapie vertreten. Beide Bereiche bieten ein umfangreiches Leistungsspektrum für die Patienten der UMG an.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
An der UMG arbeitet ein Mitarbeiterteam der Physiotherapie/Krankengymnastik in den Bereichen Chirurgie (Abteilungen des Zentrums Chirurgie), Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie, Forschung und Lehre sowie in der Schmerzambulanz. Die Arbeit der Physiotherapie besteht in der Behandlung stationärer und ambulanter Patienten mit einer Vielzahl differenzierter Techniken, wie z.B. Brügger, Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF), Manuelle Therapie, Bobath, Vojta, Medizinisches Aufbautraining (Gruppen-/Einzelbehandlung für stationäre und ambulante Patienten), Laufbandtherapie, videogestütze Ganganalyse usw. Die Abteilungen im Zentrum Psychosoziale Medizin verfügen über eigene Physiotherapeuten, die ein spezielles auf die Patienten abgestimmtes Angebot vorhalten (z.B. Laufgruppe, Körperwahrnehmung etc.)
Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse
Es besteht eine Vielzahl von präventiven Angeboten in diversen Abteilungen der UMG. Die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe bietet in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe "Horizonte" eine Fatigue-Prävention durch Sport an. Die Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin führt regelmäßig Schulungen zur Prävention von Berufsallergien durch. Über die Abteilung Kardiologie und Pneumologie werden Raucherentwöhnungskurse angeboten. Informationen hierzu und zu weiteren Angeboten sind im Infocenter des Herzzentrums erhältlich: www.herzzentrum-goettingen.de. In der Abteilung Pädiatrie II steht eine Adipositas-Gruppe zur Verfügung und in der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie das sogenannte Antabus-Programm zur Alkoholrückfallprophylaxe und andere medizinische Therapien zur Rückfallprophylaxe.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Die UMG bietet durch die Kooperation mit den hausinternen psychiatrischen/psychologischen und psychosomatischen Abteilungen ein umfassendes psychologisches und psychotherapeutisches Leistungsspektrum. So können in allen Abteilungen Gesprächs-, Verhaltens- und Suchttherapien, Konzentrative Bewegungstherapie sowie testpsychologische Diagnostik und Neurofeedback angeboten werden. Einige Abteilungen (Gynäkologie und Geburtshilfe, Hämatologie und Onkologie sowie Pädiatrie I) verfügen über eigene psychologische und psychoonkologische Mitarbeiter, um frühzeitig eine psychologische Betreuung von krebserkrankten Patienten gewährleisten zu können. Des Weiteren sind Psychologen direkt in das Behandlungsteam im Rahmen der Schmerztherapie sowie in den pädiatrischen Abteilungen und im Palliativzentrum eingebunden.
Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik
Im Rahmen der Schmerzambulanz der Abteilung Anaesthesiologie I wird ein multimodales aktivierendes Rückentrainingsprogramm sowie ein Heimprogramm für die Halswirbelsäule (HWS-Programm) angeboten.
Säuglingspflegekurse
Säuglingspflegekurse finden regelmäßig in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe statt.
Schmerztherapie/-management
Ein umfassendes Schmerzmanagement, welches ursachenbezogen arbeitet, erfolgt in allen Abteilungen der UMG. Neben dem postoperativen Schmerzdienst bietet die Schmerzambulanz der Abteilung Anaesthesiologie I als interdisziplinäre Einrichtung zusätzlich sowohl für stationäre als auch für ambulante Patienten die Möglichkeit einer differenzierten Schmerzdiagnostik und -therapie.
Sehschule/Orthoptik
In der Sehschule/Orthoptik der Abteilung Augenheilkunde erfolgt eine umfassende Diagnostik von stationären und ambulanten Patienten durch ausgebildete Orthoptistinnen in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten insbesondere zu Nystagmus (Augenzittern), Kopfzwangshaltungen, Augenmuskelstörungen, Schielen, Pupillenstörungen und Lidfehlstellungen. Neben elektrophysiologischen Untersuchungen und Untersuchungen des Farbsehens erfolgen auch Anpassungen von vergrößernden Sehhilfen und Prismenbrillen. Des Weiteren werden Anordnungen und Kontrollen von Okklusionstherapien und Amblyopieprophylaxe durchgeführt.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung erfolgen bei Erkrankungen, die eine spezielle Form der Betreuung erfordern oder wenn es gilt, erlernte Tätigkeiten zuhause anzuwenden, z.B. bei Tropfen- und Salbenapplikation am Auge oder die Handhabung von Augenprothesen. Berufskranke Beschäftigte erhalten durch die Arbeits- und Sozialmedizin eine Beratung zur Innenraumsanierung bei Berufsallergie.
Spezielle Entspannungstherapie
Neben Yoga und Entspannungstraining für Schwangere werden autogenes Training, die progressive Muskelentspannung nach Jacobson sowie die Feldenkrais-Methode angeboten.
Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern und/oder Hebammen
Ein allgemeiner Informationsabend für werdende Mütter und Väter findet jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 18.00 Uhr (Treffpunkt Ostpforte) durch die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe statt. Es besteht die Gelegenheit, mit einer Hebamme und dem Kreißsaaloberarzt zu sprechen und im Anschluss daran den Kreißsaal zu besichtigen. In der Schwangerensprechstunde können Schwangere ihre regulären Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Falls gewünscht, kann ein Gespräch ca. 4 bis 6 Wochen vor dem Entbindungstermin mit einer Hebamme und einem Arzt erfolgen.
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
In allen klinischen Abteilungen der UMG wird ein umfangreiches pflegerisches Leistungsspektrum angeboten. Hierzu zählen u.a. speziell ausgebildete Onkologie-Schwestern sowie Pflegeexperten zur Stomatherapie, zum Wundmanagement und zum Entlassungsmanagement.
Stillberatung
Die Stillberatung erfolgt direkt nach der Geburt durch die Hebammen und Ärzte und im weiteren Verlauf auf der Wöchnerinnen-Station der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe.
Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie
Die UMG verfügt über hausinterne Logopäden, die der Abteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zugeordnet sind. Das Leistungsangebot erstreckt sich über die Diagnostik und Therapie bei ambulanten und stationären Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen im Kindes- und Erwachsenenalter sowie die Spezialdiagnostik von Redeflussstörungen. Folgende spezielle logopädische Leistungen werden angeboten: Die Höruntersuchung bei Neugeborenen (Neugeborenen-Hörscreening), die Untersuchung und Beratung bei Kindern mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten, die Diagnostik und Therapie bei Kindern mit Morbus Down, die Diagnostik und Therapie bei gestörter Nahrungsaufnahme vom Neugeborenen- bis zum Kindesalter sowie die frühe Versorgung von Patienten mit neurologisch bedingten Störungen (Stroke Unit und Frührehabilitation) sowie die rehabilitative Behandlung von Kehlkopflähmungen und postoperativen Stimmstörungen nach dem Göttinger Funktionalen Therapiekonzept.
Stomatherapie/-beratung
Der Pflegeexperte für Stomatherapie informiert die Betroffenen fächerübergreifend zum Stoma-Ableitungssystem, zur Ernährung und zur Versorgung. Er übernimmt die Anleitung und Beratung des Patienten sowie der Pflegekräfte.
Traditionelle Chinesische Medizin
Die traditionelle chinesische Medizin (z.B. Moxibustion und Akupunktur) wird in der Geburtsvorbereitung vereinzelt angewandt.
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Physiotherapie, Sozialdienst und die Pflegeüberleitung unterstützen bei der Hilfsmittelversorgung. In Absprache mit den Patienten, der Pflege und den Ärzten werden diverse Hilfsmittel wie z.B. Unterarmgehstützen, Bandagen, Rollatoren, Rollstühle, Einlagen usw. in Zusammenarbeit mit Orthopädiemechanikern angepasst und in Auftrag gegeben. Für den Krankenhausaufenthalt werden die nötigen Hilfsmittel direkt durch die UMG zur Verfügung gestellt. In der Abteilung Orthopädie findet einmal wöchentlich eine Sprechstunde mit Orthopäden und Orthopädietechnikern statt, bei denen sich Patienten vorstellen können. Die Abteilung Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie arbeitet bei Amputationen eng mit Orthopädietechnikern zusammen, um eine optimale Stumpfgestaltung und Prothesenversorgung zu erreichen.
Wärme- und Kälteanwendungen
Mit Hilfe von Kältepackungen, Eis, Kaltluft sowie Fangopackungen und Rotlicht werden die allgemeinen Maßnahmen der Physiotherapie, Ergotherapie und Massage unterstützt.
Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik
Die Wochenbettgymnastik erfolgt während des Klinikaufenthaltes durch die Physiotherapeuten und kann zu Hause durch die betreuende Hebamme fortgeführt werden.
Wundmanagement
Die Behandlung chronischer Wunden, großer Weichteildefekte und Dekubitus ist Aufgabe der Abteilung Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie. Durch den ergänzenden Einsatz mehrerer zentraler, übergreifend agierender Pflegeexperten für Wundmanagement soll die qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten mit insbesondere chronischen und behandlungsaufwändigen Wunden in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten vor Ort sichergestellt werden. Neben der Wundversorgung berät der Pflegeexperte die Patienten, führt Schulungen für Pflegekräfte durch und organisiert die Materialversorgung.
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Patienten werden je nach Erkrankung und Problemstellung gezielt auf Selbsthilfegruppen hingewiesen und mit entsprechenden Informationen versorgt. Der Kontakt wird direkt durch die Mitarbeiter des Hauses hergestellt. Eine Übersicht über die verschiedenen Selbsthilfegruppen in Göttingen finden Sie auf der Homepage der Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich, KIBIS Göttingen unter: http://www.gesundheitszentrum-goe.de.
Aromapflege/-therapie
Die Aromatherapie ist eine Form von Naturheilverfahren. Sie wird insbesondere in der Abteilung Pädiatrie I angewandt.
