Herz-Zentrum Bad Krozingen


Allgemeine Informationen

Träger der KlinikBenedikt-Kreutz Rehabilitationszentrum für Herz- und Kreislaufkranke Bad Krozingen e.V. (freigemeinnützig)
Psychiatrisches KrankenhausNein
Anzahl der Betten250
Vollstationäre Fallzahl15534
Teilstationäre Fallzahl0
Ambulante Fallzahl23263 (Fallzählweise)
Lehrkrankenhaus der Universität-
Akademische Lehre-
Ausbildung in anderen Heilberufen Aktivitäten für Schüler
Wir bieten Berufsorientierungs-Praktika BORS bzw. BOGY für Schüler/innen aus Realschulen und Gymnasien. Praktika für Schüler/innen der Berufsfachschule bzw. des Berufskollegs, in der Regel der Fachrichtung Pflege und Gesundheit, sind in zeitlich unterschiedlichem Umfang möglich. Mit der Georg-Kerschenstein-Schule Müllheim, Berufsfachschule und Berufskolleg Gesundheit und Pflege wird ein enger Kontakt gepflegt: ? Besuch der Ausbildungsverantwortlichen im Unterricht der BFS- und BK-Klassen um das Berufsfeld der Pflege und Ausbildungsstruktur und ?inhalte zu vermitteln ? Unterstützung der Schule bei der Ausstattung der praktischen Schulungsräume ? Zur Unterstützung des Berufsorientierungs-Unterrichtes wird den BFS- und BK-Klassen Unterrichtsmaterial (Berufskundekatalog) zur Verfügung gestellt.

Ausbildung zur/m Altenpflegerin/Altenpfleger
Die Ausbildung fordert einen 200 Std umfassenden Einsatz im Akutbereich, hier bieten wir Praktikumseinsätze an, die lernzielorientiert von Praxisanleitern und/oder examinierten Pflegekräften begleitet werden. Lernbegleitgespräche finden regelmäßig statt und werden, den Vorgaben der kooperierenden Schulen entsprechend, dokumentiert.

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Das Herz-Zentrum bietet 6 Ausbildungsplätze in Kooperation mit der Krankenpflegeschule HELIOS Titisee-Neustadt an. Alle Auszubildenden haben Zugang zu CNE-certified nursing education. Jede Abteilung, in der Lernende ausgebildet werden, verfügt über mindestens einen Praxisanleiter. Diese sind mit einer mindestens 200 Stunden umfassenden, berufspädagogischen Weiterbildung qualifiziert. Um die Verbindung von Theorie und Praxis zu sichern, ist im Herz-Zentrum eine Ausbildungsverantwortliche benannt. Ihre Aufgaben: ? Koordinierung der Arbeit der Praxisanleiter vor Ort. ? Ansprechpartner für deren Pflegerische Leitungen, für die Lernenden und für die kooperierenden Ausbildungsstätten. ? Gesamtverantwortung für die Ausbildung der Lernenden in der Praxis. ? Umsetzung des Lernkonzeptes. Die Praxisanleiter begleiten und betreuen die Lernenden und tragen gemeinsam mit ihnen die Verantwortung für das Erreichen der Praktikumsziele. Lernbegleitgespräche finden regelmäßig statt.
ÄrzteAnzahl Ärzte insgesamt ohne Belegärzte
113,4 (davon 82,5 Fachärzte)

Anzahl Belegärzte
0

Anzahl Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
3,7
PflegekräfteAnzahl Gesundheits- und Krankenpfleger
249,5

Anzahl Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
-

Anzahl Altenpfleger
-

Anzahl Pflegeassistenten
-

Anzahl Krankenpflegehelfer
3,1

Anzahl Pflegehelfer
-

Anzahl Hebammen / Entbindungspfleger
-

Anzahl Operationstechnische Assistenz
4

Anzahl Sonstiges Pflegepersonal
-

Spezielles therapeutisches PersonalAnzahl Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,4

