Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikLandratsamt Ortenaukreis - Badstraße 20 - 77652 Offenburg (öffentlich)
Psychiatrisches KrankenhausNein
Anzahl der Betten486
Vollstationäre Fallzahl19683
Teilstationäre Fallzahl0
Ambulante Fallzahl15329 (Fallzählweise)
Lehrkrankenhaus der UniversitätAkademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg im Breisgau
Akademische LehreTeilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
Aktive Phase II-Studien werden angeboten zur Behandlung von metastasiertem hepatozellulären Karzinom, metastasiertem Kolonkarzinom sowie der perioperative Chemotherapie des Magenkarzinom. Translationale Fragestellungen sind beeinhaltet.

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
Aktive Phase III Studie zur Therapie des metastasierten Kolonkarzinom. Eine Phase IV Studie mit Ethikvotum für Therapie des metastasierten Kolonkarzinom mit VEGF-Antikörper ist offen.

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
Im Rahmen von Multicenterstudien bestehen projektbezogene Zusammenarbeiten der Klinik für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie mit den Universitäten Frankfurt a.M. und Leipzig.

Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen Studien
Prof. Verheyden leitet eine prospektiv randomisierte Multicenterstudie auf dem Gebiet der Traumatologie (Marknagelung).

Gutachter
Prof. Tietze, Chefarzt Institut für Pathologie: Gutachter für das Int. Journal of Cancer.

Wochenseminare
Wochen-Seminare für PJ-Studenten zur Vermittlung vertiefender Kenntnisse im Fachgebiet ?Diagnostische und Interventionelle Radiologie? und in der ?Nuklearmedizin?.

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)
Das Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg im Breisgau. Der Beauftragte des Klinikums für den Akademischen Lehrbetrieb ist Prof. Dr. Mauser. Alle Klinischen Abteilungen mit Ausnahme der Psychosomatik sind am Akademischen Lehrbetrieb beteiligt. Es werden regelmäßige Unterrichtsveranstaltungen für Studenten im Praktischen Jahr abgehalten. Famulatur/Praktisches Jahr ist möglich in der Klinik für Frauenheilhunde und Geburtshilfe, der Neurologischen Klinik, der Kardiologie, der Gastroenterologie, der HNO Klinik, der Klinik für Anästhesiologie, der Klinik für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie sowie der Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie. Monatliche Fortbildung in Form von pathologisch-anatomischen Konferenzen in Lahr, Offenburg und Baden-Baden.

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Lehrauftrag der Universität Freiburg (Prof. Billmann für Diagnostische Radiologie, Prof. Göppinger, Prof. Mauser, Prof. Mohr, PD Dr. Fösel). Lehrauftrag andere Universität (Prof. Tietze, Prof. Verheyden). Dr. W. Lindemann hat einen Lehrauftrag an der Universität des Saarlandes. Prof. Schuchardt hat Vorlesetätigkeit an der Neurologischen Universitätsklinik in Heidelberg. Prof. Verheyden hat einen Lehrauftrag der Universität Leipzig und ist hier im Rahmen von Vorlesungen und Seminaren sowie der Doktorandenbetreuung im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie tätig. Prof. Tietze, Chefarzt Institut für Pathologie: Mitglied der med. Fakultät am RWT Aachen.
Ausbildung in anderen HeilberufenPhysiotherapeut und Physiotherapeutin
In Kooperation mit der Physiotherapieschule der Deutschen Angestellten Akademie in Lahr und der Physiotherapieschule in Eckartsweier werden bei uns Physiotherapeuten ausgebildet. Die Auszubildenden absolvieren bei uns die Praktika, die Theorieeinheiten werden in der Schule unterrichtet. Je nach schulischer Einrichtung werden sie von den zuständigen Lehrkräften oder von den Physiotherapeuten in der Klinik mitbetreut. Die praktischen Einsätze erfolgen in allen Fachbereichen des Klinikums, in Abhängigkeit des Ausbildungssemesters. Mitarbeiter der Klinik sind als Dozenten an der Physiotherapieschule in Lahr tätig.

Weiterbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in im Operationsdienst
Seit 1993 bietet unsere Klinik eine Weiterbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in im Operationsdienst an. Die Weiterbildungsstätte ist vom Regierungspräsidium Freiburg staatlich anerkannt und arbeitet nach dem Landespflegegesetz sowie der Weiterbildungsverordnung OP-Pflege Baden-Württemberg. Wir haben für die zweijährige Ausbildung sechs Weiterbildungsplätze zur Verfügung. Ausbildungsgliederung: Theoretischer Unterricht: 375 Unterrichtsstunden Praktischer Unterricht: 430 Unterrichtsstunden Praxisbegleitung: 2350 Stunden in den Fachbereichen Viszeral- und Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie, HNO, Anästhesie und ZSVA.

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen
In Kooperation mit den Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätten am Ortenau Klinikum am Standort Offenburg-Gengenbach können praktische Einsätze am Standort Lahr-Ettenheim erbracht werden.

Entbindungspfleger und Hebamme
Die Hebammenschule Lahr ist seit 1987 staatlich anerkannt und verfügt über 20 Ausbildungsplätze. Sie befindet sich seit 2008 in gemeinsamer Trägerschaft der Deutschen Angestellten-Akademie und dem Ortenau Klinikum. Grundlage der Ausbildung ist die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Die theoretische Ausbildung findet in der Hebammenschule in Lahr statt. Der Unterricht wird u. a. in Fächern wie Anatomie, Physiologie, Geburtshilfe, Hebammentätigkeiten, Psychologie etc. durch Hebammen, Diplompflegepädagoginnen, Ärzte, Krankenschwestern etc. erteilt. Die praktische Ausbildung: Die Schule ist durch Kooperationsverträge mit dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser und dem Diakoniekrankenhaus in Freiburg verbunden. Der praktische Einsatz findet hauptsächlich in den Fachabteilungen wie Kreißsaal und Wochenstation der Krankenhäuser statt. Externat: Ein außerklinischer Einsatz von ca. 10-12 Wochen ist vorgesehen. Ausbildungsbeginn: 1. April alle 3 Jahre.