Audiometrie/Hördiagnostik
Höruntersuchungen stehen allen Abteilungen der UMG in Kooperation mit der Abteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zur Verfügung. Die Audiometrie wird speziell beim Neugeborenen-Hörscreening, im Rahmen von arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sowie zur Ableitung von akustisch-evozierten Potentialen (AEP) eingesetzt.
Belastungstraining/-therapie/Arbeitserprobung
Für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen wird im Rahmen des multimodalen aktivierenden Rückentrainingsprogramms ein berufsbezogenes Training durchgeführt, um die Rückkehr an den Arbeitsplatz vorzubereiten. Dies ist insbesondere nach langer Arbeitsunfähigkeit von Bedeutung.
Biofeedback-Therapie
Das Biofeedback-Training ist eine bewährte Technik aus der Lernpsychologie. Es kann bei Inkontinenz Heilung ohne Medikamente und chirurgische Eingriffe bewirken und wird überwiegend im Zentrum Kinderheilkunde und Jugendmedizin angewandt.
Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/ Konzentrationstraining
Kognitives Training zur Kompensation verlorener kognitiver Funktionen sowie zur Stabilisierung und optimalen Ausnutzung der kognitiven Reservekapazität erhält einen immer größeren Stellenwert im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzeptes. Es wird hauptsächlich bei verhaltenstherapeutischen Maßnahmen in den Abteilungen des Zentrums Kinderheilkunde und Jugendmedizin sowie des Zentrums Psychosoziale Medizin eingesetzt.
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
Die Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist eine Ganzkörperbehandlung, bei der ein verbessertes Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven erreicht wird. Die PNF-Methode wird bei Nervenverletzungen in den peripheren Körperregionen oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie beispielsweise nach Schlaganfällen, bei multipler Sklerose, Rückenmarkserkrankungen oder Lähmungserscheinungen, eingesetzt.
Redressionstherapie
Die Redressionstherapie ist eine anerkannte Methode der Behandlung von Klumpfüßen, um eine normale Gelenksstellung sowie Funktionsfähigkeit der Füße zu gewinnen oder die Pflege zu erleichtern. Sie wird hauptsächlich in der Abteilung Pädiatrie II in Kooperation mit der Betriebseinheit Physiotherapie angewandt.
Snoezelen
Snoezelen ist eine Form der Tiefenentspannung, bei der in einem speziell dafür eingerichteten Raum eine Vielfalt sensorischer Anregungen geboten wird. Dadurch werden Selbstregulationsprozesse angestoßen. Die Abteilung Pädiatrie II verfügt über einen "Snoozle"-Raum.
Sozialdienst
Die Beratung bzw. Betreuung durch Sozialarbeiter steht grundsätzlich allen Patienten der UMG zur Verfügung. In der Klinischen Neurophysiologie wird die soziale Betreuung im Kontext der Epilepsie-Spezialdiagnostik angeboten. Die Kinderklinik und die Abteilungen im Zentrum Psychosoziale Medizin verfügen über eigene Sozialdienste. Der Sozialdienst berät Patienten zu sozialen, beruflichen, finanziellen oder organisatorischen Problemen, die als Folge der jeweiligen Erkrankung und Therapie auftreten. Er ist zuständig für die Vermittlung von Anschlussheilbehandlung, Nachsorge, medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen und stationären Pflegeplätzen. Der Sozialdienst unterstützt darüber hinaus bei der Beantragung sozialrechtlicher Maßnahmen und Beratungen. Für die Beratung, Vorbereitung und Organisation häuslicher und ambulanter Pflege wurde im Jahr 2006 die Pflegeüberleitung eingerichtet, die eng mit dem Sozialdienst zusammenarbeitet.
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Die UMG bietet regelmäßig eine Vielzahl von Veranstaltungen für die Öffentlichkeit an. Auszugsweise seien nachfolgende abteilungsspezifische Angebote genannt: - regelmäßige Kreißsaalführungen - Informationsveranstaltungen von speziellen Behandlungszentren wie dem Brustzentrum - Offenes Labor, Göttinger Woche für die Jugend, Girls Day, Schulpraktika - Vorträge, Qualitätszirkel mit niedergelassenen Ärzten - Informationsveranstaltungen über Themen aus der Hygiene, Infektiologie, Epidemiologie, Prophylaxe und Infektionsbiologie (Abteilung Medizinische Mikrobiologie) - Informationsveranstaltungen, öffentliche Vorträge, Symposien (z.B. Gesundheits-Uni)
Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien
Im Rahmen des Sozialpädiatrischen Zentrums sowie der psychiatrischen/psychologischen Abteilungen werden verschiedene Leistungen angeboten. Als Beispiele sind Erziehungsberatung, Paargespräche (Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)), Beteiligung am Eltern-Kind-Programm der Stadt Göttingen im Rahmen der PIA-Sucht und der Ermächtigungsambulanz Substitution (Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie) zu nennen.
Spezielles Leistungsangebot für neurologisch erkrankte Personen
Es gibt diverse Angebote im Sozialpädiatrischen Zentrum, so unter anderem eine psychologische Betreuung der betroffenen Patienten sowie die Schlucktherapie und die Spezialdiagnostik von Redeflussstörungen.