Anzahl Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal
25,6

Anzahl Psychologe und Psychologin
1,5

Anzahl Physiotherapeut und Physiotherapeutin
12,8

Anzahl Diätassistent und Diätassistentin
2

Anzahl Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
5,4

Anzahl Arzthelfer und Arzthelferin
50,2

Anzahl Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
12,2

Angiographiegerät/DAS (Gerät zur Gefäßdarstellung)
Belastungs-EKG/Ergometrie (Belastungstest mit Herzstrommessung)
Cell Saver (Eigenblutaufbereitungsgerät im Rahmen einer Bluttransfusion)
Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen)
Geräte der invasiven Kardiologie (Behandlungen mittels Herzkatheter)
Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung
Herzlungenmaschine
Kipptisch (Gerät zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung z. B. zur Diagnose des orthostatischen Syndroms)
Laser
Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder)
Oszillographie (Erfassung von Volumenschwankungen der Extremitätenabschnitte)
Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (z. B. C-Bogen)
Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall)
Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
AICD-Implantation/Kontrolle/Programmiersystem (Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator)
Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck)
Bronchoskop (Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung)
Defibrillator (Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen)
Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
Gerät zur intraaortalen Ballongegenpulsation (IABP) (Mechanisches Gerät zur Unterstützung der Pumpleistung des Herzens)
Kapillarmikroskop (Mikroskop für die Sichtung der Beschaffenheit kleinster Blutgefäße)
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen)
Linksherzkathetermessplatz (Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel)
MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) (Minimal in den Körper eindringende, also gewebeschonende Chirurgie)
Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermoablationsverfahren (Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik)
24h-Blutdruck-Messung
24h-EKG-Messung
3-D/4-D-Ultraschallgerät
Echokardiographiegerät
Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare
Seit November 2007 steht im Herz-Zentrum allen Patienten und deren Angehörigen ein Patienten-Informations-Zentrum zur Verfügung. Dort erhalten Patienten und Angehörige ausführliche Beratung, Information und Schulung zur Erkrankung und zur langfristigen Erhaltung der Gesundheit durch erfahrene Pflegekräfte. An den regelmäßig stattfindenden Informationstagen werden zu Schwerpunktthemen Vorträge angeboten. Diese Informationstage sind für alle offen. Über die individuellen Gespräche mit Angehörigen hinaus werden im Herz-Zentrum für Angehörige, Patienten und alle Interessierten Kurse zur Herz-Lungen-Wiederbelebung angeboten. Mit dem Seminar ?Was tun bei Herzversagen? war das Herz-Zentrum Bad Krozingen im Jahr 1978 die erste Klinik in Deutschland, die ein Laienreanimationstraining angeboten hat. Bis heute haben über 17.000 Patienten eine Schulung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung besucht.
Atemgymnastik/-therapie
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Basale Stimulation
Auch schwerkranke (beispielsweise beatmete) Patienten haben ein elementares Bedürfnis nach Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation. Die Mitarbeiter der Pflege nutzen die basale Stimulation, um mit diesen Patienten mit Hilfe einfacher und elementarer Möglichkeiten (z.B. Stimulation durch Musik, Berührungen etc.) in Kontakt zu treten. Hierzu finden regelmäßig Aus- und Fortbildungen für die Pflege im Herz-Zentrum statt.
Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Das Herz-Zentrum verfolgt seit seinem Beginn im Jahre 1972 als Modellprojekt für eine integrative Behandlung ein ganzheitliches Ziel: Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Herzkranken unter einem Dach. Der damals noch relativ hohe Anteil an beruflichen Umschulungen erforderte eine intensive Betreuung durch Sozialarbeiter, Berufs- und Rehabilitationsberater. Auch heute noch hält das Herz-Zentrum eine große Abteilung für Rehabilitations- und Berufsberatung vor, um eine frühe Wiedereingliederung unserer Patienten in das Berufsleben sicher zu stellen. Unsere Rehabilitationsberater sind kompetente Partner bei der Auswahl geeigneter Rehabilitationskliniken und stehen mit qualifizierten Antworten auf Fragen zur Kranken-, Sozial-, Rentenversicherung und ggf. zu Fragen der häuslichen Pflege und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln zur Verfügung.