Weiterbildung zur pflegerischen Leitung einer Station/Einheit
Termin: auf Anfrage Dauer: 720 Stunden Kosten: auf Anfrage Die Ausbildungsinhalte entsprechen dem Weiterbildungsgesetz des Landes Baden-Württemberg und den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Zugangsvoraussetzungen (laut Weiterbildungsverordnung): Nachweis der Erlaubnis nach § 1 Abs. 1, Ziffer 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes (Führung der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger/in). Dies gilt entsprechend auch für Hebammen, Entbindungspfleger, Operationstechnische Assistenten und Altenpfleger/Innen. Außerdem eine einschlägige, zweijährige Tätigkeit in der Gesundheits- und Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege oder in den anderen, o.g. Berufen des Gesundheitswesens. Bereitschaft zur ausbildungsbezogenen Selbsterfahrung. Über die Zulassung zu diesem Weiterbildungslehrgang entscheidet die Leitung der Weiterbildung bzw. die/der vom Träger der Weiterbildungsstätte Beauftragte(n).

Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in
Termin: auf Anfrage Dauer: 225 Std. Kosten: auf Anfrage Der Umfang der Weiterbildung orientiert sich am Gesundheits- und Krankenpflegegesetz vom 16. Juli 2003 und dem Landespflegegesetz Baden-Württemberg vom 09. Juli 2010. Zugangsvoraussetzungen: Abschluss der Gesundheits- und Kranken- oder Kinderkrankenpflege oder der Altenpflegeausbildung und zwei Jahre Berufserfahrung. Bereitschaft zur ausbildungsbezogenen Selbsterfahrung.

Berufsbegleitende Weiterbildung für Gesundheits- und Krankenpflegepersonal für Intensivpflege und Anästhesie
Ärztliche Leiter: PD Dr. Fösel, OA Dr. Wiedemer Pflegerische Leitung: Herr R. D. Hügel. Anerkennung vom Regierungspräsidium Freiburg seit 1990. Jährlicher Beginn am 01.10. durch modularisierten Aufbau der zweijährigen Weiterbildung mit 800 UE (Unterrichtseinheiten) Theorie und Praxis, Theorie 1x wöchentlich 4 UE und mehreren Blockunterrichtswochen, Exkursionen und Kongressteilnahme. Praktische Ausbildung während 2500 Stunden praktischer Tätigkeit in den Intensivstationen, diagnostischen Abteilungen und der Anästhesie nach Rotationsplan durch den pflegerischen Leiter und Begleitung durch qualifizierte Weiterbildungs-Praxisanleiter.

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
Seit 2003 bietet unsere Klinik als Kooperationspartner mit dem Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach die OTA-Ausbildung an. Die dreijährige Ausbildung wird gemäß den Empfehlungen der DKG vom 19. September 2007 durchgeführt. Ausbildungsgliederung: Theoretischer / praktischer Unterricht: 1600 Unterrichtsstunden im Blocksystem Praxisbegleitung: 3000 Stunden in den Fachbereichen Viszeral- und Gefäßchirurgie, Traumatologie oder Orthopädie, Gynäkologie oder Urologie, Augenchirurgie, Plastische Chirurgie, HNO, Thoraxchirurgie und Neurochirurgie im Rotationsprinzip in allen Kooperationshäusern. Mitarbeiter der Klinik sind als Dozenten an der Schule für operationstechnische Assistenten tätig.

Medizinische Fachangestellte
In der Neurologischen Klinik, dem Institut für Pathologie, der Kardiologie und der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie werden regelmäßig mehrere Arzthelferinnen ausgebildet.

Ergotherapeut und Ergotherapeutin
Die Abteilung für Ergotherapie der Neurologischen Klinik steht in Kooperation mit dem Internationalen Bund der Medizinischen Akademie/Schule für Ergotherapie in Freiburg. Auszubildende haben somit die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum in unserer Abteilung zu absolvieren. Die Betreuung erfolgt durch die Ergotherapeutinnen im Hause in Absprache mit der zuständigen Dozentin der Schule.

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Praktische Ausbildung: Der Hauptteil der praktischen Ausbildung findet im Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim und im Ortenau Klinikum Wolfach in Betreuung durch Praxisanleiter statt. Unsere Kliniken der Grund- und Zentralversorgung bieten ein breites Spektrum an: Allgemein- und Unfallchirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Radiologie, Psychosomatik, Palliativmedizin, Intensivmedizin, Schlaganfalleinheit, ambulante Versorgung, Tagesklinik. Daneben sind Pflichteinsätze gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege zu leisten (z.B. in der Psychiatrie, Geriatrie, Sozialstationen etc.). Theoretische Ausbildung: In drei Jahren sind mindestens 2.100 Stunden Theorie nachzuweisen. Mitarbeiter der Klinik sind als Dozenten an der Schule tätig. Bewerbungszeitpunkt: Laufend. Wir führen ein Assessment und Einzelgespräche durch.
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
150,9 (davon 78,5 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0,0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
8,3
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
340,5