Vojtatherapie für Erwachsene und/oder Kinder
Das Vojta-Behandlungskonzept wird sowohl für Erwachsene als auch für Kinder angeboten. Eingesetzt wird diese Therapieform schwerpunktmäßig in der Abteilung Pädiatrie II. Durch therapeutische Anwendung der Reflexlokomotion können elementare Bewegungsmuster bei Patienten mit geschädigtem Zentralnervensystem und Bewegungsapparat ? zumindest in Teilbereichen ? wieder erreicht werden.
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Eine Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen wird in diversen Abteilungen der UMG angeboten, besonders im Rahmen der Kinderheilkunde, Palliativmedizin und des Entlassungsmanagements.
Wickelraum
Neben der kostenlosen Garderobe in der Eingangshalle (Westeingang) befindet sich ein Wickelraum für Eltern mit Kleinkindern. Der Schlüssel ist beim Garderobenpersonal erhältlich. Außerhalb der Öffnungszeiten der Garderobe ist der Schlüssel beim Pförtner an der Westpforte zu erhalten.
Elternhaus
Auf Initiative des Vereins "Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V." entstand Ende der Achtziger Jahre das "Elternhaus an der Universitätsklinik Göttingen". Es steht in Sichtweite des Universitätsklinikums nahe dem Osteingang und wird finanziell durch die 1998 gegründete "Stiftung Elternhaus" gesichert. Alle Eltern, deren minderjährige Kinder in der UMG stationär behandelt werden, können das Angebot des Elternhauses in Anspruch nehmen. Voraussetzung dazu ist eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit der Anwesenheit eines Elternteils beim Kind. Im Elternhaus gibt es zwölf Einzelzimmer, zwei behindertengerechte Zimmer mit je zwei Betten, zwei Mehrbettzimmer und ? für längerfristige Aufenthalte ganzer Familien ? zwei Wohnungen. Jede Familie hat ein Zimmer für sich allein. In den Einzelzimmern besteht die Möglichkeit, ein zweites klappbares Gästebett aufzustellen. Weitere Informationen sind erhältlich unter: http://www.elternhaus-goettingen.de
Blumenladen
Im Hauptgebäude befindet sich ein Blumenladen, der täglich eine Auswahl an fertig gebundenen Blumensträußen und Gestecken bereit hält sowie auf Anfrage individuelle Arrangements zusammenstellt. Des Weiteren sind dort kleine Dekorationsartikel und diverse Grußkarten erhältlich. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Eiscafé
Auf der großzügigen Terrasse am Haupteingang des Klinikums hält das Eiscafé "Eisfieber" im Sommer zahlreiche Eis- und Kaffeespezialitäten bereit, die in gemütlichen Sitzgelegenheiten unter Sonnenschirmen verzehrt werden können. Ein weiterer, kleiner Eisverkaufsstand befindet sich am Osteingang des Klinikums.
Raucherbereiche
Mehrere gekennzeichnete Raucherbereiche befinden sich außerhalb des Klinikumgebäudes.
Infocenter Herzzentrum
Im Infocenter des Herzzentrums Göttingen erhalten Sie und Ihre Angehörigen kostenfrei Informationsmaterial zu Herzkreislauf- und Lungenerkrankungen. Neben dem persönlichen Gespräch bieten wir Ihnen hier sowohl Broschüren, Bücher und Videos als auch Informationen zu Selbsthilfe- und Kardio-Sportgruppen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, an unserem Patientencomputer den Internetzugang (mit und ohne unsere Hilfe) für weitere Informationen kostenlos zu nutzen. Einmal im Monat können Marcumar-Patienten zudem in einer Schulung die Messung ihrer Blutgerinnung mit dem Coagucheck-Messgerät erlernen und somit ihre medikamentöse Therapie nahezu eigenständig kontrollieren.
Sozialdienst
Der Sozialdienst der UMG ist für alle Abteilungen gleichermaßen zuständig; ergänzend stehen der Neuropädiatrie, Onkologischen Pädiatrie, Psychiatrie und Palliativmedizin zusätzliche Fachleute zur Verfügung, die diesen Abteilungen direkt unterstellt sind. Die Kontaktaufnahme mit dem Sozialdienst erfolgt durch Pflegekräfte, Ärzte, Patienten, Angehörige sowie externe Einrichtungen wie z.B. Krankenkassen, Pflegeversicherungen, Rentenversicherungsträger und Behörden. 2010 war der Sozialdienst bei gut 5000 Patienten involviert. Zu den Aufgaben zählt die Organisation und Vermittlung der stationären und ambulanten Weiterversorgung des Patienten (z.B. sog. Anschlussheilbehandlung, Unterbringung in therapeutischer und pflegerischer Einrichtung, sozialrechtliche Beratung, Einleitung juristischer Betreuungen, Vermittlung ambulanter Maßnahmen, Pflegehilfsmittel und wirtschaftlicher Hilfen). Eine Qualitätssicherung innerhalb des Sozialdienstes erfolgt durch regelmäßige Fallbesprechungen im Team.