Bewegungstherapie
Die gezielte Bewegungstherapie bei Patienten mit Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienzgruppe) verbessert die Herz- und Kreislaufsituation dieser Patienten und damit deren Lebensqualität. Sie ist neben der medikamentösen Behandlung eine entscheidende Säule in der Therapie der Herzmuskelschwäche.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
Im Herz-Zentrum stehen derzeit 5 Mitarbeiter der Pflege, die zu Diabetes-Assistenten weitergebildet wurden, und ein Arzt mit der Zusatzqualifikation Diabetologie zur Behandlung und Schulung unserer Patienten mit Zuckererkrankung zur Verfügung. Darüber hinaus bietet auch unser Patienten-Informations-Zentrum ein breites Angebot an Schulungsmaterial und Informationen zum Diabetes an.
Diät- und Ernährungsberatung
Herzerkrankungen sind häufig mit Nebenerkrankungen verbunden, die durch Diät gezielt beeinflusst werden können (Diabetes mellitus, Hypercholesterinämie, Übergewicht u.a.). Auf diesem Gebiet können die Patienten auch selbst Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Hierzu gibt es immer wieder Beratungsbedarf. Aus diesem Grund ist es für uns selbstverständlich, dass eine eigene Diät- und Ernährungsberatung einen wichtigen Anteil an der Patientenberatung übernimmt.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege
Seit der Erstzertifizierung des Qualitätsmanagements am Herz-Zentrum nach KTQ im Jahr 2005 haben wir uns mit dem Thema Entlassungsmanagement systematisch beschäftigt. Mittlerweile wurden zwei Projekte zum Entlassungsmanagement auf zwei Stationen erfolgreich beendet. Ergebnisse dieser Projekte waren u.a. eine klare Abstimmung der Zuständigkeiten der einzelnen am Entlassungsprozess beteiligten Berufsgruppen und ein in unserem Haus entwickeltes EDV-gestütztes Programm. Mit dessen Hilfe kann für einen Großteil unserer Patienten ein ausführlicher, auf die individuellen Krankheiten und Risikofaktoren abgestimmter Informationsbrief gedruckt werden. In diesem werden der Patient und seine Angehörigen über die Krankheit und die aktiven Möglichkeiten, diese günstig zu beeinflussen, informiert.
Ergotherapie/Arbeitstherapie
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Fußreflexzonenmassage
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Kinästhetik
Ziel der Kinästhetik ist es, dem Patienten eine größtmögliche Eigenkontrolle in der Bewegung anzubieten. Pflegende, die in Kinästhetik geschult sind, können mit diesem Ansatz Patienten gezielt in den Aktivitäten des täglichen Lebens wie Essen, Trinken, Körperpflege, Ausscheiden, Atmen, Fortbewegungen usw. unterstützen. Im Herz-Zentrum werden für alle Mitarbeiter der Pflege regelmäßig Inhouse-Schulungen durch hauseigene Kinästhetik-Trainer angeboten.
Manuelle Lymphdrainage
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Massage
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Physikalische Therapie/Bädertherapie
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie
Mit fast 40 Jahren Erfahrung in der Behandlung von Herz- und Kreislaufkranken bietet die Physiotherapie ein breites Spektrum, ausgeführt von hoch qualifizierten Therapeuten. Präoperative Vorbereitung (Atemgymnastik) und postoperative Mobilisation und Atemtherapie sowie frühe Mobilisation nach Herzinfarkt sind Voraussetzungen für eine schnelle Genesung. Bei der Behandlung von Langzeitbeatmungs-Patienten ist die Physiotherapie eine bedeutende Säule des therapeutischen Konzeptes. Weitere Angebote: Ergometertraining, Gymnastikgruppe, Stationsgymnastik, Kontrakturprophylaxe, Lagerung, Sternumschutz, Manuelle Therapie, KG-Behandlung auf neurophysiologischer Basis (PNF, Bobath), Gefäßtraining, Massage, Bindegewebsmassage, Manuelle Lymphdrainage, Bandagetherapie, IPPB-Inhalation, Atemtherapie- Einzelbehandlung, Colonmassage, Elektrotherapie, Reflexzonentherapie am Fuß, Körperwahrnehmung, ambulante Herzinsuffizienz-Trainingsgruppe u.a.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Bei der ganzheitlichen Behandlung von Herzerkrankungen spielt die psychologische Betreuung unserer Patienten eine wichtige Rolle. Psychologische Probleme sind teilweise an der Entstehung von Herzerkrankungen mit beteiligt, andererseits können Herzerkrankungen auch Ausgangspunkt psychischer Belastungen (Zukunftsangst) sein. Zwei ausgebildete Psychologen stehen unseren Patienten zur akuten Hilfestellung, ggf. auch zur langfristigen Begleitung, zur Verfügung.