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
13,4

Anzahl Altenpfleger
2,3

Anzahl Pflegeassistenten
1,7

Anzahl Krankenpflegehelfer
5,9

Anzahl Pflegehelfer
10,4

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
7,9

Anzahl Operationstechnische Assistenz
3,0

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches Personal
CTG Geräte
Babysicherungssystem
3-D/4-D-Ultraschallgerät
24h-pH-Metrie (pH-Wertmessung des Magens)
Kipptisch (Gerät zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung z. B. zur Diagnose des orthostatischen Syndroms)
Kapselendoskopie
Hörscreening
Gerät zur Kardiotokographie (Gerät zur gleichzeitigen Messung der Herztöne und der Wehentätigkeit (Wehenschreiber))
Bronchoskop (Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung)
Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (z. B. C-Bogen)
Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermoablationsverfahren (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)
Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall)
Laparoskop (Bauchhöhlenspiegelungsgerät)
OP-Navigationsgerät
MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) (Minimal in den Körper eindringende, also gewebeschonende Chirurgie)
Geräte der invasiven Kardiologie (Behandlungen mittels Herzkatheter)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Linksherzkathetermessplatz (Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel)
24h-EKG-Messung
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen)
Kardiorespiratorische Polygraphie
24h-Blutdruck-Messung
Langzeit EKG
Echokardiographiegerät
Defibrillator (Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen)
Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation (Blutstillung und Gewebeverödung mittels Argon-Plasma)
Hochfrequenzthermotherapiegerät (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
Endosonographiegerät (Ultraschalldiagnostik im Körperinneren)
Gastroenterologisches Endoskop (Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung)
Bodyplethysmograph (Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem)
Cell Saver (Eigenblutaufbereitungsgerät im Rahmen einer Bluttransfusion)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Belastungs-EKG/Ergometrie (Belastungstest mit Herzstrommessung)
AICD-Implantation/Kontrolle/Programmiersystem (Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator)
Geräte zur Strahlentherapie
Mammographiegerät (Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse)
Narkosegeräte
Schlaflabor
Audiometrie-Labor (Hörtestlabor)
Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel)
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
Laser
Reanimationsbetten
Beatmungsgeräte
Inkubatoren Neonatologie (Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten))
Gerät zur intraaortalen Ballongegenpulsation (IABP) (Mechanisches Gerät zur Unterstützung der Pumpleistung des Herzens)
Traumazentrum
Die Klinik für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie ist als regionales Traumazentrum von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert. Außerdem erfolgt eine kontinuierliche Qualitätskontrolle duch Eingabe sämtlicher Schwerverletzten in das Trauma-Register der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Hier erfolgt ein deutschlandweites Benchmarking der Behandlungsergebnisse.
Dialyse
Seit Februar 2007 besteht eine Kooperation mit der Dialysepraxis Lubrich-Birkner/Walter (Dialyse im Ärztehaus).
Schmerzzentrum
Den Mittelpunkt des interdisziplinären Schmerzzentrums stellt die Klinik für Schmerztherapie in Ettenheim dar. In Kooperation mit vielen Fachabteilungen werden ambulant und stationär multimodale Diagnostik und Therapie des Symptoms Schmerz angeboten. In erster Linie werden Reevaluationen durchgeführt (Neubewertung). Das therapeutische Spektrum reicht von der Akupunktur über alle medikamentösen / nichtmedikamentösen Therapieverfahren bis hin zu Hochtechnologieverfahren (Rückenmarksstimulation, Pumpenimplantation). In der multimodal arbeitenden Einrichtung ist nach Abschluss der Diagnostik eine multimodale Therapie im Zusammenschluss der Physiotherapie (KG, med. Trainingstherapie), der Psychotherapie (Verhaltensorientierte Schmerzbewältigung, Stressbewältigung, Entspannungsverfahren, Bio-Feedback) und ärztliche Präsenz verschiedener Fachrichtung gegeben.
Darmzentrum Ortenau
Das Darmzentrum (DZ) Ortenau ist ein Zusammenschluss aller an Diagnose und Behandlung des Darmkrebses beteiligten Einrichtungen des Ortenau Klinikums (OK) Lahr-Ettenheim, des OK Offenburg-Gengenbach, der Medizinischen Versorgungszentren Ortenau in Lahr und Offenburg sowie der Onkologischen Schwerpunktpraxis Offenburg. Es wurde im Oktober 2008 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Hierdurch konnte das Ziel einer flächendeckenden Versorgung bezüglich Darmkrebs-Vorsorge und leitliniengerechter Therapie im Ortenaukreis erreicht werden. Alle Pat. die mit Darmkrebs im DZ behandelt werden, werden in einer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen und dabei die weitere Diagnostik und Therapie detailliert festgelegt. Durch die Endoskopie der Gastroenterologischen Abteilung in Lahr, das MVZ Ortenau Lahr sowie die umfangreichen endoskopischen Leistungen in Ettenheim wird nahezu die gesamte Endoskopieversorgung der südlichen Ortenau einschl. der Vorsorgekoloskopie gewährleistet.