Aufenthaltsräume
Für Patienten stehen in den Gebäuden der UMG verschiedene Aufenthaltsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören z.B. die Aufenthaltsflächen im Hauptgebäude in den Bereichen Kiosk, Cafeteria und Restaurant sowie im Bereich der Patientenbibliothek. Des Weiteren befinden sich sowohl in den Außenbereichen der Hautklinik und der Psychiatrischen Kliniken sowie in den Bettenhäusern des Hauptgebäudes spezielle Aufenthaltsräume für Patienten. Diese sind zum Teil mit Fernsehern ausgestattet. Im Jahr 2006 wurde der neue José-Carreras-Pavillon auf der Ebene 01 des Bettenhauses 2 eingeweiht. Dieser moderne und attraktiv gestaltete Glaspavillon dient den Patienten und Angehörige der Station für Knochenmarktransplantationen (Station 0123 "Holland") als Aufenthalts- und Kommunikationsraum und ist bautechnisch speziell auf die Bedürfnisse dieser Patienten zugeschnitten (z.B. spezielle Klimatechnik).
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, Patienten in besonderen Lebenssituationen ein Ein-Bett-Zimmer zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der Wahlleistungsmöglichkeiten können Patienten ? wenn möglich ? ebenfalls ein Ein-Bett-Zimmer erhalten. Die meisten Patientenzimmer der Universitätsmedizin Göttingen verfügen über eine eigene Dusche und ein eigenes WC.
Fernsehraum
Die Aufenthaltsräume für Patienten sind zum Teil mit Fernsehgeräten ausgestattet. In den Patientenzimmern sind ebenfalls Fernsehgeräte verfügbar.
Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer
Mutter-Kind-Zimmer befinden sich auf den Stationen der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe sowie auf den Stationen des Zentrums Kinderheilkunde und Jugendmedizin.
Rollstuhlgerechte Nasszellen
Im Bettenhaus 1, auf der Station des Palliativzentrums (Bettenhaus 2) und in der Hautklinik stehen rollstuhlgerechte Nasszellen zur Verfügung.
Rooming-in
Eine Mitaufnahme von einem Elternteil oder einer Begleitperson ist grundsätzlich möglich. Die Mitaufnahme ist jedoch ? sofern keine medizinischen Gründe dafür vorliegen ? mit Kosten verbunden, die selbst getragen werden müssen. In medizinisch begründeten Ausnahmefällen kann es sehr wichtig und auch notwendig sein, ein Elternteil oder eine Begleitperson vorübergehend mit auf der Station aufzunehmen. Die Entscheidung darüber, ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, trifft der zuständige Arzt. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernimmt in diesem Fall die Krankenkasse. Eltern, deren Kind längere Zeit stationär behandelt wird, können vorübergehend im nahe gelegenen Elternhaus wohnen. Die Abteilung Palliativmedizin verfügt über 8 Einzelzimmer mit Rooming-In-Möglichkeit.
Teeküche für Patienten und Patientinnen
Auf den Stationen, die über keine eigene Teeküche für Patienten verfügen, stehen an zentraler Stelle Teewagen für Patienten bereit.
Unterbringung Begleitperson
Eine Mitaufnahme von einem Elternteil oder einer Begleitperson ist grundsätzlich möglich. Die Mitaufnahme ist jedoch ? sofern keine medizinischen Gründe dafür vorliegen ? mit Kosten verbunden, die selbst getragen werden müssen. In medizinisch begründeten Ausnahmefällen kann es sehr wichtig und auch notwendig sein, ein Elternteil oder eine Begleitperson vorübergehend mit auf der Station aufzunehmen. Die Entscheidung darüber, ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, trifft der zuständige Arzt. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernimmt in diesem Fall die Krankenkasse. Eltern, deren Kind längere Zeit stationär behandelt wird, können vorübergehend im nahe gelegenen Elternhaus wohnen. Die Abteilung Palliativmedizin verfügt über 8 Einzelzimmer mit Rooming-In-Möglichkeit.
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Die Stationen in den Bettenhäusern 1 und 2 verfügen alle über Zwei-Bett-Zimmer, die in der Mehrzahl mit eigener Dusche und WC ausgerüstet sind.
Balkon/Terrasse
Sämtliche Patientenzimmer des Zentrums Kinderheilkunde und Jugendmedizin verfügen über Balkon bzw. Terrasse. Die Patientenzimmer des neuen Palliativzentrums sind mit sichtgeschützten Einzelterrassen ausgestattet. Die umgebaute und neu gestalte Knochenmarktransplantationsstation "Holland" der Abteilung Hämatologie und Onkologie verfügt über einen Wintergarten (José-Carreras-Pavillon).
Elektrisch verstellbare Betten
Die Patientenzimmer der Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen sowie des Palliativzentrums und die Knochenmarktransplantationsstation "Holland" der Abteilung Hämatologie und Onkologie sind komplett mit elektrisch verstellbaren Betten ausgestattet. Darüber hinaus sind nur einzelne Patientenzimmer mit elektrisch verstellbaren Betten ausgestattet.
Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
Ein modernes Fernsehgerät ist in fast allen Patientenzimmern installiert. Dieses Fernsehgerät ist kombiniert mit einem Kartentelefon am Bett. Mit einer mit Geld beladenen Check-Karte können die Patienten den Fernseher frei schalten. Bestimmte so genannte "Aktions-TV-Plätze" sind kostenfrei. Damit die Nachbarpatienten im Zimmer nicht gestört werden, wird der Fernsehton über einen Kopfhörer empfangen.
Kühlschrank
Auf mehreren Stationen in den Bettenhäusern stehen Kühlschränke auf dem Patientenflur zur Verfügung.
Rundfunkempfang am Bett
Grundsätzlich ist auf den Normalpflegestationen ein freier Rundfunkempfang am Bett installiert. Des Weiteren können sich die Patienten für die Zeit ihres Aufenthaltes einen Radio-/Kassettenrecorder mieten.
Telefon
An den Patientenbetten befindet sich ein Kartentelefon. Zur Benutzung des Telefons muss eine Telefon-Karte mit Geld aufgeladen werden.
Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer
Wertfächer sind ? mit Ausnahme der psychiatrischen Stationen ? in allen Patientenzimmern und an der Garderobe im Hauptgebäude vorhanden.
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Der Patient hat, sofern dem keine ärztliche Indikation entgegen steht, die Möglichkeit, sich aus einem umfangreichen Speisen- und Getränkeangebot seine jeweilige Mahlzeit zusammenzustellen. Er kann morgens zwischen sieben Frühstückssorten, mittags zwischen vier Menüs und am Abend zwischen sechs Abendessenmenüs wählen. Die Menüs werden durch zusätzlich wählbare Komponenten wie z.B. Belagwünsche, Brot und Brötchen, Suppen oder Salate und/oder Dessert sowie verschiedene Molkereiprodukte und Müslisorten ergänzt.
Kostenlose Getränkebereitstellung
Getränke wie Kaffee und Tee, verschiedene Saftsorten und Mineralwasser stehen Patienten auf den Stationen kostenlos zur Verfügung. Die kostenlosen Getränke können über die Pflegemitarbeiter auf den Stationen angefordert werden.
Bibliothek
Die Patientenbücherei im Hauptgebäude ist ein Angebot der evangelischen Seelsorge. Sie ist werktäglich vor- und nachmittags geöffnet. Sie bietet Patienten, Besuchern und Mitarbeitern ein reichhaltiges Medienangebot von über 6.000 Einheiten, bestehend aus Unterhaltungs- und Sachliteratur, Hörbüchern sowie Spielen für Kinder und Erwachsene. Die Ausleihe ist kostenlos. Die Patientenbücherei ist zugleich Teestube, in der Gelegenheit zum Gespräch untereinander besteht.
Cafeteria
Die Gastronomie im Universitätsklinikum bietet neben dem "Shop im Klinikum" sowie dem "Cafeshop" in der Osthalle noch weitere öffentliche Einrichtungen, die für Alle frei zugänglich sind. Dazu gehören das kleine Restaurant mit Bistro, die Cafeteria, die Mensa und das Casino im Versorgungsgebäude. Die Öffnungszeiten sind auf die individuellen Bedürfnisse der Gäste abgestimmt. Insgesamt besteht die Möglichkeit in der Zeit von 07:00 bis 21:00 Uhr gastronomische Einrichtungen aufzusuchen.
Faxempfang für Patienten und Patientinnen
Die Patienten können sich an das Pflegepersonal wenden, um wichtige Faxnachrichten direkt über das Stations-Faxgerät zu versenden oder zu empfangen.
Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten
Im Eingangsbereich West befindet sich ein Shop, der ein breites Angebot von Süßwaren, Speisen, Heiß- und Kaltgetränken, Zeitungen und Geschenkartikeln bis hin zu Drogerieartikeln bietet. Zusätzlich sind Lotto-Scheine erhältlich. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags jeweils von 07:00 bis 20:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 09:00 bis 17:00 Uhr.
Kirchlich-religiöse Einrichtungen
Der Andachtsraum im Universitätsklinikum ist ein christlich geprägter Raum der Ruhe und Besinnung, der von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern aufgesucht werden kann. Der Andachtsraum ist ganztägig geöffnet. Montags bis donnerstags, jeweils um 18:30 Uhr, findet ein Abendgebet statt. Samstags wird um 19:00 Uhr zum katholischen, sonntags um 10:00 Uhr zum evangelischen Gottesdienst (mit Feier des Abendmahls) eingeladen. Die Gottesdienste können in den Patientenzimmern über die Radiogeräte an den Betten (Kanal 1) und auch über das Fernsehen kostenfrei (Kanal 49) empfangen werden.
Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
Besucher und Patienten können auf zwei Parkplätzen mit insgesamt 560 Plätzen kostenpflichtig parken. Für ambulante Langzeitpatienten (mehr als 2 Tage die Woche, täglich mehr als vier Stunden über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen) der Pädiatrischen Onkologie, Zahnmedizin, Dialyse/Apherese (Nephrologie), der Nuklearmedizin und der Interdisziplinären Kurzzeitonkologie besteht die Möglichkeit einer Sonderregelung (Ausstellung eines Auslasstickets) für kostenfreies Parken.
Kulturelle Angebote
"Kult(o)ur im Klinikum" bietet mit wechselnden Ausstellungen, Musik, Lesungen und Theater Patienten und Besuchern eine angenehme Abwechslung an. Die Veranstaltungen auf der "Bühne Osthalle" finden von Oktober bis Ostern jeweils sonntags um 19:05 Uhr statt. Die Musikveranstaltungen werden von Bands, Chören oder Solisten von klassisch über Jazz, Blues und Rock bis hin zu volkstümlicher Musik bestritten.
Parkanlage
Die Außenfläche der Universitätsmedizin Göttingen bietet an vielen Stellen Erholung für Patienten und Besucher. Rasenflächen, Gehölz/Staudenflächen sowie Bäume und Sträucher begrünen das direkte Umfeld des Hauptgebäudes. Aber auch zahlreiche Außenbereiche wie z.B. Innenhöfe der Psychiatrie, der Patientengarten zwischen den beiden Bettenhäusern oder der Garten vor dem Palliativzentrum laden zum Verweilen ein. Des Weiteren gibt es Teichanlagen sowie den Löschteich vor dem Bettenhaus 1. Auf den Wegeflächen sind Teilbereiche ausschließlich Fußgängern und Radfahrern vorbehalten und mit Sitzbänken ausgestattet.
Rauchfreies Krankenhaus
Die UMG setzt bereits seit 2003 den Nichtraucherschutz im Interesse aller Patienten, Besucher und Beschäftigten um. Für ihre bisherigen Maßnahmen zum Nichtraucherschutz wurde der UMG das Zertifikat in Bronze durch das Europäische und Deutsche Netzwerk Rauchfreier Krankenhäuser verliehen. Das neue Gesetz zum Nichtraucherschutz in Niedersachsen, das zum Juli 2007 erlassen wurde, zeigt, dass die UMG mit ihren Maßnahmen Vorreiterrolle bewiesen hat. Die UMG ist weiterhin bestrebt ? auch unabhängig der gesetzlichen Vorgaben ? den Nichtraucherschutz weiter zu fördern und umzusetzen.
Spielplatz/Spielecke
Der offen zugängliche Spielplatz liegt südöstlich des Bettenhauses 2 in direkter Nähe zum Zentrum Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Eine große Sandfläche bildet den Hauptteil, in dem ein fester Spieltisch, eine Turn/Kletterkombination mit Rutsche und Hängebrücke, eine Wippe und eine Doppelschaukel sowie ein Kletterturm aufgestellt sind. Zum Kletterturm gehört ein Spielgerätelager der Kinderklinik. Außerdem sind im Grünflächenbereich eine Nestschaukel und ein Bodentrampolin aufgebaut. Der Platz und die Geräte werden monatlich durch einen Sachkundigen auf Sicherheit und evtl. Schäden überprüft und regelmäßig durch die Werkstatt des Geschäftsbereichs Gebäudemanagement gewartet.
Wäscheservice
Der "Hauswirtschaftliche Dienst" (HWD) umfasst die Bereiche Reinigung, Versorgung und die Zentralwäscherei. Der HWD ist seit 2004 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert, die Wäscherei verfügt zusätzlich über ein Hygienezeugnis nach RAL 992 zur sachgemäßen Aufbereitung von Krankenhauswäsche und anderen Textilien.
Besuchsdienst/„Grüne Damen“
Die "Grünen Damen" gehören zur Ökumenischen Krankenhaushilfe. Etwa 50 ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen die persönliche Betreuung von Patienten und ihren Angehörigen. Von montags bis freitags stehen jeweils von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr "Grüne Damen" auf den Stationen zur Verfügung, um Gespräche zu führen, Briefe zu schreiben, Spaziergänge mit Patienten zu machen, kleine Besorgungen für Patienten zu erledigen oder beim Ausfüllen von Formularen behilflich zu sein. Jeweils zwei "Grüne Damen" versorgen von montags bis freitags von jeweils 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr Patienten in den Wartezonen mit kalten und warmen Getränken, um die Wartezeiten zu überbrücken.
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
Um den Patienten und Besuchern die Orientierung in der UMG zu erleichtern, stehen die Pförtner den Patienten als zentrale Anlaufstelle für Fragen zur Verfügung. Erhältlich sind Orientierungskarten, um sich im Haus besser zurechtfinden zu können. Bei Bedarf werden die Patienten von einem sog. "Lotsendienst" begleitet.
Dolmetscherdienste
Zur Unterstützung der Kommunikation sowie Verständigung zwischen dem medizinischen Personal und fremdsprachigen sowie gehörlosen Patienten steht ein interner Laienübersetzungsdienst zur Verfügung. Ferner besteht die Möglichkeit, die Dienste professioneller externer Dolmetscher in Anspruch zu nehmen.