Schmerztherapie/-management
Der Patient wird in seinem Grundbedürfnis nach Schmerzfreiheit/ Schmerzarmut bei uns sehr ernst genommen. Dies wird durch einen Schmerz-Konsiliardienst der Anästhesie, durch Schmerz-Mentoren auf den Stationen und ein umfangreiches Schmerztherapie-Handbuch sicher gestellt. Eine Ärztin der Anästhesie-Abteilung kümmert sich hauptamtlich um die Belange des Schmerzmanagements. Um die Wichtigkeit der Schmerzbehandlung zu unterstreichen, hat sich das Herz-Zentrum einer Überprüfung des Schmerztherapie-Konzeptes durch den TÜV Rheinland unterzogen, dies findet Ausdruck im Zertifikat ?Qualitätsmanagement Akutschmerztherapie?, welches wir seit 2008 offiziell tragen dürfen.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Seit dem Jahr 2010 wird in unserem Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) für unsere Patienten, deren Angehörige, aber auch für externe Interessenten ein strukturiertes Programm zur Raucherberatung angeboten. Nach einem ausführlichen motivierenden Gespräch und einer Analyse des Rauchverhaltens werden mit dem Patienten speziell auf ihn abgestimmte Angebote zur Raucherentwöhnung erarbeitet. Diese beinhalten Verhaltenstipps für den Alltag, begleitende Gesprächsangebote und bedarfsweise auch begleitende medikamentöse Unterstützungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt.
Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik
siehe Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Wärme- und Kälteanwendungen
siehe Physiotherapie / Krankengymnastik
Wundmanagement
Das Herz-Zentrum ist durch die Gefäßmedizin sehr stark mit dem Thema Wundbehandlung konfrontiert. 14 ausgebildete Wundmanager stellen eine individuelle Lokalbehandlung der Wunden nach neuesten medizinischen Erkenntnissen sicher. Modernste Wundbehandlungsverfahren inklusive chirurgischer Wundbehandlungsmaßnahmen bis hin zur Vakuumtherapie stehen für eine differenzierte Wundbehandlung für Wunden aller Stadien zur Verfügung. Das Therapeutische Konzept beschränkt sich jedoch nicht nur auf die lokale Wundbehandlung. Die gleichzeitige Verbesserung der Durchblutungssituation durch die Gefäßchirurgie oder durch katheterbasierte Verfahren schafft die wesentlichen Voraussetzungen für die Förderung der Wundheilung und für eine langanhaltende Sicherung der Behandlung.
Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Aufgrund des ganzheitlichen Konzeptes im Herz-Zentrum gibt es seit Anbeginn eine intensive Zusammenarbeit mit den Koronarsportgruppen vor Ort und in der nahen Umgebung. Das Herz-Zentrum betreut selbst eine Koronarsportgruppe im eigenen Haus. Weitere intensive Beziehungen gibt es zur Selbsthilfegruppe für herzkranke Patienten in Freiburg (SOHM e. V.). Über eine Inititative des Patienten-Informations-Zentrums wurde die Neugründung einer Selbsthilfegruppe für Patienten mit implantiertem Defibrillator initiiert, mit der das Herz-Zentrum in engem Kontakt steht.
Sozialdienst
siehe Berufsberatung/Rehabilitationsberatung
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Seit dem Jahr 2008 bietet das Herz-Zentrum für die benachbarten Schulen (Gymnasium und Realschule) Reanimationsseminare für Schüler an. Unter dem Motto Wir machen Schule werden systematisch alle Schüler in der Herz-Lungen-Wiederbelebung ausgebildet. Die Ausbildung beginnt in der 9. Klasse, jährlich werden bis zur 10. (Realschule) bzw. 11. Klasse (Gymnasium) Wiederholungsschulungen durchgeführt. Wir versprechen uns hiervon eine höhere Bereitschaft und Fähigkeit der Schulungsteilnehmer, in einer Wiederbelebungssituation auch tatsächlich geeignete Maßnahmen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung zu ergreifen. Seit dem Jahr 2008 wurden insgesamt ca. 1200 Schulungsteilnehmer ausgebildet. Die regelmäßig stattfindenden Informationstage des PIZ (siehe auch MP03 -Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare) stehen allen Interessierten offen.