Onkologischer Schwerpunkt Ortenau
Diesem gehören das Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach (Standorte Ebertplatz und Josefsklinik) und das Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim an. Aufgabe ist eine optimale medizinische Versorgung der Tumorpatienten nach aktuellem wissenschaftlichen Stand. Fachübergreifende Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen sowie Kooperation mit umliegenden Kliniken und niedergelassenen Ärzten. Regelmäßige Fallbesprechungen und Konferenzen finden statt.
Ambulante Rehabilitation
Das Therapieangebot der ambulanten Reha entspricht dem in stationären Einrichtungen. Die Behandlung erfolgt durch erfahrene und qualifizierte Orthopäden, Physiotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister, Ergotherapeuten, Psychologen, Diätassistentinnen, Pflegekräfte, Sportlehrer und Sozialarbeiter. Es können sowohl frisch operierte Patienten (z. B. Knie, Hüfte) behandelt als auch vom niedergelassenen Arzt beantragte Reha-Maßnahmen durchgeführt werden. Die ambulante Reha wird wohnortnah durchgeführt. Unterkunft wird nicht gewährt. Fahrtkosten werden erstattet. Damit auch nicht mobile Patienten das ambulante Reha-Angebot in Anspruch nehmen können, ist ein Fahrdienst eingerichtet. Kostenträger sind die Krankenkassen.
Pankreaszentrum
Das Pankreaskarzinom-Zentrum Lahr ist am 21.01.2011 von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden. Durch strukturierte Beteiligung verschiedener Fachdisziplinen wird eine leitlinienkonforme Diagnostik und Therapie des Pankreaskarzinoms gewährleistet.
Pathologie
Aufgabe des Instituts für Pathologie ist die pathologisch-anatomische Befunderhebung an Zell- und Gewebeproben oder Verstorbenen unter Verwendung zeitgemäßer Methoden und Techniken. Das Institut für Pathologie in Lahr erfüllt einen überregionalen Auftrag für die stationäre Versorgung der Kliniken der Ortenau und des Klinikum Mittelbaden mit insgesamt 12 Kliniken einschließlich 3 akademischen Lehrkrankenhäusern, 2 zertifizierten Brustzentren, einem Prostata- und einem Darmzentrum. Neben der zentralen Laborfläche in Lahr werden dezentrale Laboreinheiten am Ortenau Klinikum Offenburg und an der Stadtklinik Baden-Baden unterhalten. Prof. Tietze hat seit 2006 die Ermächtigung zur vollen Weiterbildung im Fach Pathologie (5 Jahre) und übt als zugelassener Vertragsarzt einen kassenärztlichen Versorgungsauftrag aus. Zertifizierung des Instituts im November 2008 nach ISO 9001:2000 durch den TÜV Süd.
Gefäßzentrum
Seit September 2003 sind wir ? als erstes Zentrum in Baden-Württemberg ? von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) als "Anerkanntes Gefäßzentrum" zertifiziert und mittlerweile auch rezertifiziert. Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Gefäßchirurgie, Angiologie, interventioneller Radiologie und Neurologie im angiologischen Arbeitskreis Lahr (AAL). Für sämtliche von außen überwiesene Patienten wird gemeinsam/abteilungsübergreifend eine Behandlungsstrategie festgelegt.
Schlaganfallzentrum
Die 5 Betten umfassende Schlaganfallstation ist als Regionales Schlaganfallzentrum vom Sozialministerium zertifiziert und wird von der Neurologischen Klinik in Kooperation mit der Internistischen Klinik geführt.
Brustzentrum
Das Brustzentrum wurde im August 2003 als eines der bundesweit ersten Brustzentren nach ISO 9001:2000 und den Richtlinien der Fachgesellschaften zertifiziert. Eine erfolgreiche Re-Zertifizierung erfolgte im Oktober 2010.
Onkologisches Zentrum
Zum Onkologischen Zentrum gehören verschiedene Abteilungen und Organzentren der Standorte des Ortenau Klinikum in Lahr und Offenburg an. Das Zentrum ist seit dem 23.07.2010 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Ziel eines Onkologischen Zentrums ist es, für Patienten mit Tumorerkrankungen optimale Behandlungsmöglichkeiten zu bieten. Die Verbesserung der Versorgung von Tumorpatienten in der Region Ortenau soll durch Integration und Optimierung von Vorbeugung, Früherkenung, Diagnostik sowie operativer, medikamentöser und radioonkologischer Therapie sowie der Psycho-Onkologie erreicht werden. Zudem gehören Aktivitäten im Bereich wissentschaftliche Studien, Patienten- und Ärztebefragungen sowie Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und Patienten zu seinen Aufgaben. Radiologie: Radiologische und Nuklearmedizinische Diagnostik im Onkologischen Zentrum, Teilnahme an den interdisziplinären Konferenzen, interventionelles Therapieangebot für onkologische Patienten.
Sozialdienst
Unser Sozialdienst versteht sich als Bindeglied zwischen Klinik und nachstationärer Versorgung der Patienten. Er bietet dazu in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegekräften sowie auf Wunsch auch mit Angehörigen ein umfangreiches Angebot an Informationen und praktischer Hilfe an. Flyer mit unserem Leistungsangebot liegen aus.
Basale Stimulation
Basale Stimulation wird in der Logopädie im Mundbereich durchgeführt. Durch Basale Stimulation (Durchführung in der Ergotherapie und in der Krankengymnastik der Neurologie) werden Erfahrungen wie das Spüren des eigenen Körpers gegeben. Dies erfolgt durch Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche durch Anregung der Sinne über taktile Reize, sowie Koordination und Gleichgewicht.
Stomatherapie/-beratung