Seelsorge
Für Patienten und Angehörige bieten die evangelische und katholische Kirche Seelsorge an. Dafür stehen pastoralpsychologisch weitergebildetete Pastor/-innen und Pastoralreferent/-innen zur Verfügung. Die seelsorgliche Begleitung orientiert sich am Patienten. Sie besteht in Gespräch, spiritueller und sakramentaler Begleitung mit Gebet und Segen, Sterbebeistand, Begleitung bei Diagnosevermittlung, Unterstützung in ethischen Entscheidungen und Krisenintervention. Darüber hinaus stehen die Seelsorger/-innen auch den Mitarbeitenden der UMG seelsorglich zur Verfügung und arbeiten im Bereich von Fortbildung mit. Es gibt eine ständige Rufbereitschaft für Notfälle. Darüber hinaus lädt die Klinikseelsorge zu Gottesdiensten ein, die in die Patientenzimmer übertragen werden. Katholischer Gottesdienst (Sa 19.00 Uhr) Evangelischer Gottesdienst m. Abendmahl (So 10.00 Uhr) Ökumenisches Abendgebet (Mo-Do 18.30 Uhr)
Geldautomat
Direkt im Hauptgebäude (Westeingang) befindet sich eine hauseigene Filiale der Sparkasse mit zwei Geldautomaten.
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
Die Gesundheits-Uni ist eine Initiative der Universitätsmedizin Göttingen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. Experten informieren über Gesundheitsthemen, Besucher stellen Fragen und diskutieren mit. Die Vorträge und Diskussionen finden während der Semesterzeit in der Osthalle des Klinikums der UMG statt. Der Eintritt ist frei.
Kinderbetreuung
Im Eingangsbereich (Westeingang) bieten die "Grünen Damen" eine Kinderbetreuung für ambulante Patienten oder für Besucherkinder an. Die "Kinderstube" ist montags, mittwochs und freitags von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie donnerstags von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet. In unmittelbarer Nähe des Wartebereichs vom Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) bieten die "Grünen Damen" ebenfalls eine Kinderbetreuung an, um die Wartezeiten für die Kinder angenehmer zu gestalten und um den Eltern die Möglichkeit zu geben, mit den Ärzten in Ruhe ein Gespräch führen zu können.
Orientierungshilfen
Im gesamten Gebäude sind eine Vielzahl von Wegweisern sowie Raumpläne gut sichtbar angebracht, um die Orientierung inenrhalb des Gebäudes zu erleichtern
Postdienst
Im Hauptgebäude (Westeingang) befinden sich ein Briefmarkenautomat und ein Briefkasten, der täglich geleert wird.
Schuldienst
Alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen, die längerfristig oder häufiger stationär oder teilstationär in der Kinderklinik oder der Kinder- und Jugendpsychiatrie der UMG aufgenommen werden, erhalten Schulunterricht in den von der Klinik eingerichteten Schulräumen oder direkt am Krankenbett. Unterricht wird in den Hauptfächern und ausgewählten Nebenfächern durch aus den verschiedenen Schulformen abgeordnete Lehrer erteilt. Pädagogisches Ziel der Klinikschule ist es, durch individuelle Förderung und Unterricht den Bildungsweg und die Rolle als Schüler aufrecht zu erhalten, Motivation und Zukunftsperspektiven zu schaffen und den Willen zur Krankheitsbewältigung zu stärken. Der Klinikunterricht erfolgt in Kooperation mit dem multiprofessionellen Team der Klinik, den jeweiligen Heimatschulen und Hilfeorganisationen. Eine spezielle Schulkoordinatorin steht für Beratung der Eltern, Schüler und Lehrer sowie für Hilfe bei der Wiedereingliederung in die Heimatschule zur Verfügung.
Tageszeitungsangebot
Eine Auswahl verschiedener Tageszeitungen findet sich im Kiosk im Hauptgebäude der Klinik.
Beschwerdemanagement
Patienten und Besucher können sich mit Beschwerden, Fragen, Anregungen oder sonstigen Anliegen telefonisch, persönlich oder schriftlich grundsätzlich an jede der UMG angehörende Person wenden. Mit Anliegen, die nicht unmittelbares Tätigwerden erfordern oder die die aktuellen Möglichkeiten der angesprochenen Person überfordern, werden sie an das Beschwerdemanagement verwiesen. Auch Beschwerden, die über die Telefonvermittlung oder schriftlich eingehen sowie elektronische Nachrichten über das Kontaktformular auf der Website der UMG werden entsprechend weitergeleitet.

2 Meinungen


28.05.2015 11:40

Fachkompetenz
Hygiene
Service
Versorgung
Bin auch mit der Betreuung zufrieden.

04.09.2013 11:48

Fachkompetenz
Hygiene
Service
Versorgung
Hatte dort eine gute Zeit hat mir sehr geholfen wieder Seelisch Fit zu werden ALLE Mitarbeiter sehr Komotent!

Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen

Telefon: 0551 398600
Fax: 0551 399917
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.universitaetsmedizin-goettingen.de

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