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege
Unsere Rehabilitationsberatung/Sozialdienst steht in engem Kontakt zu den örtlichen Pflegeeinrichtungen und Kliniken mit einem Angebot zur Kurzzeitpflege. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch für die Patienten, die nach der Behandlung bei uns nicht (sofort) in die häusliche Umgebung entlassen werden können, eine professionelle Weiterbetreuung gewährleistet ist. Auch im Herz-Zentrum steigt der Anteil an Patienten mit dementiellen Erkrankungen. Diese stellen einen hohen Anspruch an den Betreuungsaufwand, der bei stets steigenden Patientenzahlen immer schwerer adäquat sichergestellt werden kann. Aus diesem Grund arbeitet das Herz-Zentrum in einem Modellprojekt eng mit den hiesigen Sozialstationen zusammen, die auf Anforderung speziell für diese Patienten qualifiziertes Personal mit der ausschließlichen Aufgabe der individuellen Betreuung dieser Patienten zur Verfügung stellen.
Aufenthaltsräume
Jede Station verfügt über einen Bereich, wo Patienten sich aufhalten und/oder Besuch empfangen können. In unserem neuen Bettenhaus sind die sehr großzügig angelegten Flure, die zum großen Atrium nach innen offen konzipiert sind, als Aufenthaltszonen angelegt.
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Im Jahr 2010 fanden auf unserer Privatstation umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Nach den Umbaumaßnahmen, die 2011 ihren Abschluss finden, werden auf der Privatstation 45 und auf den Allgemeinstationen 3 Einzelzimmer (jeweils mit eigener Nasszelle) zur Verfügung stehen.
Rollstuhlgerechte Nasszellen
Von wenigen Ausnahmen abgesehen verfügen die Patientenzimmer im Herz-Zentrum über rollstuhlgerechte Nasszellen.
Teeküche für Patienten und Patientinnen
Jede Station im neuen Bettenhaus stellt für unsere Patienten einen komfortablen Service-Point zur Verfügung, an dem sich die Patienten an modernen Automaten Tee und Kaffee zubereiten können. Auch auf den übrigen Stationen sind Zubereitungsmöglichkeiten für Tee und Kaffee für die Patienten vorhanden. Mit unserem Trinkbrunnensystem, welches im gesamten Haus verfügbar ist, stellen wir Trinkwasser in einer optimalen Qualität und mit hoher hygienischer Zuverlässigkeit zur Verfügung.
Unterbringung Begleitperson
Die Unterbringung einer Begleitperson ist nach Absprache möglich.
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Alle Zimmer verfügen über eine eigene Nasszelle mit Toilette. Im neuen Klinikgebäude (Helmut-Roskamm-Haus) ist die Toilette in einem separaten Raum untergebracht. Unser neues Bettenhaus ist komplett klimatisiert und bietet unseren Patienten einen angenehmen Komfort auch während der heißen Tage.
Elektrisch verstellbare Betten
Alle Patientenzimmer sind mit elektrisch verstellbaren Betten ausgestattet.
Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
Sämtliche Patientenzimmer (außer auf den Intensivstationen) sind mit einem Fernsehgerät ausgestattet
Internetanschluss am Bett/im Zimmer
Alle Patientenzimmer im Neubau sowie auf den Privatstationen sind mit einem Internetzugang ausgestattet.
Telefon
Jedes Patientenbett (außer auf den Intensivstationen) verfügt über ein Telefon.
Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer
Sowohl die Patientenschränke als auch die Nachttische in allen Zimmern unseres Neubaus sind mit einem elektronischen Schließsystem versehen, welches bequem über die Telefon-Chipkarte bedient werden kann. Für besondere Wertsachen kann der Tresor an unserem Empfang genutzt werden.
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Unsere Patienten können ihr Menü frei zusammenstellen. Hierbei stehen drei Wahlessen zur Auswahl, täglich bieten wir ein vegetarisches Menü an.
Kostenlose Getränkebereitstellung
Unseren Patienten und deren Angehörigen wird Mineralwasser an unseren zahlreichen Brunnen kostenfrei angeboten. Auch Kaffee ist für unsere Patienten kostenlos.
Cafeteria
Gehfähige Patienten und Angehörige können ihre Mahlzeiten gemeinsam mit dem Personal in unserer Cafeteria mit großzügiger Sonnenterasse einnehmen.
Internetzugang
Unsere Internet-Servicepoints im neuen Bettenhaus sind für Patienten frei zugänglich.
Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten
An unserem Kiosk sind Zeitschriften, Zeitungen, Telefonkarten sowie einige Toilettenartikel erhältlich. An Sonn- und Feiertagen halten wir am Empfang eine Auswahl von Zeitungen bereit.