Praeoperativ: Aufklärung über Operationen, dem Leben mit Stoma und Stomamarkierung durch die Pflegeexperten. Postoperative Betreuung in den ersten Tagen, individuelle Versorgungsmöglichkeit festlegen, Anleitung zur Selbstversorgung. Entlassung: individuell zusammengestelltes Entlasspaket/Stomapass. - Ambulant: Anleitung in der poststationären Phase, Beratung von Behandlungen bei Stomakomplikationen, Irrigationsanleitung.
Beratung/Betreuung durch Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen
Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes beraten und unterstützen die Patienten bei Bedarf während ihres Aufenthaltes und bei der Vorbereitung ihrer Entlassung. Dies ist letztlich die Voraussetzung für eine ganzheitliche Betreuung der Patienten.
Ethikberatung/Ethische Fallbesprechung
Am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim gibt es eine Kommission für Ethikberatung, die fallbezogen für Fallbesprechungen einberufen wird. Außerdem existiert eine Ethikkommission zur Überprüfung der Teilnahme an Phase II-Studien.
Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden
Seit 2001 ist eine Palliativeinheit mit 4 Betten eingerichtet. In Kooperation mit dem Hospizverein Lahr werden Patienten sowie deren Angehörigen in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Für Angehörige ist eine Schlafmöglichkeit im Zimmer gegeben.
Wärme- und Kälteanwendungen
Durch eine Vielzahl von Wärme- und Kälteanwendungen werden Verspannungen gelöst und eine Mehrdurchblutung angeregt, die thermischen Anwendungen sind eine ideale Vorbereitung für aktive Behandlungsmaßnahmen und dienen auch der Schmerzreduktion.
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Im Bereich der Geburtshilfe finden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Lahr regelmäßige Vortragsveranstaltungen zum Thema ?Schwangerschaft ? Geburt ? Wochenbett? mit anschließender Kreißsaalführung statt. Zwei Mal im Jahr wird ein sog. ?Informationstag Geburtshilfe? veranstaltet. Darüber hinaus werden im Bereich der Geburtshilfe z.B. Säuglingspflegekurse, Stillgruppen und Stillabende angeboten. Auf der jährlich in Lahr stattfindenden Gesundheitsmesse beteiligen wir uns mit einem umfangreichen Informations- und Vortragsangebot.
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
Mit unseren Kooperationspartnern sind wir im Stande, für alle Verletzungen, Beschwerden und Erkrankungen die entsprechenden Hilfsmittel/Orthesen zeitnah zu besorgen.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
Die Bobaththerapie wird bei allen neurologischen Krankheitsbildern angewendet, hauptsächlich bei Schlaganfall-, Parkinson- oder MS Patienten. Wir bieten die Therapie im stationären und ambulanten Rahmen durch speziell ausgebildete Therapeuten an.
Akupressur
Die Akupunktmassage nach Penzel arbeitet als Regulationstherapie auf der Grundlage der chinesischen Energielehre, wobei primär entlang der Meridiane massiert wird, die einen Energiemangel aufweisen. Sekundär kann der Akupunkturpunkt noch mit stimuliert werden. Bestandteil einer Behandlungsserie ist neben der Meridiantherapie auch die spezielle Narbenpflege und die energetische Wirbelsäulenbehandlung.
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
PNF ist eine spezielle physiotherapeutische Technik, bei der durch adäquate Stimulation von Propriozeptoren (= Muskelrezeptoren, Sehnenrezeptoren, Gelenkrezeptoren und Exterozeptoren wie z.B. Haut, Auge, Ohr, Gleichgewichtorgan) das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven erleichtert und gefördert wird. Es ist ein funktionelles Training, bei dem durch Summation von Reizen Reserven mobilisiert werden und die intra- und intermuskuläre Koordination verbessert wird. Die Durchführung erfolgt in der Physiotherapie und teilweise in der Logopädie.
Wirbelsäulengymnastik
Durch rückengerechte Wirbelsäulengymnastikübungen wird die Beweglichkeit, die Wirbelsäulenstabilität und die Kraft geübt. Trainingsgeräte wie z. B. Pezziball oder Theraband werden flexibel eingebaut. Ziel ist es, dass die Wirbelsäulengymnastik ohne viel Aufwand in den Alltag mit eingebaut werden kann.
Wundmanagement
Gemeinsame Wundsprechstunde mit ambulantem Therapiezentrum für chronische Wunden. ?WCI zertifizierte Wundmanager?; 1 x wöchentlich Wundsprechstunde in Kooperation mit dem Therapiezentrum für chronische Wunden, regelmäßige Wundvisiten auf den chirurgischen Stationen mit den Stationsärzten, Festlegung des Behandlungskonzeptes für Patienten mit chronischen Wunden, regelmäßige Verbandswechsel interdisziplinär durch die Pflegeexperten.
Enterale und Parenterale Ernährung
Erstellung von individuellen Ernährungsplänen in Absprache mit den behandelnden Ärzten. Schulung von Angehörigen und Patienten bezüglich parenteraler oder enteraler Ernährung durch Pflegeexperten. Kalorienbedarfsberechnungen bei Patienten. Organisation von Hilfsmitteln und Betreuung von Patienten und Angehörigen über den stationären Aufenthalt hinaus.
Bewegungsbad/Wassergymnastik
Durch Bewegung und Gymnastik im Bewegungsbad wird die Bewegung aller Gelenke auf Grund der Auftriebskraft erleichtert. Mit Unterstützung des Wasserwiderstandes kann eine wohldosierte Kräftigung und Steigerung der muskulären und allgemeinen Ausdauer erzielt werden.
Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie
A: Die Grundlage der Osteopathie als ganzheitliche Behandlungsmethode ist das Wissen um die Wechselwirkungen zwischen inneren Organen, Knochen und Gelenken. Osteopathen erspüren Krankheitsursachen und behandeln Beschwerden mit sanften Handgriffen. So lassen sich Verspannungen und Blockaden in Muskeln und Gelenken lösen und Verkrampfungen in Geweben lockern. B: Die Osteopathie arbeitet mit den Behandlungssäulen der manuellen Therapie, der viszeralen Behandlung, der craniosacralen Therapie und der manuellen Lymphdrainage. Mit manueller Therapie können Gelenke, Nerven, Muskeln und andere Strukturen des Körpers mobilisiert aber auch stabilisiert werden, was zu einer Schmerzlinderung führt. Beweglichkeit und Mobilität werden erhalten und gefördert durch spezielle und gezielte Handgriffe.
Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie
Alle Logopädischen Störungsbilder im ambulanten und stationären Bereich können von uns behandelt werden. Ambulanten Patienten bieten wir Stimmtherapien bei funktionellen und organischen Störungen an; bei stationären Patienten unterstützen wir bei der Wiederherstellung der stimmlichen Fähigkeiten nach Operationen. Schlaganfallpatienten werden unmittelbar nach dem Ereignis in der Wiedererlangung ihrer sprachlichen Fähigkeiten unterstützt.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Nach einer ausführlichen physiotherapeutischen Befundaufnahme werden gezielt aus einer Vielzahl von physiotherapeutischen Techniken die fünf motorischen Grundeigenschaften wie Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Ausdauer und Schnelligkeit optimiert, entsprechende Hausaufgaben sollen dazu dienen, dass der Patient für seinen Körper eine Eigenverantwortung übernimmt.
Massage
Die Massage ist eine Therapiemethode zur Beeinflussung von Spannung der Haut und der Muskulatur. Durch Dehnungs-, Zug- und Druckreize können Einschränkungen durch Verspannungen, Kontrakturen und Narben positiv beeinflusst werden.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Umfassendes Entlassmanagement mit Übergang in ambulante und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen. Gezielte Entlassplanung bereits bei Aufnahmegespräch anhand des Assessmentbogens als zentrales Planungsinstrument nach den Vorgaben des Expertenstandards Entlassmanagement.
Manuelle Lymphdrainage
Durch schonende manuelle Gewebsverformung überwiegend an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebsflüssigkeit gefördert. Dadurch werden gestaute Körperregionen entstaut, die zu einer Schmerzfreiheit und Verbesserung der Beweglichkeit führen. Manuelle Lymphdrainage wird ausschließlich durch Masseure und Physiotherapeuten durchgeführt, die eine 4-wöchige Ausbildung mit Abschlussprüfung absolviert haben.
Medizinische Trainingstherapie
Bei Störungen oder Verletzungen des Bewegungsapparates führt die medizinische Trainingstherapie zu einer schnelleren Steigerung der Muskelkraft und der allgemeinen Ausdauer und Verbesserung der Koordination. Unter strenger Aufsicht des Sportlehrers und des Physiotherapeuten wird mit dem individuell erstellten Trainingsplan trainiert, wobei die Trainingsreize nach aktuellem Leistungsstand geändert werden.
Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik
Mit der neuen Rückenschule wird die funktionelle Anatomie, die Schmerzentstehung und Schmerzverarbeitung und Stressbewältigung eindrucksvoll nahe gebracht. Rückengerechte Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen werden praktisch durchgeführt wie auch die Körperwahrnehmung. Durch aktive Mitarbeit werden Themen wie z. B. Ergonomie und rückengerechtes Bücken erarbeitet.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
Die Ergotherapie (in der Neurologischen Abteilung angesiedelt) versucht, durch Bewegungs-, Hirnleistungs- und Alltagsübungen die höchstmögliche Selbständigkeit für den (stationären und ambulanten) Patienten wiederzuerlangen bzw. zu erhalten. Im Rahmen der ambulanten Rehabilitation bietet die Ergotherapie handwerkliche Tätigkeiten in Form einer Gruppentherapie an. Es besteht ein reichliches Angebot an Materialien wie z.B. Peddigrohr, Tonen, Holz, Seidenmalerei, Schmuckherstellung. In der Gruppe befinden sich i. d. R. 6 - 7 Personen, sie findet einmal wöchentlich statt. Zusätzlich bieten wir je nach Bedarf eine Hilfsmittelberatung an.
Reflexzonentherapie am Fuß
Die Reflexzonentherapie gehört zum Bereich der Komplementärmedizin, die die Selbstheilungskräfte des Menschen fördert und nicht einseitig seine Symptome und Krankheiten bekämpft. Sie kann in Kombination mit anderen Methoden oder als eigenständige Behandlung angewendet werden. Am Fußgewebe wird mit gezielten speziellen Griffen in den reflektierenden Zonen gearbeitet.
Atemgymnastik/-therapie
Mit einer großen Auswahl atemtherapeutischer Maßnahmen behandeln wir primär die Symptome. Mit den Techniken fördern wir die Pneumoniefreiheit, die Thoraxmobilität, die verbesserte Einatmung und Lösung und Förderung von Sekret. Auch versuchen wir, die erhöhte Spannung der Haut und der Muskulatur zu vermindern.
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
Wir bieten alle 3 Wochen ambulante wie stationäre Schulungen für Typ I, Typ II und Schwangeschaftsdiabetes an. Auch Besonderheiten wie Insulinpumpenbehandlung gehören zu unserem Spektrum. Bei Ersterkrankung ermöglichen wir eine sofortige Anleitung.
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Patienten erhalten Unterstützung (Vermittlung von Adressen und Telefonnummern) für die Kontaktaufnahme zu Selbsthilfegruppen. Die Koordination erfolgt duch Mitarbeiter des Sozialdienstes oder der jeweiligen Abteilung. Im Brustzentrum wird mit einer Selbsthilfegruppe kooperiert. Das Programm hängt auf der Station 3 A aus und wird den Patienten mit einer "Info-Tasche" mitgegeben. Ein Mitarbeiter der Pflegedirektion nimmt regelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises "Ambulante Hilfen" teil. Alle Diabetespatienten erhalten Informationen über die Selbsthilfegruppen und das Jahresprogramm.
Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/ Konzentrationstraining
Ein Hirnleistungstraining erfolgt durch neuropsychologische Testungen (Bsp. MMST, Demtect, Uhrentest) und ergänzende Aufgaben durch das computergestützte Hirnleistungsprogramm Cog Pack. Übungen zur Merkfähigkeit, Konzentration und Ausdauer sind weitere Inhalte des Hirnleistungstrainings.
Fußreflexzonenmassage
Durch die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) wird durch spezielle Grifftechniken eine Mehrdurchblutung erzielt, dadurch wird die Regenerationskraft, die in jedem Menschen vorhanden ist, optimiert und stabilisiert.
Physikalische Therapie/Bädertherapie
In der physikalischen Therapie wird durch Maßnahmen wie Elektrotherapie, thermische Anwendungen und diverse Massagen die Genesung positiv beeinflusst.
Tracheo-Stomaberatung
Pflegeexperten: Einweisung von Angehörigen und Pflegepersonal im Umgang mit Trachealkanülen, Kathetern und Absaugpumpen. Einweisung in Funktionsweisen von Absaugpumpen. Erklärungen zum Erkennen der Anzeichen für Absaugungsnotwendigkeit. Betreuung und Beratung von Patienten und Angehörigen in allen Fragen bezüglich Tracheo-Stoma auch über den stationären Aufenthalt hinaus.
Kinästhetik
Alle Mitarbeiter der bettenführenden Stationen verfügen über einen Kinaesthetics-Grundkurs; unsere Zielsetzung ist, dass diese Mitarbeiter auch an einem Aufbaukurs teilnehmen. Die Mitarbeiter aus den Funktionsbereichen z. B. Chir. Ambulanz, Röntgen, OP und Kreißsaal absolvieren den Kinaesthetics-Grundkurs. Die im Hause tätige Kinaesthetics-Trainerin gibt regelmäßige Refresher-Kurse und Praxisbegleitungen, um die Umsetzung auf allen Stationen und im Funktionsbereich zu fördern und zu vertiefen. Aufbaukurse und Peer-Tutoren sind in der Innerbetrieblichen Fortbildung terminiert.
Diabetesberatung
Es werden regelmäßige Diabetikertage im Verbund mit den Ortenaukliniken abgehalten. Wir geben Unterstützung im Bereich der Geburtshilfe und bei Schwangerschaftsdiabetes. Die Diabetesberatung ist auf der Gesundheitsmesse Lahr vertreten. Wir halten regelmäßige Vorträge in der Diabetesselbsthilfegruppe.
Beratung und Betreuung von Tumorpatienten in Palliativsituation/Brückenpflege
Die Brückenpflege ist Teil des Onkologischen Schwerpunktes der Ortenau. Zu den Aufgaben gehört das Entlassmanagement und die weitere Begleitung im häuslichen Bereich sowie die Koordination der weiteren Versorgung im Sinne von Palliative-Care. Mit den ambulanten Pflegediensten, Hausärzten, Hospizgruppen und Anderen wird eine enge Zusammenarbeit gepflegt.
Diät- und Ernährungsberatung
Die Essenzusammenstellung, die Portionsgrößen und die Produktauswahl der Speisen erfolgt entsprechend der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auf ärztliche Verordnung erhalten stationäre Patienten und ggf. ihre Angehörigen eine intensive Ernährungsberatung. Für die Ernährungsberatung stehen qualifizierte Diätassistentinnen zur Verfügung.
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
Übergabe am Bett, Bereichspflege.
Faxempfang für Patienten und Patientinnen
Faxempfang ist über die Verwaltungsdirektion 07821/93-2050 oder aber über jede Station möglich.
Internetanschluss am Bett/im Zimmer
Wenn Sie einen tragbaren Computer haben, bieten wir an beiden Standorten eine Internet-Nutzung via UMTS-Stick an.
Seelsorge
Es gibt in Lahr evangelische und katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger. Sie bzw. ihre Vertretungen können jederzeit über die Information oder die Stationen gerufen werden. Ettenheim: Ein evangelischer Seelsorger steht den Patienten und Angehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung. Die katholischen Patienten und Angehörigen werden durch den katholischen Pastoralreferenten der Klinikseelsorge und durch das örtliche Pfarramt betreut.
Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
Nahezu alle Patientenzimmer (excl. der beiden Intensivstationen und der Überwachung) sind mit einem Fernsehgerät ausgestattet, dessen Benutzung bei uns kostenlos ist. Auf Programmplatz 1 steht KiK TV, das Patientenfernsehen des Ortenau Klinikums, zur Verfügung.
Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer
Am Standort Ettenheim kann jeder Patient, in Lahr auf den renovierten Stationen über einen Werttresor im jeweiligen Schrank verfügen.
Telefon
Auf Wunsch und gegen Gebühr.
Unterbringung Begleitperson
Wir bieten die Unterbringung einer Begleitperson im Krankenzimmer an (eine eingeschobene Ruhegelegenheit oder im Krankenbett). Des weiteren besteht die Möglichkeit, ein Zimmer im Personalwohnheim zu beziehen. Bei medizinischer Notwendigkeit einer Begleitperson (z.B. Kinder bis Ende des Vorschulalters) werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.
Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