Kirchlich-religiöse Einrichtungen
In unserer Kapelle findet jeden Sonntag um 18.30 Uhr eine Eucharistiefeier statt. Der Andachtsraum im ersten Stockwerk ist ein Raum zum Beten, ein Raum der Stille und ein Raum zum Atem holen für Leib und Seele. Er wurde Ende 2010 komplett neu gestaltet. Er steht allen rund um die Uhr offen. Zu besonderen Anlässen finden dort auch Andachten statt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit oder Glaubenseinstellung.
Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
Der große klinikeigene Parkplatz steht für Patienten und Besucher kostenlos zur Verfügung.
Parkanlage
Die Grünanlage, die unser Haus umgibt, wird von dem klinikeigenen Gärtner, unterstützt durch einen ortsansässigen Gartenbaubetrieb sehr aufwändig gepflegt. Gemeinsam mit dem Neubau wurde auch der umgebende Park vergrößert und steht unseren Patienten und Angehörigen für Spaziergänge zur Verfügung.
Rauchfreies Krankenhaus
Im Interesse der Prävention ist das Herz-Zentrum seit vielen Jahren rauchfrei.
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
Wir betrachten es als besonderen Service und als Stärke unseres Hauses, dass Patienten persönlich empfangen und auf die Stationen begleitet werden. Im Bedarfsfall werden die Patienten auch zu Untersuchungen begleitet.
Dolmetscherdienste
Ausländische und fremdsprachige Patienten sind im Herz-Zentrum herzlich willkommen. Die Fremdsprachenkenntnisse unserer über 1000 Mitarbeiter sind in einer Dolmetscherliste erfasst, sodass diese ggf. Unterstützung bei Übersetzungen anbieten können. Im Bedarfsfall werden wir auch externe Hilfe anfordern, um unseren Patienten in ihrer Landessprache begegnen zu können.
Seelsorge
Die Krankenhaus-Seelsorge im Herz-Zentrum Bad Krozingen wird von der evangelischen und katholischen Kirche angeboten. Sie bietet unseren Patienten und ihren Angehörigen während Ihres Aufenthaltes im Herz- Zentrum Begleitung und Unterstützung an.
Abschiedsraum
Ein würdevoller Umgang mit Verstorbenen und die einfühlsame und professionelle Betreuung der Angehörigen gehören zum Selbstverständnis des Herz-Zentrums. Vor 12 Jahren wurde daher in einer Projektgruppe die Einrichtung eines Abschiedsraumes beschlossen. Dieser soll Angehörigen ermöglichen, in einer geschützten und würdigen Atmosphäre von ihren Verstorbenen Abschied zu nehmen, der eigenen Trauer und dem Schmerz angemessen Raum und Zeit zu geben. Der Raum wurde von dem namhaften Künstler Ben Willikens so gestaltet, dass er für Menschen aller Konfessionen geeignet ist.
Diät-/Ernährungsangebot
Unsere Patienten können ihr Menü frei zusammen stellen. Hierbei stehen drei Wahlessen zur Auswahl, täglich bieten wir ein vegetarisches Menü an. Sämtliche Diätformen können mit Unterstützung unserer beiden Diätberaterinnen ebenfalls angeboten werden.
Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen
In unserem Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) werden regelmäßig Informationsveranstaltungen zu Schwerpunktthemen für Patienten, Angehörige und Besucher angeboten. Einmal jährlich findet im Rahmen der Herzwoche ein durch das Herz-Zentrum organisiertes Patientenseminar statt. Fünfmal jährlich laden wir alle Interessierten zu einem Seminar zur Herz-Lungen-Wiederbelebung mit praktischen Übungen ein.
Tageszeitungsangebot
An unserem Kiosk sind Zeitschriften und Tageszeitungen erhältlich. An Sonn- und Feiertagen halten wir am Empfang eine Auswahl von Zeitungen bereit.
Beschwerdemanagement
Seit dem Jahr 2005 betreibt das Herz-Zentrum ein strukturiertes Beschwerdemanagement. Dieses steht unseren Mitarbeitern, Patienten und deren Angehörigen zur Verfügung. An allen strategisch wichtigen Punkten sind Beschwerdebriefkästen aufgestellt, die Beschwerdeformulare liegen an den Briefkästen aus. Eine Beschwerdemanagerin kümmert sich um die Bearbeitung der Beschwerden und sorgt für eine Information des Beschwerdeführers über das Ergebnis der Beschwerdebearbeitung. Die Beschwerden werden regelmäßig ausgewertet und soweit möglich für die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse genutzt.
Herz-Zentrum Bad Krozingen
Südring 15
79189 Bad Krozingen

Telefon: 07633 4020
Fax: 07633 4029909
E-Mail: [email protected]
Internetauftritt: www.herzzentrum.de

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