In Lahr und Ettenheim stehen im Klinikbereich Besucherparkplätze zur Verfügung (Lahr kostenpflichtig). Im Parkhaus in Lahr besteht eine behindertengerechte Anbindung an das Klinikgebäude. Frauenparkplätze sind in Lahr in der offenen Tiefgarage und im Parkhaus vorhanden.
Aufenthaltsräume
Beide Standorte verfügen über Aufenthaltsräume auf den Stationen. Am Standort Ettenheim kann die Dachterrasse von Patienten und Besuchern genutzt werden.
Beschwerdemanagement
Ein "Qualitätsstandard zum Umgang mit Beschwerden" ist seit 2003 umgesetzt. An insgesamt 40 frei zugänglichen Stellen liegt der Rückmeldebogen "Sagen Sie uns Ihre Meinung" aus.
Teeküche für Patienten und Patientinnen
Auf der Palliativeinheit steht den Patienten und deren Angehörigen eine voll ausgestattete Küche zur Verfügung.
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Auf jeder Station steht mindestens 1 Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle zur Verfügung.
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Am Standort Ettenheim stehen pro Station mindestens 2 Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle zur Verfügung. Am Standort Lahr befinden sich im Allgemeinen auf den A-Stationen jeweils 4 Zwei-Bett-Zimmer. Die Wahlleistungsstationen verfügen ausschließlich über Ein-Bett- und Zwei-Bett-Zimmer. Auf den Stationen im Südbau stehen jeweils 2-4 Zwei-Bett-Zimmer zur Verfügung.
Rollstuhlgerechte Nasszellen
Alle Nasszellen sind Rollstuhlgerecht ausgestattet.
Kirchlich-religiöse Einrichtungen
Lahr: Kapelle im Erdgeschoss des Haupthauses, Ettenheim: Kapelle im 2. OG.
Kostenlose Getränkebereitstellung
In Lahr stehen auf 30 Stationen und Funktionsbereichen, in Ettenheim 7 Mineralwasserbrunnen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung.
Wäscheservice
Auf den Wahlleistungsstationen sowie auf Wunsch. Es besteht die Möglichkeit, die Wäsche (gegen Entgelt) an eine kliniknahe Wäscherei zu geben.
Elektrisch verstellbare Betten
Am Standort Lahr sind 73 elektrisch verstellbare Betten, in Ettenheim 28 im Einsatz.
Getränkeautomat
Auf der Entbindungsstation und auf den Wahlleistungsstationen sind Kaffeeautomaten aufgestellt. Auf allen bettenführenden Stationen wird dem Patienten Kaffee und Tee kostenfrei angeboten.
Frisiersalon
Vor dem Eingangsbereich des Ortenau Klinikums in Lahr befindet sich in einem separaten Nebengebäude das Frisörgeschäft. In Ettenheim besteht die Möglichkeit, dass ein Frisör ins Haus kommt.
Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten
In den Räumlichkeiten des ?Café am Altvater? in Lahr befindet sich ein Kiosk. Dort können Sie Zeitschriften, kalte Getränke, Eis und vieles mehr erwerben.
Beratung durch Selbsthilfeorganisationen
Die "Suchtberatung Lahr" bietet eine offene Sprechstunde an: am Montag von 13:30 - 14:30 Uhr am Standort Lahr und am Mittwoch von 13:00 - 14:00 Uhr am Standort Ettenheim.
Bibliothek
Mitarbeiterinnen unseres ehrenamtlichen Bibliotheksdienstes am Standort Lahr kommen jeweils am ersten und dritten Montag eines Monats zwischen 14 und 16 Uhr in die Krankenzimmer und bieten Bücher zur kostenlosen Ausleihe an.
Besuchsdienst/„Grüne Damen“
Die Damen der Nachbarschaftshilfe Lahr sehen ihre Aufgaben in der Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen, dabei sind sie weder konfessionell noch politisch gebunden. Sie stehen unseren Patienten bei der Aufnahme in der Klinik oder bei ihrem Weg auf die Station helfend zur Seite. Auf Wunsch erledigen sie kleine Besorgungen innerhalb der Klinik und nehmen sich Zeit für Gespräche.
Cafeteria
Standort Lahr: Im ?Café am Altvater? ist ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und Getränken erhältlich. Standort Ettenheim: Auf der Dachterrasse stehen ein Getränkeautomat sowie ein Kaffeeautomat zur Verfügung (ab 04.10.2011 ist auf der Dachterrasse eine kleine Cafeteria geplant).
Dolmetscherdienste
Für 18 Fremdsprachen stehen 131 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fremdsprachenkenntnissen zur Verfügung.
Kühlschrank
Überwiegend stehen Patientenkühlschränke auf den Stationen zur Verfügung.
Balkon/Terrasse
Standort Lahr: Auf den Stationen S 1, S 2, S 3, 8 A, 7 A, 6 A, 5 A, 4 A, 3 A und 1 A gibt es einen für Patienten nutzbaren Balkon. Am Standort Ettenheim befindet sich auf der E 1 und E 2 ein Balkon und im 2. OG eine Dachterrasse.
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Jeder Patient, der keinerlei diätetischen Einschränkungen unterliegt, kann sich das Frühstück aus verschiedenen Komponenten selbst zusammenstellen oder ein Standardmenü wählen. Beim Mittag- und Abendessen stehen drei Menüs zur Auswahl, wobei eines davon immer ein vegetarisches ist. Abends kann zwischen diversen Brotsorten gewählt werden, unter der Woche kann mittags und abends auch eine Salatplatte gewählt werden. Ethische und konfessionelle Wünsche werden bei der Menüzusammenstellung berücksichtigt.
Rundfunkempfang am Bett
Über das Rufgerät am Bett können in Lahr 3 Sender, in Ettenheim 4 Sender empfangen werden. Jeden Montag läuft in Lahr auf Kanal 2 das hauseigene Wunschkonzert.
Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim
Klostenstraße 19
77933 Lahr

Postfach 1727
77933 Lahr

Telefon: 07821 930
Fax: 07821 932050
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.ortenau-klinikum.de

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